Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  2. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  3. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  4. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  5. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  6. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  7. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  8. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  9. Bischöfe beauftragen Familien als Missionare
  10. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. „Meine Lieben! Darum soll der Rosenkranz nicht vergessen auf dem Boden einer Schublade liegen“
  13. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Argentiniens Bischöfe verteidigen Papst gegen Polemiken

14. September 2023 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ultraliberaler Präsidentschaftskandidat hatte im Wahlkampf Franziskus als "Repräsentant des Bösen" bezeichnet


 

Buenos Aires (kath.net/KAP) Papst Franziskus ist von den Bischöfen seines Heimatlandes Argentinien gegen Polemiken eines rechtsextremen Präsidentschaftskandidaten in Schutz genommen worden. Der ultraliberale Ökonom und Politiker Javier Milei verbreite "unsagbare Beleidigungen" und "Unwahrheiten" über das Kirchenoberhaupt, erklärte der Vorsitzende der argentinischen Bischofskonferenz, Bischof Óscar Vicente Ojea Quintana, am Montag. Zutreffend sei jedoch vielmehr, dass der Papst "ein Prophet der Menschenwürde in einer Zeit der Gewalt und Ausgrenzung" sei. Schon allein als Staatsoberhaupt gebühre Franziskus Respekt.


Mit Blick auf die Präsidentschaftswahl hielt Bischof Ojea es für "unmöglich, ein Land ohne Dialog und mit Beleidigungen, Schreien und Disqualifikationen aufzubauen". Das von Mileis Äußerungen verbreitete "Klima der Gewalt" trage nicht zum sozialen Frieden bei.

Javier Milei hatte Franziskus mehrfach als "Repräsentant des Bösen auf Erden, der den Thron des Hauses Gottes besetzt" sowie als "katastrophal" und "Idiot" bezeichnet und dem Pontifex vorgeworfen, "den Kommunismus zu fördern". Politische Brisanz erhalten seine Aussagen, zumal der Anführer der Partei La Libertad Avanza (LLA) am 13. August die Vorwahlen für das Präsidentenamt mit 29,8 Prozent der Stimmen für sich entschied und in Umfragen weiter die Nase vorne hat. Prognosen zufolge dürfte es nach dem Urnengang am 22. Oktober eine Stichwahl am 19. November geben. Der Wahlkampf findet inmitten einer schweren Wirtschaftskrise mit hoher Inflation von über 100 Prozent und einer Armutsrate von 40 Prozent statt.

Bereits in der Vorwoche hatten Priester aus Armenvierteln der argentinischen Hauptstadt Buenos Aires einen Gottesdienst gefeiert, um Francisco "die von Milei begangenen Verbrechen wieder gut zu machen".

Copyright 2023 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  3. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  4. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert
  5. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  6. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  7. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  8. Warum der Todestag des Franz von Assisi nicht sein Gedenktag ist
  9. Wo der Mensch nicht berechenbar ist
  10. Wenn das Nein nicht mehr zählt
  11. USA: Frauen klagen Planned Parenthood wegen Druck in Richtung Abtreibung
  12. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  13. Erschütterndes Historiendrama: Netflix-Serie „Fauda“ verarbeitet den Terror des 7. Oktober
  14. Muslimische Organisation: ‚In 45 Jahren wird Frankreich wieder katholisch‘
  15. Studium zwischen Verstand, Erinnerung und Glauben. Das Herz der Wahrheit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz