Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  3. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  4. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  5. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  6. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  7. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  8. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  9. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  10. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  11. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  12. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  13. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden
  14. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  15. „Auf dass doch alle eins seien“ (Joh 17,21)

US-Gericht hebt Regierungsverordnung auf, die christliche Ärzte zu Abtreibung zwingt

5. Dezember 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Verordnungen sollten auch alle Arbeitgeber zwingen, Abtreibungen und ‚Geschlechtsumwandlungen’ in die Krankenversicherungen ihrer Mitarbeiter aufzunehmen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Ein Bundesgericht hat zwei Verordnungen der US-Regierung blockiert. Diese wollte mit der Verordnung alle Ärzte dazu zwingen Abtreibungen durchzuführen und an Eingriffen zur „Änderung des Geschlechts“ mitzuwirken. Christliche Ärzte haben dagegen Klage eingebracht.

Die Alliance Defending Freedom (ADF) vertrat die christlichen Ärzte juristisch bei der Anfechtung der beiden Verordnungen. Die erste sollte christliche Krankenhäuser und Ärzte dazu verpflichten, Eingriffe und Behandlungen zur „Änderung“ des biologischen Geschlechts durchzuführen und Patienten in dieser Hinsicht zu beraten. Die andere Verordnung sollte sie zur Durchführung von Abtreibungen verpflichten. Dies verletze die religiöse Überzeugung der Ärzte und Krankenhäuser, die dadurch in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt seien, argumentierte die ADF.


Die Verordnungen sollten darüber hinaus alle Arbeitgeber verpflichten, die genannten Leistungen in die Krankenversicherungen ihrer Mitarbeiter aufzunehmen. Religiöse Arbeitgeber hätten auf diesem Weg  für medizinische Leistungen bezahlen müssen, die ihrem Glauben widersprechen.

Bereits im August hatte ein Berufungsgericht die Verordnungen aufgehoben. Religiöse Ärzte dürften nicht zu Behandlungen verpflichtet werden, die ihrer religiösen Überzeugung widersprechen, begründete das Gericht seine Entscheidung. Die Regierung Biden hätte bis zum 25. November Zeit gehabt, Einspruch gegen diese Entscheidung zu erheben. Sie ließ diese Frist verstrichen. Damit bleibt die Entscheidung des Berufungsgerichts in Kraft und die Verordnungen sind aufgehoben.

Die Christian Medical & Dental Associations, eine Vereinigung christlicher Ärzte, bezeichnete dies als wichtigen Sieg für die Lebensschützer unter den Ärzten. Die Religionsfreiheit des medizinischen Personals bleibe damit unter dem Schutz des Rechts, sagte ein Vertreter der Organisation.

Alle Arbeitgeber hätten das Recht, ihr Geschäft im Einklang mit ihrer religiösen Überzeugung zu führen. Die von uns vertretenen Arbeitgeber sind der Ansicht, dass Gott die Menschen entweder weiblich oder männlich erschaffen hat. Daher würde es ihrem Glauben widersprechen, wenn sie für medizinische Maßnahmen zahlen müssten, die versuchen das biologische Geschlecht zu ändern, sagte ein Vertreter der ADF.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  2. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  3. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  4. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  5. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  6. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  7. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver

Abtreibung

  1. Jesse Jacksons wechselnde Positionen zum Lebensschutz
  2. USA: Ist die katholische Privat-Universität Notre Dame noch katholisch?
  3. Puerto Rico ändert Strafrecht – Ungeborene als Menschen anerkannt
  4. US-Gesundheitsministerium setzt sich für medizinisches Personal ein, das Abtreibungen ablehnt
  5. Kalifornien: 90 Millionen US-Dollar für Planned Parenthood
  6. Influencerin: Entscheidung für Abtreibung war einfacher als Bestellung bei McDonalds
  7. ‚Seien Sie die Person, die eine Frau mit der Hoffnung verbindet!‘







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  3. Die Deutsche Bischofskonferenz nimmt die Satzung für die künftige Synodalkonferenz an
  4. Die Wahl von Bischof Heiner Wilmer zum DBK-Vorsitzenden „ist ein echtes Hoffnungszeichen“
  5. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  6. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  7. Bischof Erik Varden bei Fastenexerzitien im Vatikan: „Tausende fallen“
  8. „Es ist verlockend aber zweifelhaft zu glauben, wir müssten mit den Moden der Welt Schritt halten“
  9. Mexiko in Angst: Priester spenden auf einem Dach eucharistischen Segen
  10. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Burger: „Kurzum, wie hältst Du es mit Religion und Kirche? Wie geht das mit dem Glauben?“
  13. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  14. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  15. Varden: „Als Jesus erklärte, was es bedeutet, bei ihm zu bleiben und in das Reich Gottes einzugehen…

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz