Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Vatikan untersagt jährlicher Wallfahrt im Rahmen der überlieferten lateinischen Liturgie den Zutritt
  2. Wenn die Falschbehauptung einer evangelischen Sängerin zum Eklat bei einer Musiksendung führt
  3. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  4. Warum bei dem hohen Aufkommen an Bischöfen in Deutschland eine solch vehemente Entchristlichung?
  5. „Menschen können die Kirche weder reformieren noch nach eigenem Gutdünken eine neue gründen“
  6. „Als Bischof ist es meine Pflicht, den Glauben der Kirche zu verkünden“
  7. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  8. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  9. Chick-fil-A-Chef stellt klar: Keine Öffnung an Sonntagen – das wird sich nicht ändern
  10. „Drohende Worte von Kardinal Roche: Besucht nicht die überlieferte lateinische Messe!“
  11. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  12. Nordische Bischöfe: Europa sucht bei der Migration „nach einem neuen Gleichgewicht“
  13. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  14. Wir machen da was mit Medien
  15. Zisterzienserpater Isaak Maria Käfferlein aus Neuzelle: „Getauft sein reicht nicht!“

"Grüßt nicht die Regenbogen-Fahne, nur weil Ächtung droht!"

2. Oktober 2023 in Buchtipp, 3 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


ZDF-Legende Herles übt in seinem neuesten Buch Kritik an der "Klimadiktatur" in Deutschland, die von wichtigeren Dingen ablenkt "Wir fahren weiter auf der Titanic, haben den Eisberg längst passiert, aber die Kapelle spielt immer noch Musik übers Klim


Berlin (kath.net)

Der deutscher Buch-Autor und ZDF-Legende Wolfgang Herles hat in einem Interview mit der BILD-Zeitung scharfe Kritik an der deutschen Regierung geübt "Mich macht zornig, dass die ganze Mühe, die ganze Aufbauleistung unseres Landes seit dem Zweiten Weltkriegs verspielt wird, weil man glaubt – getrieben von typisch deutschem Größenwahn und Schuldgefühlen – die ganze Welt retten zu müssen. Diese Regierung rettet aber nicht die Welt, sondern sie zerstört nur die Basis von Gesellschaft und Wohlstand." Herles, der diese Tagge sein Buch "Mehr Anarchie, die Herrschaften!" veröffentlicht hat, fordert in seinem Buch mehr "Anarchie" ist über das "Schweigen der Lämmer" wütend. Die Mehrheit der Deutschen erdulde die "Klimadiktatur" statt zu rebellieren. "Sie schaut zu, wie ihre Lebensplanung durch Mietkosten, Inflation, Wärmepumpen- und Dämmungswahn komplett zerstört wird."


Deutschland werde laut Herles seit 20 Jahren kaputtgespart. Man Rede von einer "Transformation" und plane in Wahrheit eine neue Ordnung. "DAS Wort lieben die Deutschen – selbst dann, wenn es nur für wirtschaftliches Chaos und noch mehr Bürokratie steht." In Deutschland gehe es jetzt darum, dass die Bürger zu überwachen und sie zu regulieren. Sogar bis in den Heizkeller werden die Menschen verfolgt und dies immer mit dem moralischen Anspruch, die ganze Welt zu retten. "Eine Minderheit drückt der Mehrheit ihren Wahn von Apokalypse und Weltrettung auf. Das muss sich ändern! Ich sage: Niemand hat das Recht, mir vorzuschreiben, wie ich zuhause heize, esse, dusche oder denke."

Herles bezweifelt, dass Deutschland mit seinen 1,6 Prozent Anteil am Klimagas weltweit die Wetter-Probleme der Erde lösen könne, schon gar nicht durch Verzicht und Verbote. Es gäbe größere Probleme wie Hunger oder auch Krieg und die Bedrohung der Demokratie durch Autokratien wie China, Russland und die Türkei. "Wir fahren weiter auf der Titanic, haben den Eisberg längst passiert, aber die Kapelle spielt immer noch Musik übers Klima, Gendern und freies Hanf ..."

Das ZDF-Urgestein erinnert dann auch an die Zeit der Ausgangsverbote während der Corona-Pandemie. Damals konnte man gegen die überzogenen Vorschriften rebellieren, indem man nachts in den Park ging. "Wir Deutschen trauen uns ja nicht mal, nachts ohne Autoverkehr über die rote Fußgängerampel zu laufen." Herles ruft dann die Menschen auf, beim Rundfunkrat sich über den Gender-Quatsch Beschwerde einzulegen. "Kauft kein gegendertes Buch, schaltet Radio und TV ab, sobald ein Sprecher gendergerecht von ‚Zuwander*innen’ faselt. Noch besser: Beschwert euch beim Rundfunkrat, dass dieser Gender-Quatsch unsere Sprache verschandelt." Auch sollte man Widerspruch einlegen, wenn jemand ein drittes biologisches Geschlecht erfindet. "Grüßt nicht die Regenbogen-Fahne, nur weil Ächtung droht, wenn ihr den LGBTQ-Hype überdreht findet."

Wolfgang Herles.  Mehr Anarchie, die Herrschaften!“ – zugleich der Titel seines neuen Buches (Langen Müller Verlag, 192 Seiten; 22 Euro)

 

Foto: (c) LM-Verlag


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 lakota 5. Oktober 2023 
 

Danke für den Hinweis,

das Buch klingt sehr interessant, werde ich mir kaufen.


1
 
 J. Rückert 2. Oktober 2023 
 

Entwurzelt und enteignet

Nicht kaputtgespart, verdummt und verjubelt.


2
 
 Johannes14,6 2. Oktober 2023 
 

"Grüßt nicht die Regenbogen-Fahne, nur weil Ächtung droht, wenn ihr den LGBTQ-Hype überdreht findet.

Wahre Worte !
Danke fürs Einstellen, hier noch Links zum Interview mit Schuler:

Ex-ZDF-Mann Herles: Robert Habeck wird maßlos überschätzt 6min
https://www.youtube.com/watch?v=x5E-TjDESuA

oder das ganze Interview !

www.nius.de/episodes/ex-zdf-mann-herles-frueher-war-querdenker-ein-lob-kein-schimpfwort/38355259-a955-422d-bbef-9346e3694c1b


3
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Steigende Zahl erwachsener Taufbewerber in ostdeutschen Städten, aber...
  2. Im Licht der Liebe
  3. Gott inmitten von Töpfen und Geschirr
  4. Künstlerin Akiane Kramarik erzählt von Vision des Himmels in ihrer Kindheit
  5. Papst vor jüdischer Delegation: Die Kirche duldet keinen Antisemitismus, sie bekämpft ihn
  6. Bravo! Erbprinz Alois legt Veto gegen Abtreibungsgesetz in Liechtenstein ein
  7. Eine katholische Fake-Priesterin möchte das Töten kleiner Kinder
  8. Blutiger Anschlag auf orthodoxe Kirche in Jordanien – Mindestens sechs Tote bei Trauerfeier
  9. 'Rita hat das Herz eines Engels! Gott segne sie!“
  10. Filmstar Evangeline Lilly verließ Hollywood vor sechs Jahren: ‚Gott hat einen Plan‘
  11. Papst Leo sagt die Assisi-Reise ab!
  12. AfD-Gemeinderat muss Katholische Landjugendbewegung verlassen
  13. Papst Leo lädt zum Weltjugendtag ein: „Ich freue mich darauf, euch in Seoul zu sehen!“
  14. USA: Kontenschließungen von Banken bei Lebensschutz- und konservativen Gruppen
  15. Krakauer Regens: Johannes Paul II. war Hotspot für Verbindung mit Gott

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz