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Diözese Rom nahm Abschied von Benedikt XVI.

14. Jänner 2023 in Chronik, 1 Lesermeinung
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Tausende bei Gottesdienst mit Kardinalvikar De Donatis in Lateranbasilika.


Rom (kath.net/ KAP)

Tausende Gläubige haben in der römischen Lateranbasilika am Requiem der Diözese Rom für Benedikt XVI. teilgenommen. Der Generalvikar des Papstes für die Diözese Rom, Angelo Kardinal De Donatis, würdigte den am Silvestertag verstorbenen emeritierten Papst und Bischof von Rom in seiner Predigt als "großen Liebhaber Gottes" - und deswegen als "großen Theologen". "Er hat uns an die Hand genommen und uns zur Begegnung mit dem Herrn geführt", sagte De Donatis laut Bericht des Portals "Vatican News". "Man kann sagen, dass die Synthese seiner ganzen Lebens-, Forscher- und Lehrerfahrung der Hinweis auf den Sohn Gottes war, und die Mahnung, dass man ohne ihn nicht Christ sein kann", so der Kardinalvikar der Diözese Rom über Benedikt.


Viele hätten in den vergangenen Tagen noch einmal einen Text Joseph Ratzingers gelesen oder sich an ein Treffen mit dem früheren Papst erinnert, so De Donatis. "Benedikt trat der Welt mit Demut und Respekt gegenüber, mit Entschlossenheit und zuhörend." 40 Jahre seines Lebens habe der Verstorbene in Rom verbracht und sei der Diözese Rom eng verbunden gewesen.

Der Kardinal kam auch auf den Rücktritt Benedikts vom Papstamt vor fast zehn Jahren zu sprechen. "In diesem furchtbaren und außergewöhnlichen, unvorhersehbaren und überraschenden Moment hat er gezeigt, wie sehr es ihm in erster Linie um das Wohl der Kirche ging", betonte De Donatis. Benedikt XVI. habe "die Kirche intensiv geliebt".

 

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Lesermeinungen

 Hängematte 14. Jänner 2023 
 

Joseph Ratzinger/Papst Benedikt hat die Kirche wirklich sehr geliebt.

Ich lese jetzt seine umfangreiche Biographie von Peter Seewald.
Am Beginn seiner "Einführung ins Christentum", einer Erläuterung des nizäno-konstantinopolitanischen Glaubensbekenntnisses führt er das Märchen von "Hans im Glück" an, dem sein Goldklumpen zu schwer war und den er gegen immer billigere Gegenstände eintauscht, bis er ohne irgendeinen Wertgegenstand nach Hause kommt. Dieses Märchen bezeichnet die Christen, welche die großen Schätze des Glaubens nach und nach aufgeben.


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