Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Unwahrscheinlich aber eindeutig: Gemeinsamkeiten zwischen der Piusbruderschaft und Priesterinnen“
  2. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  3. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  4. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  5. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  6. „Warum bin ich Christ“
  7. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Britischer Erzbischof Longley erlaubt zwei Messfeiern im vortridentinischen Sarum-Usus
  10. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe
  11. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  12. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“
  13. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  14. Hartl: Wenn das in Frankreich „Schülerproteste sind, warum weht so oft die Palästinenserfahne?“
  15. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“

Eine Kartoffel zum Frühstück

16. September 2023 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Witzig & wesentlich: Der Priester David Michael Moses stellt auf seinem youtube-Kanal den Heiligen Pfarrer von Ars vor.


Linz (kath.net/pk) „Ich habe einen Tag wie der heilige Johannes Maria Vianney gelebt.“ In einem unterhaltsamen You-Tube-Video erzählt der texanische Priester-Blogger David Michael Moses, wie er einen Tag lang den Lebensstil des heiligen Jean-Marie Vianney (1786-1859) nachzuahmen versuchte.

Mit einer gehörigen Portion Selbstironie zeigt der 29-Jährige, wie er Kartoffeln in der Mikrowelle kocht, nimmt die Gitarre in die Hand und improvisiert einen Song über jenen ungewöhnlichen Heiligen, der als Junge kaum lesen und schreiben konnte, erst nach vier Jahren die Examensprüfungen schaffte, ehe er 1818 als Pfarrer im französischen Dörfchen Ars landete.


„Leute, das soll unterhaltsam sein!“, lächelt der Pfarrer in Spring (Texas) breit in die Kamera, um denen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die sich gleich in den Kommentaren wegen seiner mangelnden Kochkünste mokieren würden. Sein Ziel: Einen Heiligen bekannt zu machen, mit Witz, Charme und Charisma, ohne Anspruch auf Perfektion.

Was zum Pfarrer von Ars passt, dessen Leben nicht glatt verlief: Er plagte sich mit Latein und versuchte mehrmals aus Ars zu fliehen, um in ein Kloster einzutreten, wurde jedoch von den Dorfbewohnern zurück geholt. Der hagere Priester wurde angefeindet, verleumdet und lebte ein extremes Leben: Wenig Schlaf, viel Fasten und Beten, täglich bis zu sechzehn Stunden im Beichtstuhl, ein Topf Kartoffeln als Mahlzeit für den ganzen Tag.  

Johannes Maria Vianney wurde ein gesuchter Beichtvater, und schon 1826 war Ars ein Pilgerort, zu dem zehntausende Menschen jährlich strömten. „Gott will, dass du betest, aber er verbietet dir, dich zu sorgen“, zitiert David Michael Moses jenen Mann, der schließlich 73-jährig starb und 1925 heilig gesprochen wurde. Er hinterließ der Welt eine Oase der Versöhnung und ein großes Vorbild.

 

Link: 

Father David Michael Moses


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  3. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  4. Kanadas führende Tageszeitung verlangt Euthanasie in katholischen Krankenhäusern
  5. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  6. Ermittlungsverfahren gegen christliche YouTuber eingestellt
  7. Grünwidl bei Medjugorje-Friedensgebet: Beten und Frieden stiften
  8. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  9. „Warum bin ich Christ“
  10. Erneut ruhige Spitalnacht für Papst nach Krebs-Operation
  11. Mit dem Rosenkranz im Gym
  12. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  13. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  14. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  15. „Wenn du ihn verstehst, ist es nicht Gott“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz