Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  4. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  5. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  6. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  9. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  10. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  11. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  12. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  15. R.I.P. Dolly Parton

Von Nazi-Schergen hingerichteter Priester vor Seligsprechung

23. Mai 2023 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Giuseppe Beotti rettete im Weltkrieg fliehende Soldaten, Kriegsgefangene, Verfolgte, darunter hundert Juden, die er mit Hilfe seiner Gemeindemitglieder in Häusern versteckte


Vatikanstadt  (kath.net/KAP) Giuseppe Beotti, ein von deutschen Soldaten im Jahr 1944 hingerichteter italienischer Priester, soll demnächst selig gesprochen werden. Papst Franziskus stimmte einem wichtigen Schritt für dieses Verfahren am Samstag zu, wie das vatikanische Presseamt mitteilte. Nach der Entscheidung des Papstes wird der Tod des Priesters als Martyrium gewertet, einer Seligsprechung steht damit nichts mehr im Wege. Der damals 32 Jahre alte Priester wurde am 20. Juli 1944 in Sidolo (Provinz Parma) von den deutschen Besatzern verhaftet und erschossen.


Giuseppe Beotti wurde 1912 in einer Bauernfamilie geboren und 1938 zum Priester geweiht. Er zeichnete sich durch seinen unermüdlichen karitativen Einsatz für die Bedürftigen und sein Engagement für die Erziehung junger Menschen aus. Er bot allen seine Hilfe an: Partisanen, Juden, Soldaten, Verwundeten. Während der deutschen Besatzung setzte er sich für die Rechte seiner Gemeindemitglieder ein und wurde deshalb einem Strafverfahren unterzogen. Beotti beherbergte und rettete fliehende Soldaten, Kriegsgefangene, Verfolgte, darunter hundert Juden, die er mit Hilfe seiner Gemeindemitglieder in Häusern versteckte.

Angesichts der Gefahr von Razzien und Repressalien durch die Nazis flüchtete er nicht, sondern blieb in seiner Kirche in Sidolo in der Provinz Parma ein Bezugspunkt und betete eifrig. Beotti wurde verhaftet und am 20. Juli 1944 in Sidolo erschossen, zusammen mit einem Priester und einem Seminaristen, die sich mit ihm in die Kirche geflüchtet hatten.

 

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  3. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  4. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  5. R.I.P. Dolly Parton
  6. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  7. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  8. 'Weil die andere Option darin bestand, in der Hölle zu brennen, ewig an meinen Haaren aufgehängt.'
  9. Kiewer Großerzbischof Schewtschuk: "Wir bitten um Solidarität"
  10. Rom sollte in Deutschland endlich Bischöfe einsparen und Bistümer zusammenlegen!
  11. „Es gibt keinen notwendigen Widerspruch zwischen Synodalität und Tradition“
  12. Britische Regierung verweigert finnischer Abgeordneter Räsänen die Einreise
  13. Erfrischung für Rom: Als ein Papst die Piazza Navona unter Wasser setzte
  14. Polnische Salvatorianer boten Workshop für Ministrantendienst im klassischen Ritus an
  15. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz