Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  2. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  10. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  11. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  12. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'

US-Gericht hebt Regierungsverordnung auf, die christliche Ärzte zu Abtreibung zwingt

5. Dezember 2022 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Die Verordnungen sollten auch alle Arbeitgeber zwingen, Abtreibungen und ‚Geschlechtsumwandlungen’ in die Krankenversicherungen ihrer Mitarbeiter aufzunehmen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)

Ein Bundesgericht hat zwei Verordnungen der US-Regierung blockiert. Diese wollte mit der Verordnung alle Ärzte dazu zwingen Abtreibungen durchzuführen und an Eingriffen zur „Änderung des Geschlechts“ mitzuwirken. Christliche Ärzte haben dagegen Klage eingebracht.

Die Alliance Defending Freedom (ADF) vertrat die christlichen Ärzte juristisch bei der Anfechtung der beiden Verordnungen. Die erste sollte christliche Krankenhäuser und Ärzte dazu verpflichten, Eingriffe und Behandlungen zur „Änderung“ des biologischen Geschlechts durchzuführen und Patienten in dieser Hinsicht zu beraten. Die andere Verordnung sollte sie zur Durchführung von Abtreibungen verpflichten. Dies verletze die religiöse Überzeugung der Ärzte und Krankenhäuser, die dadurch in ihrer Religionsfreiheit eingeschränkt seien, argumentierte die ADF.


Die Verordnungen sollten darüber hinaus alle Arbeitgeber verpflichten, die genannten Leistungen in die Krankenversicherungen ihrer Mitarbeiter aufzunehmen. Religiöse Arbeitgeber hätten auf diesem Weg  für medizinische Leistungen bezahlen müssen, die ihrem Glauben widersprechen.

Bereits im August hatte ein Berufungsgericht die Verordnungen aufgehoben. Religiöse Ärzte dürften nicht zu Behandlungen verpflichtet werden, die ihrer religiösen Überzeugung widersprechen, begründete das Gericht seine Entscheidung. Die Regierung Biden hätte bis zum 25. November Zeit gehabt, Einspruch gegen diese Entscheidung zu erheben. Sie ließ diese Frist verstrichen. Damit bleibt die Entscheidung des Berufungsgerichts in Kraft und die Verordnungen sind aufgehoben.

Die Christian Medical & Dental Associations, eine Vereinigung christlicher Ärzte, bezeichnete dies als wichtigen Sieg für die Lebensschützer unter den Ärzten. Die Religionsfreiheit des medizinischen Personals bleibe damit unter dem Schutz des Rechts, sagte ein Vertreter der Organisation.

Alle Arbeitgeber hätten das Recht, ihr Geschäft im Einklang mit ihrer religiösen Überzeugung zu führen. Die von uns vertretenen Arbeitgeber sind der Ansicht, dass Gott die Menschen entweder weiblich oder männlich erschaffen hat. Daher würde es ihrem Glauben widersprechen, wenn sie für medizinische Maßnahmen zahlen müssten, die versuchen das biologische Geschlecht zu ändern, sagte ein Vertreter der ADF.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  2. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  3. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  4. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  5. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  6. Eucharistische Evangelisationsbewegung ‚Adore Him‘ in den USA
  7. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit

Abtreibung

  1. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  2. 100. Stadt in den USA verbietet Abtreibungen
  3. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  4. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  5. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  6. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  7. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  3. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  4. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  5. Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf
  6. 3,5 Millionen Ave Maria für den Papst
  7. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan
  8. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  9. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  10. Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
  11. Vatikan: Papst verbrachte nach Krebs-OP eine ruhige Nacht
  12. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  13. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz