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Warnung vor falscher Mystik

14. Mai 2023 in Aktuelles, 40 Lesermeinungen
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Weltuntergangsprognosen haben Hochkonjunktur - Nicht jede Erscheinung kommt von oben - Gedanken von Urs Keusch / VISION2000


Wien (kath.net/http://vision2000.at)

Immer wieder geistern Meldungen über Erscheinungen und deren wichtige Botschaften durchs Internet. Vielen gutgläubigen Menschen ist nicht be­wusst, dass heute, da jeder ver­öffentichen kann, was er will, darunter auch viel Irreführendes zu finden ist, das dem Glauben schadet. Überlegungen eines Priesters.

Nicht wenige Menschen geraten in tiefe innere Krisen, wenn sie erleben müssen, wie alles anders kommt, als  prophezeit wurde, oder sich herausstellt, dass die Dinge, an die sie einmal so geglaubt und auf die sie gehofft haben, nicht „von oben“ kamen. Immer wieder begegne ich Menschen, die mir gestehen, dass ihr unkirchlicher Glaube an Prophezeiungen und Offenbarungen ihnen seelisch schwer geschadet habe, manche haben sich von der Kirche ganz abgewandt.

Das für mich erschütterndste Beispiel ist ein alter frommer Mann, der sehr viel gebetet hat und dem ich über mehrere Jahre die heilige Kommunion nach Hause brachte. Er sagte mir noch kurz vor seinem Sterben: „Ich habe fast alles an Privatoffenbarungen und Botschaften gelesen und daran geglaubt, weil ich die Muttergottes nicht zurückweisen wollte. Ja, ich habe mich deswegen sogar mit unserem Pfarrer überworfen, weil ich meinte, er glaube gar nicht wirklich. Nun bin ich bald  90, und alles ist anders gekommen, als immer gesagt wurde. Wie habe ich doch gehofft, Gott greife ein und vernichte das Böse in der Welt und es komme ein Sieg und ein Friede, statt dessen ist in den letzten Jahren alles nur noch viel schlimmer gekommen... Glauben Sie mir, manchmal habe ich Zweifel, ob nicht alles, was ich sonst glaube, [er meinte damit seinen christlichen Glauben] auch eine Täuschung ist?“...


Es erzählen mir Menschen – und man liest davon überall in religiösen Zeitschriften und Büchern –, was sie an „Gnadenorten“ alles an Wunderbarem erlebt hätten: ein untrüglicher Beweis für die Echtheit eines „Gnadenortes“. Seher und Seherinnen hätten Voraussagen gemacht, die wirklich eingetroffen seien, sie hätten diese erlebt bei Ekstasen, beim Schweben über dem Boden, sie hätten ihre Wundmale fotografieren können, Zeichen von Blut seien sichtbar auf Taschentüchern erschienen, ihr Rosenkranz habe sich in Gold verwandelt, auf einer Fotografie sei Jesus erkennbar, die Sonne habe am Himmel getanzt …

Wenn das subjektiv auch alles so erlebt wurde und Ergriffenheit ausgelöst hat, so sollte man doch wissen, dass das alles keine Beweise für die Echtheit, die Göttlichkeit einer Erscheinung sein müssen. Die Kirche hat das immer gewusst, darum hat sie seit den apostolischen Anfängen bis heute immer zu größter Vorsicht solchen „mystischen Phänomenen“ gegenüber gewarnt, weil in diesem Bereich schon die unglaublichsten Verirrungen in der Kirche geschehen sind, die Menschen in große Glaubensnot gebracht haben.

Was wir heute weltweit erleben – das Überborden des Pseudomystischen – ist der Kirche nicht fremd. So schreibt August Poulain in seinem Handbuch der Mys­tik: „Im 12. Jahrhundert beklagt sich der hl. Bernhard, dass man bis zum Überdruss von Weissagungen über das Unglück der Kirche und das Ende der Welt höre... Gerson, der am Konzil von Konstanz teilnahm (1414-1418), wo das Schisma beigelegt wurde, sagt, dass die Zahl heiliger und abgetöteter Personen, die falsche Offenbarungen hätten, unglaublich groß sei... Am Anfang des 16. Jahrhunderts waren die politisch-religiösen Propheten in Italien zu einer wahren Plage geworden... Religiosen und Einsiedler erklärten die Apokalypse, weissagten von der Kanzel und auf öffentlichen Plätzen Aufruhr, Revolutionen und dann das Ende der Welt. Auf dem Laterankonzil 1516 musste Leo X. durch eine Bulle das öffentliche Prophezeien der Prediger verbieten.“

Wenn wir der Hl. Schrift und vielen Heiligen glauben wollen, wird die Verführung der Gläubigen in den Zeiten des Antichrists unvorstellbare Dimensionen annehmen. Wir erleben heute so etwas wie ihre Ouvertüre.

„Denn in der letzten Zeit vor dem Ende wird es zahlreiche falsche Propheten geben und Leute, die den Glauben zerstören. Schafe werden sich in Wölfe verwandeln und Liebe in Hass. Wenn die Haltlosigkeit zunimmt, werden die Menschen einander hassen, verfolgen und ausliefern. Dann wird der Weltverführer erscheinen und sich als Sohn Gottes ausgeben. Er wird Zeichen und Wunder tun, er wird die Erde beherrschen und Schandtaten anrichten, wie es dies seit Bestehen der Welt nicht gegeben hat. Dann kommen die Menschen in die Feuerprobe der Bewährung. Viele werden vom Glauben abfallen und verlorengehen. Die, die geduldig in Treue aushalten, werden gerettet und nicht verflucht“ (Zwölfapostellehre).

Es ist die Liebe und Klugheit einer Mutter, die auf 2000 Jahre Erfahrung zurückschaut, wenn die Kirche all diesen Dingen (auch Marienerscheinungen) gegenüber zurückhaltend ist und sein muss und die Gläubigen zu Zurückhaltung und Gehorsam ermahnt. Leider findet die Kirche oft nur wenig Verständnis und Gehorsam – und so werden dem Bösen, der Verwirrung und der Respektlosigkeit Tür und Tor aufgestoßen.

Und doch geht es der Kirche immer nur um dieses eine: Dass das prophetische Charisma in der Kirche rein bewahrt bleibe und sich zum Segen für die Kirche auswirke, denn nur so können echte, vom Himmel gewirkte Gnadenorte (wie z.B. Lourdes und Fatima und der ganze Reichtum wahrer Mys­tik vieler Heiliger in der Kirche) vor dem Zweifel und der Herabsetzung geschützt werden.

Es ist kein Wunder, dass im Zuge vieler falscher Erscheinungen der letzten Jahre auch echte Gnadenorte in Frage gestellt wurden und Priester und Gläubige sich innerlich abgekehrt haben, vor allem dort, wo der Ungehorsam in Pfarreien und Gebetsgruppen Spaltpilze sprießen ließ. Dazu sagt schließlich der Hl. Franz von Sales:

„Alles ist gesichert im Gehorsam, alles ist verdächtig, was außerhalb des Gehorsams geschieht... Wer sagt, er habe Eingebungen, und sich weigert, den Vorgesetzten zu gehorchen und Ratschläge zu befolgen, der ist ein Betrüger. Alle Propheten und Prediger, die von Gott erleuchtet waren, haben immer die Kirche geliebt, immer ihrer Lehre angehangen... Daher sind die außergewöhnlichen Sendungen teuflische Illusionen und nicht himmlische Einsprechungen, wenn sie nicht von den Hirten, die die kirchliche Sendung haben, anerkannt und gutgeheißen sind, denn damit stimmen Moses und die Propheten überein“ (Abhandlung über die Gottesliebe, II. Teil).

Der Autor, ein Schweizer Priester, war viele Jahre hindurch regelmäßiger Mitarbeiter von Vision2000, sein Text ist ein Auszug aus einem Beitrag in Vision 1/11.


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Lesermeinungen

 Zeitzeuge 17. Mai 2023 
 

Hochwürden Msgr. Schlegl, danke für Ihre Rückantwort;

ich habe allerdings "Rückwärtsgewandtheit" bewußt
in Anführungszeichen gesetzt...... .

Ich kenne wirklich weit und breit keine einzige
Kirche, in welcher der NOM vollständig auf Latein
gefeiert wird, hl. Messen im klassischen römischen
Ritus finden weiter entfernt von hier statt.

Es kann und wurde nie ein eigentliches Dogma
(de fide) sinnverändert. Auch Bartmann schreibt
1932 in seiner Dogmatik, daß die Eheleute selber
die Spender des Ehesakraments sind, so auch die
Scholastiker, Trient anerkannte sogar die Gültig-
keit der klandestinen Ehen, führte aber in "Tametsi" die grds. Formpflicht vor einem Priester
und zwei Zeugen ein.

Das Armenierdekret (DH 1326) wurde auch früher von
den Theologen nicht allg. als Dogma gelehrt, son-
dern als disziplinäre Vorschrift;
Pius XII. entschied dann autoritativ, daß
die Theologen, welche die biblisch begründete
Ansicht, daß die Handauflegung die Materie des
Sakraments des Ordo sei, im Recht waren bzw.
sind, mehr wieder bei Bartmann II, S. 443!


0
 
 SCHLEGL 17. Mai 2023 
 

@Zeitzeuge

Ich würde im Zusammenhang mit der Dogmatik nicht von "rückwärtsgewendet", sondern von Weiterentwicklung in Kontinuität (worauf Papst Benedikt Wert gelegt hat) sprechen.In den meisten Kathedralen wird auch eine lat.Messe im ordentlichen Ritus angeboten, in vom Bischof festgelegten Kirchen sogar im außerordentlichen Ritus.
Die Mathematik war nicht fertig mit der Differenzialrechnung und der Integralrechnung, die Erkenntnis geht weiter.
Pius XII hat die noch im 20.Jh. gelehrte Ansicht,die Materie der Priesterweihe sei die "Übergabe von Kelch und Patene" (die es in keiner Ostkirche gibt),korrigiert, und ebenso wie die Orientalen, die HANDAUFLEGUNG zur Materie erklärt, was eine gewaltige dogmatische ÄNDERUNG darstellte.
19.Jh. wurde gelehrt, der Priester spende das Ehesakrament(ist heute noch in der orth. u. griech. kath. Kirche so),jetzt sind es die Ehepartner gegenseitig.
Trient hat übrigens den Georgiern und Teilen der Kroaten die Zelebration des röm. Ritus in LANDESSPRACHE gestattet!


1
 
 stiegenkirche 17. Mai 2023 
 

SCHLEGL

Zu den Siebenten-Tags-Adventisten möchte ich doch sagen, dass es sich um christliche Mitbrüder handelt, die sehr viel wert legen im lesen der Bibel und sie versuchen aus ihrer Sicht das richtige zu tun. Bibelstudium und Gebet ist ihnen sehr wichtig leider schotten sie sich oft sehr stark ab und pflegen nicht die Ökumene.


0
 
 Zeitzeuge 17. Mai 2023 
 

Im Link ein Artikel über die irreversible Meßopferlehre des Konzil von Trient;

ich denke, eine "Rückwärtsgewandtheit" ist wichtig
wegen der Lehrkontinuität, leider werden die ver-
bindlichen Beschlüsse des Konzils von Trient heut-
zutage fast nie erwähnt, auch nicht in päpstlichen
Verlautbarungen, wieso?

Die Dogmen der kath. Kirche sind bekanntlich alle
vorkonziliar, in diesem Sinne ist "Rückwärtsge-
wandtheit" sogar Pflicht!

www.pro-missa-tridentina.org/upload/dv8/dv_No8_Konzil_von_Trient.pdf


3
 
 Zeitzeuge 16. Mai 2023 
 

Liebe lakota, natürlich kannten die Väter des II. Vatikanums das Dogma

des Konzils von Trient: "Wer sagt, man dürfe die
Messe nur in der Volkssprache feiern, A.S."
(DH 1759).

Daher sprachen Sie die Verpflichtung aus, daß
der Gebrauch der lateinischen Sprache in der
hl. Messe erhalten bleiben soll, vgl. Art.
36 u. 54 der Liturgiekonstitution, mehr dazu
nochmals im Link!

www.kathnews.de/vatikanum-ii-der-gebrauch-der-lateinischen-sprache-soll-erhalten-bleiben


3
 
 SCHLEGL 16. Mai 2023 
 

@lakota

Schade vielleicht für den geringen Prozentsatz, der wirklich ordentlich Latein kann. Und für viele Millionen Gläubige ein Nachteil,deren Muttersprache Kisuaheli,Malayalam, Kroatisch, Lettisch, Litauisch, Polnisch, Slowakisch, Slowenisch usw. ist.
Schon beim Konzil sagte der Melkitisch-griechisch-katholische Patriarch Maximos IV., die Orientalen können nicht verstehen, wieso die Lateiner in einer Sprache beten, die die meisten nicht sprechen können und in der sie auch nicht denken. Jesus sagt der Samariterin an Jakobsbrunnen, die wirklichen Anbeter beten Gott an "im Geist und in der Wahrheit."


1
 
 lakota 16. Mai 2023 
 

@Schlegl 2.Versuch

"So schaut's aus, das müssen auch Sie zur Kenntnis nehmen, wir sind nämlich WELTKIRCHE auf allen Kontinenten, bei allen Völkern und Sprachen!"

Ja, so ist es - und früher konnte man im Urlaub, ob in Spanien, Frankreich oder sonstwo die Hl.Messe ohne Probleme mitfeiern - weil überall in Latein.

Wenn unsere Partnergemeinde aus Frankreich zu Besuch da ist, haben wir vor 20 Jahren wenigsten das Vaterunser und andere Texte noch auf Latein gebetet - jetzt können die franz.Freunde nicht mehr mitbeten, weil sie nicht deutsch sprechen.
Ist das nicht schade?


4
 
 SCHLEGL 16. Mai 2023 
 

@Christdorn 2.Versuch

Ich habe Sie ersucht uns mit diesem Humbug nicht zu beschäftigen!Die Agenda der UN ist nicht maßgeblich.
Die Agenda des Sowjetkommunismus hat Fürchterliches herbeigeführt,aber nicht das Ende der Welt
Die byzantinische Ostkirche (gleichgültig ob orthodox,oder griech.-katholisch kennt keine Lesungen aus der Apokalypse in der Liturgie!)u. weiß um abstruse Spekulationen rund um die Offenbarung des Johannes.
Ich gebe Ihnen einen Denkanstoß: der heilige Kirchenvater Johannes Chrysostomos († 407), Patriarch von Konstantinopel,erklärt: "Du willst den Zeitpunkt der Wiederkunft Christi erfahren? Du wirst ihn erfahren, nämlich in der Stunde DEINES TODES, wenn Du vor seinem Richterstuhl stehen wirst"!
Sie haben sich mit Ihren Überlegungen auch zweifellos in Angstzustände hineingesteigert, die Sie jetzt weitergeben.
Christus sagt:"Euch ist es nicht gegeben die Zeiten und Fristen zu kennen,die der Vater in seiner Herrlichkeit festgesetzt hat."
Das sollte Ihre Richtschnur sein, sonst nichts!


1
 
 nazareth 16. Mai 2023 
 

Offenbarung 22,7
Gott erfüllt Seine Verheißungen.Er schenkt schon Wunder und Zeichen. Aber sie weisen immer auf das Ziel hin. Gott sieht uns, hört uns, kennt uns, geht mit uns. Die Früchte? Ich sehe uns fehlt es an Liebe. Die Essenz. Denn Formen sind nicht die Gottesverehrung des Herzens. Das glühende Herz zählt in jeder Form die kirchlich angeordnet ist. Und die Brüderlichkeit der Liebe fehlt. Menschen drehen sich um und bezeichnen Kinder laut als Fratzen in der Kirche, weil sie "die Andacht stören". Gottgefällig? Ich denke nicht! Gott ist herzlich, liebend, zärtlich und will unsere ungeteilte Liebe. Wie Er es in Jesus gezeigt hat. Er konnte nicht Mal essen und schlafen. Ging frühmorgens beten. Ein sich verschenken an Gott und den Nächsten. Kommunion gespeist aus der innigen Kommunion mit dem Herrn. Das waren die Heiligen und letztlich Jesus selbst...die Liebe bleibt das Größte.


0
 
 SCHLEGL 16. Mai 2023 
 

@Chris2 2. Versuch

Mit Ihrer Aussage bestätigen Sie nur, was ich unten gesagt habe! Die liturgische Willkür ist ein Problem Deutschlands, der Schweiz und teilweise auch Österreichs.
In den von mir unten aufgezählten Ländern kommt das nicht vor (Die Sache mit der kroatischen Ordensfrau den Friedensgruß ist eine Bagatelle, die haben etwas mehr Temperament!).
Daher gibt es in den genannten Ländern KEINEN Bedarf am außerordentlichen Ritus und eine Ausbreitung von FSSPX würden die dortigen Bischöfe auch zu verhindern wissen. Der ordentliche Ritus, ordentlich zelebriert ist ein großer geistlicher Gewinn für die Gläubigen!


1
 
 Christdorn 16. Mai 2023 
 

logische Entwicklung

@Schlegl
Es ist unlogisch zu meinen, wenn es in der Vergangenheit inkompetente Vorhersagen gegeben hat, die Herrschaft des Antichrist und die Wiederkunft Christi seien unreal oder nicht-existent. Die Wiederkunft Christi ist fester Bestandteil des christlichen Glaubensbekenntnisses. Der Inhalt der Apokalypse des Johannes ist ebenfalls ernst zu nehmen. Jesus hat es allen ins Stammbuch geschrieben: "Haltet euch bereit! Der Menschensohn kommt zu einer Stunde, da ihr es nicht vermutet" Mt 24,44. Diese Wiederkunft kann unmöglich außerhalb der natürlichen Entwicklung menschlicher Geschichte gedacht werden. Deshalb habe ich gesagt: Zunehmende Globalisierung und Machtkonzentration ebnen den Weg für den Antichrist. Man möge die Agenda 2030 der UN einmal nachlesen.


0
 
 Chris2 16. Mai 2023 
 

@SCHLEGL

Ich weiß, ich kann Ihrem Detailwissen, insbesondere zu den Ostkirchen, nicht das Wasser reichen. Aber ich erlebe jeden Sonntag die immer größer werdende Kluft zwischen dem stats würdig gefeierten überlieferten Ritus der Kirche und dem Novus Ordo*, den man in Deutschland praktisch nirgends mehr ohne Sorge besuchen kann. Ansonsten kann ich nur für Kroatien sprechen, wo es mich durchaus irritiert, wenn ausgerechnet Ordensfrauen zum "Friedensgruß" buchstäblich über 2 Bänke hinweg gebeugt fröhliches shaking hands betreiben. Es ist absolut unmöglich, wenige Momente später gesammelt und wohlvorbereitet den Leib des Herrn zu empfangen...
* Meines Wissens war die Bezeichnung damals durchaus offiziell, aber ich lerne gerne dazu...


2
 
 winthir 15. Mai 2023 

Priesterseminar München, Kloster Altomünster: Die Fakten -

da ThomasR beide Themen oft, und auch hier, erwähnte:

1. Priesterseminar München

Renovierung (und Einweihung des Hauses) 1962(!)
Geplanter Baubeginn in München: 1967. Viele Schwierigkeiten beim Neubau.
Verlegung nach München: 1969.
zunächst Provisorien; dann 1972-1982 [hier irrt die Quelle, ich war als Seminarist "vor Ort") im Priesterseminar(!) Herzogliches Georgianum München.

Quelle: s. link.

