Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  2. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  6. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  10. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  11. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  12. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  13. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver
  14. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  15. Wussten Sie, dass es bereits mehrere Nachbauten der Medjugorje-Kirche St. Jakobus d.Ä. gibt?

Kardinal Bertone: Benedikt XVI. wollte schon 2012 zurücktreten

3. Jänner 2023 in Chronik, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Früherer Kardinalstaatssekretär enthüllt in Zeitungsinterview etliche Details aus dem achtjährigen Pontifikat von Benedikt XVI.


Rom (kath.net/KAP) Neue Einzelheiten über den historischen Rücktritt von Papst Benedikt XVI. im Februar 2013 hat einer seiner engsten Mitarbeiter enthüllt. Der frühere Kardinalstaatssekretär Tarcisio Bertone sagte der italienischen Tageszeitung "La Stampa" (Montag), der deutsche Papst habe ihm gegenüber bereits im Frühjahr 2012 erstmals von Rücktritt gesprochen.

Damals habe er das für eine vorübergehende Idee gehalten, doch dann sei Benedikt XVI. im Sommer mit mehr Nachdruck darauf zurückgekommen. Da habe er bemerkt, dass dieser Entschluss im Gebet und im Nachdenken im Papst herangereift sei, erklärte Bertone.


Schließlich habe er Benedikt XVI. davon überzeugen können, die Bekanntgabe wenigstens noch bis zum Februar 2013 hinauszuzögern, sodass zu Weihnachten 2012 noch der dritte Teil seines Jesusbuchs veröffentlicht werden konnte.

Bertone enthüllte in dem Interview weitere Details aus dem achtjährigen Pontifikat. So schilderte er, dass Benedikt XVI. über die heftigen Reaktionen in der islamischen Welt erschrocken und traurig gewesen sei, die er mit seiner "Regensburger Rede" im September 2006 auslöste. Es sei nie die Absicht des Papstes gewesen, den Islam zu kritisieren oder zu beleidigen, erklärte Bertone.

Zum Umgang mit den Missbrauchsfällen in der Kirche erklärte Bertone, dass Joseph Ratzinger schon als Präfekt der Glaubenskongregation "den Mut hatte, die traurigen Fakten offenzulegen, die leider lange in der Kirche verborgen gehalten wurden. Wir können stolz sein, dass er diesen Mut hatte." Bertone berichtete in diesem Kontext, dass Benedikt XVI. auch die Einsetzung einer wissenschaftlichen Kommission zum Thema Pädophilie erwogen hatte, die jedoch nicht zustande kam.

In dem Interview äußerte sich Bertone ferner über ein seit Langem im Vatikan kolportiertes Gerücht zum heutigen Papst Franziskus. Er bestätigte, dass im Vatikan mehrmals geprüft worden sei, ob der damalige argentinische Erzbischof und Kardinal Jorge Mario Bergoglio nicht eine führende Aufgabe im Vatikan übernehmen könne. Das sei aber nicht der Fall gewesen. Bertone dazu: "Die Geschichte hat uns eines Besseren belehrt: Seine Aufgabe sollte eine im Vatikan werden - aber die als Pontifex Maximus."

Copyright 2022 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  11. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  12. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz