Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  2. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Kirche im Verfall
  6. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  9. Die Kardinäle Ghirlanda und Ouellet denken gleich wie die Piusbruderschaft
  10. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  11. THESE: Warum die UNO weg muss!
  12. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  13. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

Eine Kartoffel zum Frühstück

16. September 2023 in Spirituelles, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Witzig & wesentlich: Der Priester David Michael Moses stellt auf seinem youtube-Kanal den Heiligen Pfarrer von Ars vor.


Linz (kath.net/pk) „Ich habe einen Tag wie der heilige Johannes Maria Vianney gelebt.“ In einem unterhaltsamen You-Tube-Video erzählt der texanische Priester-Blogger David Michael Moses, wie er einen Tag lang den Lebensstil des heiligen Jean-Marie Vianney (1786-1859) nachzuahmen versuchte.

Mit einer gehörigen Portion Selbstironie zeigt der 29-Jährige, wie er Kartoffeln in der Mikrowelle kocht, nimmt die Gitarre in die Hand und improvisiert einen Song über jenen ungewöhnlichen Heiligen, der als Junge kaum lesen und schreiben konnte, erst nach vier Jahren die Examensprüfungen schaffte, ehe er 1818 als Pfarrer im französischen Dörfchen Ars landete.


„Leute, das soll unterhaltsam sein!“, lächelt der Pfarrer in Spring (Texas) breit in die Kamera, um denen den Wind aus den Segeln zu nehmen, die sich gleich in den Kommentaren wegen seiner mangelnden Kochkünste mokieren würden. Sein Ziel: Einen Heiligen bekannt zu machen, mit Witz, Charme und Charisma, ohne Anspruch auf Perfektion.

Was zum Pfarrer von Ars passt, dessen Leben nicht glatt verlief: Er plagte sich mit Latein und versuchte mehrmals aus Ars zu fliehen, um in ein Kloster einzutreten, wurde jedoch von den Dorfbewohnern zurück geholt. Der hagere Priester wurde angefeindet, verleumdet und lebte ein extremes Leben: Wenig Schlaf, viel Fasten und Beten, täglich bis zu sechzehn Stunden im Beichtstuhl, ein Topf Kartoffeln als Mahlzeit für den ganzen Tag.  

Johannes Maria Vianney wurde ein gesuchter Beichtvater, und schon 1826 war Ars ein Pilgerort, zu dem zehntausende Menschen jährlich strömten. „Gott will, dass du betest, aber er verbietet dir, dich zu sorgen“, zitiert David Michael Moses jenen Mann, der schließlich 73-jährig starb und 1925 heilig gesprochen wurde. Er hinterließ der Welt eine Oase der Versöhnung und ein großes Vorbild.

 

Link: 

Father David Michael Moses


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Piusbrüder lehnen Dialog mit Rom ab und beharren auf Bischofsweihe
  4. Die Piusbruderschaft und ihre Einheit mit der Kirche
  5. Der Tod der Theologie in Deutschland
  6. Zwei (renommierte und namentlich bekannte) Missbrauchsopfer „blitzen mit ihren Protesten ab“
  7. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  8. Kirche im Verfall
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  11. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  12. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  13. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  14. 'Reiner Bullshit': Macron sorgt mit Attacke auf Meinungsfreiheit für Entsetzen
  15. „Warum bin ich noch in der Kirche?“, fragte der Theologe Joseph Ratzinger bereits 1970

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz