SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- So nicht, Mr. Präsident!
- Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
- Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
- "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
- BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
- US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
- Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
- Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
- Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
- Schwedischer Kirchenhistoriker: Viele junge Menschen wollen katholisch werden, besonders Männer
- Trump gegen Papst Leo: Wenn Weltpolitik auf das „Heilige“ trifft
- Setzt euer Vertrauen nicht in Prinzen!
- Marsch für das Leben München – Unterstützung von Bischof Barron, Schweigen von Marx und Wilmer
- Papst betont in Algier Gemeinsamkeit von Christen und Muslimen
- Viel Lärm um nichts?
| 
Kirchliche Berufungskrise offenbar doch keine Frage des Zölibats! Auch Pastoralassistenten fehlen20. Juli 2023 in Österreich, 13 Lesermeinungen Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Diözese Innsbruck sucht händeringend nach pastoralem Nachwuchs - Leiter der diözesanen Personalabteilung, Schallner: Innerhalb der nächsten fünf Jahren wird ein Viertel aller Priester und Pastoralassistenten das Pensionsalter erreichen
Innsbruck (kath.net/KAP) Die Diözese Innsbruck sucht händeringend nach pastoralem Nachwuchs. Viele Posten seien bereits jetzt unbesetzt - vor allem im Bereich der Seelsorge fehlen Fachkräfte, betonte der Leiter der diözesanen Personalabteilung, Michael Schallner, in einem Bericht in der "Tiroler Tageszeitung" (17. Juli). Dass innerhalb der nächsten fünf Jahren ein Viertel aller Priester und Pastoralassistenten das Pensionsalter erreichen wird, verschärfe die Situation zusätzlich. 27 Stellen seien aktuell offen. Gründe seien u.a. eine hohe Fluktuation in bestimmten Bereichen wie etwa der Jugendpastoral, aber auch eine hohe Teilzeitquote und ein Lohnniveau unter dem der Privatwirtschaft. 
Bei den Priestern und Pastoralassistentinnen bzw. -assistenten sei die Situation besonders angespannt: "Da gab es schon seit einiger Zeit einen großen Mangel, inzwischen ist er allerdings richtig akut geworden", wurde Schallner in der "Tiroler Tageszeitung" zitiert. "Vielleicht war da auch unsere Personalentwicklung nicht immer zielführend. Und wir wissen bereits jetzt, dass sich das noch mal zuspitzen kann. Denn bald gehen die so genannten Babyboomer in Pension." In den kommenden Jahren würden insgesamt 52 pastorale Bedienstete in den Ruhestand treten. "Das ist fast ein Viertel. Wie und ob wir das überhaupt auffangen können, vermag ich nicht zu sagen."
Für die vielen Ehrenamtlichen sei die Situation zusätzlich belastend: "Sie sind frustriert, weil ein Haufen Arbeit an ihnen hängen bleibt. Diese Leute versuchen irgendwie, die Basics aufrechtzuerhalten. Ohne Pastoralassistenten gestaltet sich das aber gar nicht so einfach. "Der Personalnotstand schränke insofern die Vielfalt von Kirche ein. In den kommenden Jahren sei die Diözese daher gefordert, "viel Energie (zu) investieren, um Menschen dazu zu befähigen, in der Pastorale tätig zu sein."
Um im Bereich der Pastoral tätig zu sein, braucht es ein theologisches Fachstudium oder eine pastorale berufsbegleitende Ausbildung. Diese wird u.a. etwa im Blick auf die Ausbildung von Pastoralassistentinnen und -assistenten von der "Berufsbegleitenden Pastoralen Ausbildung Österreich" (BPAÖ) angeboten.
Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

Lesermeinungen| | modernchrist 22. Juli 2023 | | | | Wenn man nicht schon vorher einen tragfähigen Glauben und gute religiöse Literatur zuhause hatte, dann besteht die große Gefahr, auf der Uni durch die verrücktesten Theologie-Professoren seinen Glauben zu verlieren, zumindest seine Glaubenssicherheit!
Diese Sicherheit im Glauben wird und wurde von allen Seiten so sehr erschüttert! Wenn Gott zu einer Idee wird, wieso soll ich dann für ihn eintreten und das sogar als Beruf ergreifen? Wenn Jesus und sein Reden vom Vater nur zeitgeistiges Gerede ist, das Vaterunser angeblich nur patriarchalisches Denken vermittelt, warum dann für ihn mein Leben einsetzen und sogar auf Familie verzichten? Die Hybris vieler heutiger Theologen bekommt ihre Quittung: Ihren privaten Käse und ihre Privatideen will keiner mehr hören. |  0
| | | | | Tante Ottilie 21. Juli 2023 | | | | Ich habe in unserer Gemeinden im Laufe der letzten 30 Jahre wohl 1 Dutzend Gemeindereferentinnen erl Eine EINZIGE taugte was - den Rest kann man vergessen. |  0
| | | | | Steve Acker 20. Juli 2023 | | | | Auch in Deutschland großer Mangel an Pastoral- und Gemeindereferenten in vielen Diözesen etliche Stellen unbesetzt.
In unserer Pfarreiengemeinschaft ist die Stelle seit über 2 Jahren unbesetzt.
Keine Aussicht, dass wir jemand bekommen.
Welch ein Unterschied zu Situation vor 30 Jahren.
Ich erinnere mich an ein Gespräch mit einer Bekannten ,die Studium grad abgeschlossen hatte, und sich beworben hatte.
Sie bekam die Stelle und war außer sich vor Freude. |  0
| | | | | Passero 20. Juli 2023 | | | | Ursachen und Wirkungen In vielen Diözesen sind die Hauptverantwortlichen entscheiden mit schuld an dieser Situation:
Sie haben es Priestern und Religionslehrern, die klar die Wahrheit verkündeten, schwergemacht; ja manche haben sie vertrieben und „in die Wüste”.
geschickt.
Sie haben mehr auf aufmüpfige Superlaien gehört als auf gemobbte Seelsorger.
Sie haben - seit Jahrzehnten - berufene junge Männer und Buben durch eine modernistische Ausbildung bzw. Verbildung und durch eine irregeleitete Formung bzw. Verformung abgeschreckt und dadurch manche bewogen, ins Ausland zu „flüchten”.
Sie haben öfter auswärtige Priester, ja ganze Gemeinschaften, die sich zum Dienst angeboten hatten, abgelehnt: „Kein Bedarf!”
Sie gaben berufenen jungen Menschen Ärgernis durch offenkundige oder verdeckte Förderung von homosexuellen Praktiken etc. etc. |  1
| | | | | J.Dwigs 20. Juli 2023 | | | | J.Rückert Coole Vergleiche! Am besten finde ich: "Frei laufende Hühner – synodale Kirche"
Freilaufende Hühner holt nun mal der Fuchs, Hühner gehören in Käfigbatterien, auch wenn irgendwelche vatarlandslose Grüne das anders sehen :-) |  2
| | | | | J. Rückert 20. Juli 2023 | | | | Da nagt man am echten Hungertuch.
Die Theologie scheint weiter als die Landwirtschaft. Lohnt sich ein Vergleich?
Düngemittelverbot - Verbot der alten Messe
Flächenstilllegung – Kirche ohne missionarischen Geist
Frei laufende Hühner – synodale Kirche
usw. |  1
| | | | | Montfort 20. Juli 2023 | |  | "pastorale Bedienstete" klingt ja auch nicht gerade nach Berufung. ;-) |  2
| | | | | Mensch#17 20. Juli 2023 | | | | Auch bei den Protestanten fehlen die Bewerber fürs Pfarramt! Auch bei den Evangelischen interessieren sich nicht mehr so viele fürs Pfarramt, wie das mal war. Auch hier werden Pfarrstellen gestrichen oder zusammengelegt etc.
Wenn der Glaube, die Glaubensinhalte und die Gottesbeziehung weitestgehend keine Rolle mehr spielen, wie soll dann schon allei aus weltlicher Sicht, sich jemand für einen "klassischen" kirchlichen Beruf interessieren?
Aber dennoch es gibt sie noch, die Berufungen, und auch junge Menschen, die ihr nachkommen. Gott sei Dank! |  3
| | | | | ThomasR 20. Juli 2023 | | | | selbst nach Auszug Herrgottes fehlt Personal um Nachlass zu verwalten? (s.link) www.msn.com/de-de/finanzen/top-stories/der-herrgott-muss-ausziehen-kirche-st-benedikt-in-ebenhausen-verliert-ihre-bestimmung-als-sakralbau/ar-AA1e6b2s |  0
| | | | | SCHLEGL 20. Juli 2023 | | | | Der Zahn der Zeit Es ist nicht verwunderlich, dass der Enthusiasmus fehlt einen kirchlichen Beruf zu ergreifen, wenn die Kirche in Westeuropa sich ausschließlich auf Strukturdiskussionen einlässt. Es geht nicht mehr um Glaubensinhalte, sondern vielfach nur um Befindlichkeiten. Wenn also nicht wenige Diözesen den Anblick der Titanic mit schwerer Schlagseite bieten, darf sich niemand wundern, dass niemand an Bord gehen will.
Ich habe schon vor Jahren Theologiestudenten, die das Lehramt machen wollten, geraten unbedingt ein ZWEITFACH (am besten Mathematik oder Physik) dazuzunehmen, weil absehbar ist, dass die katholischen Religionsstunden zumindest in der Stadt, stark zurückgehen werden und ein Religionslehrer mit einem ZWEITFACH, erstens abgesichert, und zweitens einen besseren Stand im Lehrkörper hat. |  3
| | | | | Everard 20. Juli 2023 | | | | Die Zahl der Hörer/innen an theol. Fakultäten ist rasant eingebrochen. So verwundert diese Nachricht überhaupt nicht. |  2
| | | | | ThomasR 20. Juli 2023 | | | | Die Quelle der Krise von heute liegt in der Liturgie-Personalmangel ist sekundär |  4
| | | | | Tante Ottilie 20. Juli 2023 | | | | Auch bei Gemeindereferenten/innen fehlt der Nachwuchs Das wissen wir sowohl von einer mit uns verwandten Gemeindereferentin aus dem Saarland sowie auch aus Aussagen hiesigen Gemeindereferentinnen hier in unser Pfarrei in Schleswig-Holstein.
Ist für mich alles kein Wunder bei dem geistlichen Niedergang unserer rk Kirche hier in Deutschland. |  4
| | |
Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 






Top-15meist-gelesen- So nicht, Mr. Präsident!
- Kard. Müller: „Niemand hat das Recht den Papst zu kritisieren, wenn er treu seinem Auftrag folgt“
- BILD spricht von Kurswechsel in Berlin: Papst Leo XIV. schickt „Dompteur“ für deutsche Bischöfe
- "Man hätte also Hitler gewähren lassen sollen?" - Trump-Leo-Streit eskaliert
- Wenn der Funktionär den Bischof ersetzt
- Sängerin Nina Hagen bereut ihre Abtreibungen
- US-Vizepräsident JD Vance legt Papst Leo XIV. nahe, sich aus der US-Politik herauszuhalten
- Bischof: „Bin durch diese Äußerungen von Staatsanwälten und Richtern verletzt. Das ist Hassrede“
- "Derselbe Polarstern"
- Der unerklärte Formatwechsel beim Konsistorium der Kardinäle im Januar
- Phil Lawler: Die Kontroverse zwischen Trump und Papst Leo ging von Washington aus
- Vorstoß im Bundestag: AfD fordert Ende der Staatsleistungen für Kirchen
- Papst Leo gegen Präsident Trump – Was steckt dahinter?
- Burke: Ein anhaltender Clash zwischen Papst Leo und Trump? „Das ist übertrieben“
- Nach Extremerfahrung des Mondflugs: Artemis-Kommandant Wiseman fragte nach christlichem Seelsorger
|