Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  6. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  7. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  8. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  9. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  10. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  11. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  12. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  13. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  14. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  15. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“

Tschechische katholische Bischofskonferenz: „Ist das nicht eine neue Art von Gewalt gegen Kinder?“

7. Juli 2023 in Familie, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Stellungnahme zu Vorschlägen zur gleichgeschlechtlichen Ehe: „Woher nimmt unsere Gesellschaft den riskanten Mut, zukünftigen Kindern das Recht zu verweigern, ihre Mutter und ihren Vater zu haben und sie zu kennen?“


Velehrad (kath.net) Am ersten Tag der 136. Plenarsitzung in Velehrad, dem 5. Juli 2023, gaben die tschechischen und mährischen Bischöfe eine gemeinsame Erklärung zu aktuellen gesellschaftlichen Ereignissen ab, die die Familie, die Ehe und die sogenannte Istanbul-Konvention betreffen. kath.net dokumentiert den Text in eigener Übersetzung in voller Länge – Arbeitsübersetzung © kath.net

Im Hinblick auf die aktuelle öffentliche Diskussion zu einigen Aspekten von Ehe und Familie möchten wir Sie daran erinnern, dass wir am 13. Mai 2018 eine Hirtennote zum Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt herausgegeben haben, kurz Istanbul-Konvention genannt, (1) und wir begründeten anschließend diese Meinung ausführlich in einem von Vertretern verschiedener christlicher Kirchen unterzeichneten Text.


Unsere Meinung ändert sich hierzu nicht. Wir glauben, dass es sich bei der Konvention um ein Dokument handelt, das für Länder wie die Tschechische Republik weder notwendig noch nützlich ist. Im Gegenteil: Sie degradiert die Beziehung zwischen Mann und Frau zu einem antagonistischen Machtmaß und relativiert programmatisch die Werte der europäischen Kultur und deren Weitergabe an zukünftige Generationen. Wir nehmen wahr, dass die Konvention dem schleichenden Eindringen der Gender-Ideologie in die Gesellschaft dient, die Papst Franziskus immer wieder als „eine der gefährlichsten ideologischen Kolonisierungen“  bezeichnet.

Mit Sorge beobachten wir auch die Bemühungen, gleichgeschlechtliche Beziehungen als „Ehe“ zu legalisieren, und danken den Gesetzgebern, die eine solche Regelung ablehnen. Die Ehe basiert auf der treuen Verbindung von Mann und Frau, die für die Aufnahme von Kindern offen ist und als solche die Unterstützung des Staates genießt. Eine harmonische Familie aus Vater und Mutter ist die beste Umgebung für die Kindererziehung.

Woher nimmt unsere Gesellschaft den riskanten Mut, zukünftigen Kindern das Recht zu verweigern, ihre Mutter und ihren Vater zu haben und sie zu kennen? Ist das nicht eine neue Art von Gewalt gegen Kinder? Wir stimmen mit Papst Franziskus darin überein, dass die Schwächung der Familie, die auf der untrennbaren Verbindung von Mann und Frau basiert, und ihre rechtliche Dekonstruktion der Gesellschaft den Menschen nicht nützt und ihre Entwicklung behindert. Es gibt keinen Grund, eine – auch nur entfernte – Ähnlichkeit oder Analogie zwischen homosexuellen Partnerschaften und Gottes Plan für Ehe und Familie herzustellen.

Die Bischöfe von Böhmen, Mähren und Schlesien
Velehrad, 5. Juli 2023

Die Erklärung der Tschechischen katholischen Bischofskonferenz im Original: Prohlášení ČBK k aktuálnímu dění ohledně manželství a rodiny

Foto der tschechischen Bischöfe bei ihrer aktuellen Vollversammlung in Velehrad (c) Tschechische Bischofskonferenz

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  3. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  4. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  5. Bischof Hansen/Oslo kündigt Diözesansynode an – Keine Abstimmung über die kirchliche Lehre
  6. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  7. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  8. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  9. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  10. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  11. Präfekt des Dikasteriums für die Gesetzestexte: Kirchenrecht soll dem Heil der Seelen dienen
  12. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  13. Ein Fall für den Staatsfunk: Wie Georg Restle Verschwörungsmythen als „Haltung“ verkauft
  14. Expertin fordert nach Aufsichtsversäumnissen in den Provinzen nun nationalen Sterbehilfe-Watchdog
  15. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz