Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vom Elend der Fürbitten
  2. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  3. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  4. Der entschärfte Gott
  5. Pater Dietrich von Stockhausen überreicht Papst Leo XIV. Hesemanns aktuelle Studie über Heroldsbach
  6. EuGH-Urteil: Deutscher Kirchenaustritt kein automatischer Kündigungsgrund
  7. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  8. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  9. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"
  10. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  11. Realitätsverlust im Bistum Chur
  12. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  13. Botschaft von Papst Leo zum 10. Jahrestag des nachsynodalen Apostolischen Schreibens Amoris Laetitia
  14. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  15. Bischof Elbs ermutigt zur Beichte: "Herz ordnen und sich auf Ostern vorbereiten"

Papst ruft Kirche in Italien zu gemeinsamem Handeln auf

26. Mai 2023 in Weltkirche, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus spricht vor Vollversammlung der italienischen Bischöfe - In seiner Rede wendet er sich auch gegen eine "furchtsame Haltung" des kirchlichen Lamentierens über "eine Welt, die uns nicht mehr versteht"


Vatikanstadt (kath.net/KAP) Papst Franziskus hat die katholische Kirche in Italien zum gemeinsamen Handeln aufgefordert. Es bestehe die Versuchung, die Seelsorge einigen "qualifizierten Akteuren" zu überlassen und den Rest der Gläubigen als bloße Empfänger von deren Aktionen zu sehen, sagte der Papst am Donnerstag vor der Vollversammlung der Italienischen Bischofskonferenz im Vatikan.

Es sei jedoch jeder Getaufte dazu aufgerufen, sich aktiv im Leben und der Mission der Kirche einzubringen. Franziskus warnte zudem vor zu viel Bürokratie und Formalismus, die das Vorankommen und die Begegnung mit Männern und Frauen in der heutigen Zeit erschwerten. Ferner wandte er sich gegen eine "furchtsame Haltung" des kirchlichen Lamentierens über "eine Welt, die uns nicht mehr versteht, und des Bedürfnisses, die eigene Bedeutsamkeit zu betonen und geltend zu machen."


Der Papst äußerte sich angesichts des Formats "Synodaler Weg" über die Zukunft der katholischen Kirche in Italien. Er trägt denselben Namen wie der Reformprozess in Deutschland, kennt aber keine Vollversammlungen, die über Beschlussvorlagen zur Kirchenreform entscheiden. Die 2021 von der Italienischen Bischofskonferenz begonnenen Beratungen auf verschiedenen Ebenen sollen inhaltlich in den weltweiten Synodalen Prozess der Kirche einfließen, der im Oktober 2023 und 2024 in zwei Bischofssynoden im Vatikan mündet.

"Armen und Verzweifelten eine Stimme geben"

Franziskus rief die italienische Kirche ferner zur Offenheit auf. "Wir müssen uns fragen, wie viel Platz wir in unseren Gemeinden wirklich den Stimmen von Jugendlichen, Frauen, Armen, Verzweifelten und vom Leben Verletzten geben und wie sehr wir ihnen zuhören", sagte der Papst. Solange sie nur vereinzelt auftauchten, bleibe die Kirche eine Kirche der Wenigen anstatt eine synodale Kirche zu sein.

Bei einer Messe im Petersdom vor dem Treffen mit dem Papst hatte der Vorsitzende der Italienischen Bischofskonferenz, Kardinal Matteo Zuppi, gepredigt. Der gemeinsame Weg im Dialog mit der Welt sei die Aufgabe und die "gesegnete Anstrengung" der Kirche in Italien, sagte der Erzbischof von Bologna. Er warnte davor, sich auf dem Synodalen Weg von kleinteiligen Interessen, Hochmut und Programmen leiten zu lassen, die Sicherheit vorgaukelten, aber weit weg von den Menschen führten.

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich

 Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Krautwaschl zu Grünwidl: Bin nicht gezwungen worden!
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  6. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  7. Vom Elend der Fürbitten
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  10. Der deutsch-synodale Irrweg in Zahlen: Nur 25 Priesterweihen in ganz Deutschland im Jahr 2025!
  11. Vatikanische Theophantasien zur Frauenfrage
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Papst bezieht diesen Samstag seine Wohnung im Apostolischen Palast
  14. Der entschärfte Gott
  15. "Die Zahl der Seminaristen ist im Bistum Chur leider sehr klein geworden"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz