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US-Missbrauchsorganisation: Franziskus hat eine "verwirrende und beunruhigende" Auswahl getroffen!

3. Juli 2023 in Aktuelles, 76 Lesermeinungen
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"BishopAccountability.org" erhebt schwere Anschuldigungen gegen den neuen Leiter der Glaubenskongregation! Dieser soll massiv einen Missbrauchsfall in seiner Diözese vertuscht haben. Als der Staat eingriff, verübte der Priester Selbstmord.


Vatikan (kath.net)
Aus den USA gibt es schwere Kritik an der Ernennung des argentinischen Erzbischofs Victor Manuel Fernández als neuen Leiter der Glaubenskongregation. Die aus Massachusetts stammende Gruppe "BishopAccountability.org" wirft Fernández vor, dass dieser 2019 in seiner Diözese Missbrauchsopfern nicht geglaubt habe, die einen seiner Priester beschuldigt haben, der junge Burschen sexuell belästigt haben soll. Franziskus hat mit seiner Ernennung eine "verwirrende und beunruhigende" Auswahl getroffen, teilte die seit 20 Jahren bestehende Organisation mit.


Fernández habe konkret als Erzbischof sich geweigert, den Opfern Gehör zu schenken und hatte später sogar den Priester, der unter Missbrauchsverdacht stand, besucht und mit ihm in seiner Pfarrei eine Messe gefeiert. Fernández sollte daher einer Untersuchung dieser Vorgänge durch die Kirche erfahren statt befördert zu werden, fordert die Organisation.

Die Erzdiözese La Plata hatte sich gegenüber der bekannten Nachrichtenagentur AP geweigert, hier entsprechende Fragen zu beantworten. Der mutmaßliche Missbrauchspriester dürfte allerdings später ein schlechtes Gewissen bekommen haben und ließ sich dann aus "gesundheitlichen Gründen" beurlauben. Das Drama endete aber im Dezember 2019. Der mutmaßliche Missbrauchspriester brachte sich um, nachdem es inzwischen staatliche Untersuchungen gab und seine Festnahme kurz bevorstand. "Nichts von dieser 'Leistung' ist ein Hinweis, dass der Erzbischof für diese Amt geeignet ist", betonte die Gruppe.

 


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