Anekdote: Ein eigenes Seminarschwimmbad war geplant, wurde aber nicht realisiert, da die Seminaristen darauf hinwiesen, es gäbe wohl genügend Schwimmbäder in München.

2. Altomünster:

a) Mit dem Besitz dieser Immobilie hat die Erzdiözese München und Freising sicher keine Freude - die Verpachtung/Verkauf der Ländereien würde die notwendigen Renovierungskosten bei weitem nicht decken. Fotoostrecke zum baulichen Zustand:

https://www.erzbistum-muenchen.de/im-blick/kloster-altomuenster/baulicher-zustand

b) Mit 1 Nonne und 1 Postulantin läßt sich nicht "klösterliche Gemeinschaft" leben.


1
 
 Psalm1 15. Mai 2023 
 

Falsche Mystik ?

Mich wundert die Bezeichnung "Falsche Mystik". Mir scheint, bei den Erscheinungsphänomenen handelt es sich um charismatische Phänomene.
Aber Mystik ist etwas anderes. Hierbei geht es eher um Abtötung und um die immer bessere Übereinstimmung des eigenen Willens mit dem Willen Gottes.
Charismatische Gaben sind Dienstgaben für andere während mystische Gaben der eigenen Heiligung dienen.


1
 
 lesa 15. Mai 2023 

Transformation durch die Verherrlichung Christi, nicht durch Manipulation

@winthir: Gewiss. "Ihr müsst von oben geboren werden". (vgl Joh 3) "Jesu Auferstehung macht offenbar: Es wird nicht vergeblich gelitten; in den Leiden dieser Welt, erst recht in den äußersten, verbirgt sich die Weltenwende. Durch ihn, der in unsere Leiden einging (vgl Jes 53, 4 ff.), sind sie der Sinnlosigkeit entrissen, sind die „Wehen“ geworden, „in denen die ganze Schöpfung liegt“ (Röm 8,22) – Wehen, die der Geburt einer neuen Schöpfung voraufgehen, jener, auf die hin Gott alles erschuf.
Wer wird geboren, wer tritt ans Licht? Christus mit all denen, in deren Mitte er litt, in deren Leiden das Seine ausstrahlte, da er es in göttlicher Liebe für sie und mit ihnen litt Christus wird, mit einer durch ihn erneuerten Schöpfung, in der Herrlichkeit offenbar, die er als „Erstgeborener“ vom Vater empfing." (H. Spaemann)
Vor der Geburt werden die Wehen zur großen Bedrängnis. Von dieser endzeitlichen Drangsal spricht auch der Herr. "Wenn dies alles beginnt, ist eure Erlösung nahe. (vgl Lk)


0
 
 winthir 15. Mai 2023 

Die letzten Zeiten (lesa)

Selbstverständlich befinden wir uns in den letzten Zeiten.

Und das seit ca. 2.000 Jahren.

winthir.


2
 
 Wynfried 15. Mai 2023 

winthir schrieb:

>>Richtig würde der Satz lauten: "Die über 1500 Jahre gewachsene Liturgie der Kirche wurde 1570 ersetzt".


1
 
 lesa 15. Mai 2023 

Rettung und vertieftes Glauben und Leben aus der Offenbarung

Lieber@Zeitzeuge: Danke für Ihre Hinweise! Pf. U. Keusch hat einen ausgeprägten Sinn für Maystik und wird wissen, warum vor der Überfülle von "Privatoffenbarungen" warnt. ANdererseits heißt es bei Joel, dass in den letzten Zeten viele Menschen "Gesichte schauen werden". Das neuzeitliche Misstrauen gegenüber der Stimme des Himmels ist genauso zu verwerfen und hat schon viel Leid angerichtet und Segen verhindert. Das ist ein Werk des Widersachers.
KKK Nr. 67: "Im Laufe der Jahrhunderte gab es so genannte "Privatoffenbarungen", von denen einige durch die kirchliche Autorität anerkannt wurden. Sie sind nicht dazu da, die endgültige Offenbarung Christi zu 'vervollkommnen', sondern sollen helfen, in einem bestimmten Zeitalter tiefer aus ihr zu leben".
Ziel der Privatbotschaften ist Rettung, Hoffnung und Trost, die Abwehr der Katastrophe, die durch das ungeheure, von der Abkehr von Gott verursachte Potential zerstörerischen Kräfte in der Welt, in der Schöpfung.


2
 
 winthir 15. Mai 2023 

Danke, Msgr. Schlegl, für die Hinweise!

Da die Welt nun im 19. Jhdt. drei (Adventisten) und dann noch 1914, 1918, 1925 und 1976 vier (Zeugen Jehovas), also insgesamt sieben (man beachte die Symbolik der Zahl sieben!) Weltuntergänge gut überlebt hat, können wir wir nun auch noch ohne Panik dem Weltuntergang Nummer acht entgegensehen.

Das beruhigt mich sehr.


3
 
 winthir 15. Mai 2023 

Da hier Medjugorie erwähnt wurde:

Ein abschließendes Urteil der Kirche ist noch nicht möglich - einfach aus dem Grund, weil die Erscheinungen noch andauern. Erscheint mir logisch.


1
 
 SCHLEGL 15. Mai 2023 
 

@Christdorn

Wunderbar, Sie kündigen uns also das Ende der Welt für das Jahr 2035 an.Das Auftreten des Antichrist für 2029! Da haben viele von uns noch die Chance es zu erleben!
Wissen Sie, woran Sie mich mit diesem Humbug erinnern? An die Adventisten (die im 19. Jh 3x den Weltuntergang vorausgesagt haben) und an die Zeugen Jehovas, die dies auch mehrmals, zuletzt für 1975 angekündigt haben.
Wie man auf so etwas kommen kann ist mir schleierhaft und auch medizinisch Besorgnis erregend!


5
 
 winthir 15. Mai 2023 

Meine Lieblings-Privatoffenbarung

ist immer noch die von Papst Johannes XXIII.

"Als ich zum Papst gewählt wurde, bin ich erschrocken vor der Würde dieses Amtes, und ich konnte eine Zeit lang überhaupt nicht mehr schlafen. Einmal bin ich doch kurz eingenickt, da erschien mir ein Engel im Traum und ich erzählte ihm meine Not. Daraufhin sagte der Engel: Giovanni, nimm dich nicht so wichtig. Seitdem kann ich wunderbar schlafen."

zitiert nach:

www.domradio.de/artikel/giovanni-nimm-dich-nicht-so-wichtig-vor-140-jahren-wurde-papst-johannes-xxiii-geboren


5
 
 JP2B16 15. Mai 2023 
 

Ein "Tagespost"-Interview des Dogmatikers Manfred Hauke vor mehr als 13 Jahren ...

...über das Phänomen "Medjugorje" hat zu einem Disput zwischen ihm und dem Theologen Thomas Müller geführt. Zu diesem Disput hatte ich mir damals erlaubt, selbst eine Betrachtung zu verfassen, über die ich heute selbst erstaunt sein darf - kath.net-Zeiten, in denen es offenbar noch keine Zeichenbegrenzung gab ;-) (einfach in dem verlinkten Artikel nach JP2B16 suchen).

www.kath.net/news/25688


3
 
 Zeitzeuge 15. Mai 2023 
 

Ergänzend im Link ein Artikel des unvergessenen Wilhelm Schamoni

über die mystische Sonne der sel. Anna Maria Taigi.

Den Älteren dürften die quellenmäßig abgestützten

Forschungen von Wilhelm Schamoni noch bekannt

sein, Leichtgläubigkeit hatte ihm nach meiner

Kenntnis niemand vorgeworfen.

Ich wünsche allen hier einen gesegneten und

besinnlichen Tag!

www.imagomundi.biz/wp-content/uploads/2020/02/SD-Wilhelm_Schamoni-Sonner_Anna_Maria_Taigi.pdf


2
 
 Zeitzeuge 15. Mai 2023 
 

Es ist bekannt, daß Privatoffenbarungen nicht zu den Loci theologici

gehören, aber 1 Thess 5,20-21 und 1 Joh 4,1

warnen uns davor, diese in Bausch und Bogen

zu verwerfen.

Die Visionen der sel. Anna Maria Taigi und der

sel. A.K. Emmerick, um nur zwei Beispiele zu

nennen, sind schon beeindruckend.

Bzgl. Gehorsam beim Vollzug der hl. Meßliturgie

verweise ich auf den Artikel im Link!

Daraus ist zu erkennen, wer eigentlich ungehorsam

ist oder etwa nicht??

www.kathnews.de/vatikanum-ii-der-gebrauch-der-lateinischen-sprache-soll-erhalten-bleiben


2
 
 Chris2 15. Mai 2023 
 

@winthir

Ich habe schon 1970, nicht 1570, gemeint. Wissen Sie, ich habe einmal in einer großartigen Handschriftenausstellung die Texte studiert. Da waren schon um 800 ganze Teile der überlieferten Hl. Messe 1:1 wiederzufinden. Keine verwässerten und tentenziös falsch übersetzten Texte, sondern wort- und buchstsbengleich das, was ich aus der fast 800 Jahre später kodifizierten tridentinischen Messe kannte. Im Übrigen gibt es diverse Sonderriten, etwa den dominikanischen. Dass diese 1970 weiterbestehen durften, DER 400 Jahre lang zentrale Ritus der Kirche aber nicht, war ein Wahnsinn, wie Papst Benedikt richtig erkannt hatte.
Das berichtete Verbot der Mundkommunion war ein "Befehl" der Oberin, lange vor Corona. Ihre Nachfolgerin stellte es allen Schwestern frei, den Herrn so zu empfangen, wie sie es möchten. Damit war auch die würdigste Form wieder erlaubt.


6
 
 Stefan Fleischer 15. Mai 2023 

Meine Gedanken zum Thema

habe ich volängerer Zeit einmal so formuliert:

www.stefanfleischer.ch/AUTOR/HEILIGKEIT/lesepro/kap307.html


1
 
 winthir 15. Mai 2023 

ach ja, Chris2 -

Der Satz "Die über 1500 Jahre gewachsene Liturgie der Kirche wurde 1970 ersetzt" ergibt natürlich keinen Sinn.

Richtig würde der Satz lauten: "Die über 1500 Jahre gewachsene Liturgie der Kirche wurde 1570 ersetzt".

Und ein Verbot der Handkommunion kann ich mit dem NOM beim besten Willen nicht in Verbindung bringen. Da ich die konkrete Situation nicht kenne, kann ich nur spekulieren - evtl. hatte das etwas mit Corona zu tun?


3
 
 Schillerlocke 14. Mai 2023 
 

Vielleicht bin ich zu genügsam?

Ich verehre die Heiligen mit Freude und Hochachtung und nehme sie mir zum Vorbild. Wie es um die Wunder bestellt ist, die ihnen zugesprochen werden, das überlasse ich der Kirche zur Einschätzung.

Letztlich ist es aber so. Die Wunder aus den Evangelien und den sonstigen Inhalten der Bibel würden mir bereits genügen. Jüngst habe ich viel über die Blindenheilung nachgedacht, die Jesus Christus dem jungen Mann hat angedeihen lassen. Mich hat aber ebenso beeindruckt, wie dieser junge Mensch gegen schlimme Widerstände auf sein Bekenntnis zum Herrn bestand. Das ist das große Wunder, dass dieser gute Mensch aus seinem Glauben heraus vollbracht hat. Für mich ist er ein vorbildhafter Heiliger. Das ist die Mystik, mit der ich etwas anfangen kann. Die Zurückhaltung der Kirche gegenüber seltsamen Dingen halte ich für weise und für eine gute Maxime gerade für uns Laien.


4
 
 Christdorn 14. Mai 2023 
 

Unterscheidung der Geister

ist erforderlich, um mit Privatoffenbarungen angemessen umzugehen. Die offizielle Kirche tut sich schwer damit, will sich nicht festlegen. Dennoch hat vieles im Lauf der Geschichte Eingang gefunden, z.B. das Fonleichnamsfest im 13. Jh. Jesus sagt zwar: Ihr kennt weder den Tag noch die Stunde, er sagt aber auch: Wenn ihr all diese Katastrophen seht, dann wißt, das Ende ist nahe. Globalisierung und Machtkonzentration nehmen zu und führen unweigerlich zur Machtübernahme des Antichrist gegen 2029. Die Wiederkunft Christi ist dann um 2035 anzusetzen


0
 
 ThomasR 14. Mai 2023 
 

@Chris

Im Namen des Gehorsam wurde von Kard Döpfner (RIP) gut besuchte Priesterseminar in Freising 1968 aufgelöst und die Semianristen über mehrere Wohnorte in München zerstreut (kurz davor wurde das Gebäude des Priestersemianrs in Freisnig über 2 Jahre sehr umfangreich saniert)

Im Namen des Gehorsam versucht man letzte überig gebliebene Frauenklöster - es sind Gebetsorte der Kirche von einer entcheidenden Beduetung für die Zukunft Deutschlands- aufzulösen und zu enteignen.

Man bedient sich dabei wie im Fall von Altomünster und Reutberg (gerettet- Danke Rom!) oft der Form eines Frauenkriegs : Frauen werden inerhalb der Kirche gegen Frauen gehetzt (eigene Ämter bleiben dann veschont dann in Scheinheiligkeit verhüllt= es ist nur Scheinheiligkeit also eher vom Unten als vom Oben.


1
 
 lakota 14. Mai 2023 
 

@Schlegl

Sie treffen den Nagel auf den Kopf!

"Die sind heilfroh die Messe in ihrer Landessprache verständlich feiern zu können (dort gibt es auch keine liturgischen Missbräuche!)"

Die Landessprache ist im NOM doch nicht das Problem (obwohl es schade ist, daß Latein - entgegen dem 2.Vat - abgeschafft wurde).
Gäbe es auch hier keine Mißbräuche, würden nicht so viele Gläubige zur "Alten Messe" ausweichen!


7
 
 chorbisch 14. Mai 2023 
 

@ ThomasR

Und was hat das mit dem Thema zu tun?

Es mag ja sein, dass es Sie wurmt, dass Kardinal Marx Sie noch nicht persönlich für den Käsmann-Auftritt um Entschuldigung gebeten hat, aber das ist Ihr Problem.
Sie können das Thema hier natürlich zur Sprache bringen, aber meinen sie nicht, es sollte dabei ein gewisser Bezug zum Artikel vorhanden sein?

Und was soll das mit der Intrige und "seiner" Kanzel? Ich glaube nicht, dass Papst Benedikt es gebilligt hätte, wenn nun jeder Ort, auf den er seinen Fuß gesetzt und gesprochen hat, zu einer Stätte der Verehrung macht?

Oder wollen Sie dem Sessel, auf dem er seine Regensburger Rede gehalten hat, eine Art "geweihten Status" geben?


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 Paddel 14. Mai 2023 

Gehorsam

das ist ein wichtiger Gradmesser. Wahrlich! Das gilt für scheinbar Überirdisches genauso wie für das sehr Irdische bzw. Weltliche (syonadaler Weg in Deutschland). Beidem gemeinsam ist die "Offenbarung", auf die sie sich berufen und die in Wirklichkeit nur eine irrige Täuschung des Geistes ist.


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 SCHLEGL 14. Mai 2023 
 

@Chris2

Bitte lesen Sie Papst Benedikt XVI! Es gibt KEINE "Neue Messe", nur eben 2 Ausdrucksformen des römischen Ritus! Reden Sie mit Menschen aus der Slowakei, Slowenien, Kroatien, Polen, der Ukraine, Litauens, Lettlands usw. Die sind heilfroh die Messe in ihrer Landessprache verständlich feiern zu können (dort gibt es auch keine liturgischen Missbräuche!).
Vor mehr als 5 Jahren habe ich in meinem Urlaubsort die Werktagsmesse,abgesehen von Lesung und Evangelium, lateinisch gefeiert, weil nur 2-3 alte Damen gekommen sind. Nach 2 Tagen haben mich diese Damen angesprochen und gefragt, ob ich nicht wieder Deutsch zelebrieren könnte, weil sie die lateinische Messe zwar gekannt, aber nie verstanden haben!
So schaut's aus, das müssen auch Sie zur Kenntnis nehmen, wir sind nämlich WELTKIRCHE auf allen Kontinenten, bei allen Völkern und Sprachen!
Die orthodoxe und die griechisch katholische Kirche verwenden überall die Landessprache, wo sie beheimatet sind.


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 Fink 14. Mai 2023 
 

Zurückhaltung und Skepsis gegenüber Privatoffenbarungen und

"Botschaften" halte ich für angebracht.
Ich wundere mich, wie begierig (und gutgläubig) manche katholische Christen auf solchen Botschaften sind.
Uns bedrängen Fragen: Warum soviel Verwirrung, warum soviel Irrlehre, warum soviel Unglaube? Wann kommt das Ende? Wir wissen es nicht. Das müssen wir akzeptieren.
Worauf wir hoffen: Am Ende wird der Herr Jesus kommen und seine ewige Herrschaft aufrichten.


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 Chris2 14. Mai 2023 
 

Volle Zustimmung.

Wer sich klar an den immerwährenden Glauben der Kirche hält, hat dagegen ein festes Fundament.
Allerdings ein Einwand: Im Namen des Gehorsams wurde in den letzten 60 Jahren auch sehr viel Unheil in und an der Kirche angerichtet, z.B.:
- Die über 1500 Jahre gewachsene Liturgie der Kirche wurde 1970 ersetzt und für verboten erklärt. Die "neue Messe" konnte mancherorts nur durch Zwang und unter Berufung auf den Gehorsam durchgesetzt werden
- Papst Benedikt XVI. hätte fast keine überlieferte Liturgie der Kirche mehr vorgefunden, die er freigeben konnte, wenn nicht Erzbischof Lefebvre gewesen wäre.
- Ordensschwestern unseres Klosters berichteten meiner Mutter unter Tränen , wie sehr sie das Verbot der Munskommunion belastete
Fazit: Ein "Gehorsamszwang" der das "bisher Heiligste und Höchste plötzlich für verboten erklärt", kann nicht von Gott stammen. Denn Gott ist nicht schizophren...


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 ThomasR 14. Mai 2023 
 

Ja die Erscheinung von Frau Dr.Margot Käßmann 2010 bei der ÖKT

in der Münchner Frauenkirche (samt Ihrer "Pillenprdigt" und Bezeichnung "Pille als Geschenk Gottes")
war keinesfalls von Oben,
eher ein Teil einer organisierten Intrige gegen Papst Benedikt (es war schließlich auch seine (ad) Kanzel in der Frauenkirche.)


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 Adamo 14. Mai 2023 
 

Wie man in der Hl. Schrift lesen kann,

mussten sich die Apostel schon gegen Zauberer und Betrüger zur Wehr setzen, die verbreitet haben Gottes Wort zu verkünden. Die Apostel haben diese Typen stets enttarnt.


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 SCHLEGL 14. Mai 2023 
 

Einen wegweisender Artikel!

Gott sei Dank, dass dieser Artikel erschienen und hier veröffentlicht wurde. Leider verwenden auch manche User recht abstruse Hinweise zu Privatoffenbarungen (Valtorta, alle möglichen Erscheinungssorte usw.). Die heilige Kirche in ihrer Weisheit lehrt sogar in Bezug auf kirchlich anerkannte Erscheinungssorte, dass diese Privatoffenbarungen nicht zum Glaubensgut der Kirche gehören, also im Gewissen nicht verpflichtet sind! Das ist gerade in unserer Zeit, einer Zeit der Unruhe und der Verwirrung der Geister äußerst wichtig!


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