Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  3. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  4. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  5. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  9. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  10. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  13. Tantum ergo Sacramentum
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn

Bischof erkennt eucharistisches Wunder in Honduras an

24. August 2023 in Weltkirche, 27 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Entstehen menschlicher Blutflecken auf einem Korporale sei mit menschlichen Mitteln nicht erklärbar, sagte Bischof Walter Guillén Soto.


San Juan (kath.net/Aleteia/jg)

Walter Guillén Soto, der Bischof von Gracias (Honduras) hat die Blutflecken, welche sich auf natürlich nicht erklärbare Weise auf einem Korporale über einem Ziborium gebildet haben, als Wunder anerkannt.

El Espinal ist eine kleine, ländliche Pfarrgemeinde mit rund 60 Familien, nahe der Stadt San Juan gelegen. In der Pfarre ist kein Priester, der täglich die heilige Messe feiert. Regelmäßig feiert José Elmer Benítez Machado, ein außerordentlicher Spender der Kommunion, Gottesdienste. Am Donnerstag, den 9. Juni 2022 waren laut Bericht der Catholic News Agency (CNA) ungefähr 15 Familien bei dem Wortgottesdienst mit Kommunionspendung versammelt, stellte er etwas Ungewöhnliches fest. Als er den Tabernakel öffnete sah er auf dem Korporale, das über dem hölzernen Ziborium lag, etwas, das wie Blutflecken aussah.


Seine erste Hoffnung sei gewesen, dass es sich dabei um das Blut Christi handle, sagte in einem Interview mit EWTN. Er feierte den Gottesdienst zu Ende und fragte dann die Versammelten, ob das Dach der Kapelle ein Loch habe. Er habe gedacht, es könnte sich um einen Wasserfleck gehandelt haben, sagte Benítez Machado. Als die Anwesenden verneinten, berichtete er, was er gesehen hatte.

Zwei Priester der Herz Jesu Missionare, die kurz zuvor in El Espinal die Messe gefeiert hatten, besuchten die Kapelle, untersuchten das Korporale und sprachen mit den Zeugen. Dann nahmen sie das Korporale in einem versiegelten Behälter zu Bischof Guillén Soto.

Dieser ließ es von forensischen und toxikologischen Experten in Tegucigalpa, der Hauptstadt von Honduras, untersuchen. Die Ergebnisse zeigten, dass die Flecken auf dem Korporale kein Harz und auch kein Tierblut waren. Es handelt sich vielmehr um menschliches Blut der Gruppe AB+. Diese Blutgruppe findet sich bei allen eucharistischen Wundern, obendrein beispielsweise auch beim Grabtuch von Turin.

Bischof Guillén Soto gab die Ergebnisse der Untersuchung bekannt und stellte fest, dass das Entstehen der Blutflecken mit menschlichen Mitteln nicht erklärbar sei. Es sei bemerkenswert, dass das Wunder nicht einem Kleriker offenbart wurde, sondern einem Laien. Er nannte es ein „Wunder der Synodalität“. Der Glaube der Laien habe die Vitalität der Kirche in den abgeschiedenen, ländlichen Regionen am Leben erhalten. Das gesamte Material wurde jetzt dem Vatikan zur Prüfung übergeben.

© Foto: aciprensa/YouTube Screenshot

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Eucharistie

  1. Tantum ergo Sacramentum
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. Eucharistische Prozession zum 250-jährigen Jubiläum der USA
  4. Die katholische Insel des Friedens
  5. „Ein Leib, ein Glaube“
  6. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  7. „Ich kann die Kommunion nicht empfangen. Ist es trotzdem sinnvoll, zur Messe zu gehen?“

Wunder

  1. Vor 50 Jahren anerkannt: Die wunderbare Heilung des Soldaten Vittorio Micheli in Lourdes
  2. Das Wunder, das Carlo Acutis zum Heiligen macht
  3. Mögliches eucharistisches Wunder in Indien
  4. Spanier kann wieder gehen – nach einer Novene ist er geheilt
  5. Mexikanischer Kardinal mahnt zur Vorsicht bei angeblichem eucharistischen Wunder
  6. Neapel erwartet mit Spannung das Blutwunder des San Gennaro
  7. Psychologe: Bei Wunderheilungen stößt Wissenschaft an Grenzen







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. „Maria ist eine historische Gestalt, eine für Gott unendlich offene Person, eine Tochter Israels“
  4. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  5. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  6. Buenos Aires macht Papstbesuch zum Feiertag
  7. Vatikan prüft Seligsprechungsprozess für spanisches Ehepaar
  8. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  9. Britisches Parlament stoppt Gesetz zur assistierten Sterbehilfe
  10. Zu jedem Zeitpunkt werden auf der Welt ungefähr 8.000 bis 9.000 Messen gefeiert
  11. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  12. Kardinal Aveline: Motto von Leos Frankreichreise hat auch mit dem Lebensschutz zu tun
  13. X ist Nummer 1 unter Europas Nachrichten-Apps
  14. '40 Tage für das Leben' in Wien
  15. Messermann brüllte „Allahu Akbar” in französischer Kirche – Festnahme

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz