Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende

Auf dem Weg zur Kirchenspaltung

5. Februar 2023 in Kommentar, 30 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Bischof Bätzing hat bisher immer versucht, Papst Franziskus für seinen Karren einzuspannen. Nun geht er Konfrontation zu ihm. Die angebliche Loyalität mit dem Haupt der Universalkirche war nicht echt.“ Gastbeitrag von Prof. Hubert Gindert


Bonn (kath.net/Forum Deutscher Katholiken) Trotz der Begegnung der deutschen Bischöfe auf dem „Ad-limina-Besuch“ mit Papst Franziskus, sowie dem anschließenden interdikasteriellen Gespräch mit den Kurienkardinälen Luis Ladaria und Marc Quellet, hat sich die Mehrheit der deutschen Bischöfe geweigert, daraus Konsequenzen zu ziehen. Sie wollen ihr beschlossenes Konzept: die Führungsstruktur der katholischen Kirche in Deutschland mithilfe des „Synodalen Rates“ fundamental zu verändern.

Der „Synodale Rat“ soll nach der Mehrheit des „Synodalen Prozesses“ ein „Beratungs- und Beschlussorgan“ sein, in dem „Grundsatzentscheidungen zu pastoralen Planungen, Zukunftsfragen der Kirche und Finanz- und Haushaltsangelegenheiten der Kirche“ getroffen werden.

Die vorgesehene Leitungsstruktur des „Synodalen Rates“ besteht aus den 27 Ortsbischöfen, 27 bereits ernannten Mitgliedern des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK) und 20 weiteren Mitgliedern, die auf der kommenden Synodalversammlung vom 9. bis 11. März gewählt werden sollen. Aufgrund der Mehrheitsverhältnisse des „Synodalen Prozesses“ ist klar, welche Mehrheit die Richtung bestimmt.


Auf Anfrage des Kölner Erzbischofs Rainer Maria Kardinal Woelki sowie der Bayerischen Bischöfe Bertram Meier von Augsburg, Gregor Maria Hanke von Eichstätt, Stefan Oster von Passau und Rudolf Voderholzer von Regensburg in Rom bekräftigte am 16. Januar 2023 Kardinal Staatssekretär Pietro Parolin und die Kurienkardinäle Luis Ladaria und Marc Quellet die römische Note vom 21. Juli 2022. Danach ist der „Synodale Weg“ nicht befugt „die Bischöfe und die Gläubigen zur Annahme neuer Formen der Leitung und neuer Ausrichtungen der Lehre und der Moral zu verpflichten. Franziskus hat das Schreiben vom 16. Januar 2023 in voller Amtsautorität als Papst „in forma specifica“ bestätigt. Es ist endgültig und nicht revidierbar.

Der „Ständige Rat“ der Ortsbischöfe hat auf der Sitzung in Würzburg am 23. und 24. Januar mit Mehrheit beschlossen, den „Synodalen Ausschuss“, der den „Synodalen Rat“ vorbereiten soll „umzusetzen und die Beratung aufzunehmen“, so Bätzing in seiner Reaktion auf das römische Schreiben vom 16. Januar 2023. Diese Reaktion von Bischof Bätzing erfüllt den Tatbestand des Canon 751: „Schisma nennt man die Verweigerung der Unterordnung unter den Papst oder der Gemeinschaft mit den diesem untergebenen Glieder der Kirche“.

„Wir machen einfach weiter“ (Bätzing). Das Stoppschild aus Rom versuchen einige Bischöfe in Form einer „freiwilligen Selbstverpflichtung“ zu umschiffen. Tatsächlich erinnert dieses Vorgehen an den trotzigen Buben, der sich bei einem Rechenfehler ertappt sieht und weiter behauptet 2x2=5. So macht es Bischof Bätzing und die anderen Frondeur-Bischöfe. Bischof Bätzing hat bisher immer versucht, Papst Franziskus für seinen Karren einzuspannen. Nun geht er Konfrontation zu ihm. Die angebliche Loyalität mit dem Haupt der Universalkirche war nicht echt, sondern nur vorgespielt.

Das „Forum Deutscher Katholiken“ hat in einer öffentlichen Stellungnahme 25.1.2023 dem Erzbischof von Köln sowie den Bayerischen Bischöfen von Augsburg, Eichstätt, Passau und Regensburg gedankt, dass sie durch ihre Anfrage in Rom diese Klarstellung herbeigeführt haben.

VIDEO: Predigt Maria Vesperbild - Sonntag - 5. Februar

Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi
  15. Neue Verhöre im Fall Emanuela Orlandi

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz