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Studie: Hoffnung durch aktives Glaubensleben in der Familie

31. Oktober 2023 in Familie, keine Lesermeinung
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Glaube und Familie sind ein sehr wirksames Mittel gegen Einsamkeit. Das ergab eine amerikanische Studie.


Linz (kath.net / pk) Ein lebendiges Glaubensleben in der Familie ist ein wesentlicher Faktor, damit Menschen später Hoffnung haben. Das ergab eine Studie der Brigham Young University (BYU) in Utah, wie die „Jerusalem Post“ berichtet.

Konkret wurde der Faktor „Hoffnung” in Familien untersucht, die ihren Glauben aktiv leben. Im Journal „Family Relations“ wurden unter dem Titel „We have hope: An exploration of hope in highly religious families”, die Gesprächsergebnisse von knapp 200 christlichen, jüdischen und muslimischen Familien präsentiert und analysiert.


Auffallend: Der persönliche Glaube wurde durchgängig als primäre Quelle der Hoffnung bezeichnet. Wer als Kind in seiner Herkunftsfamilie einen lebendigen Glauben erlebe, der habe ein gutes Fundament, um mit Herausforderungen und Krisen fertig zu werden.

Hoffnung werde von vielen als „familiärer Wert“ betrachtet, nicht nur als individueller, ergab die Befragung. Grundsätzlich habe sich gezeigt, dass Tugenden, die in einer gläubigen Familie eingeübt werden, sich in Beziehungen ausdrücken.

Während unsere Gesellschaft von einer Epidemie der Einsamkeit spricht, zeigt diese Analyse, „welche Kraft Glaube und Religion haben, indem sie Beziehungen stärken“, erklärt David Dollahite, Co-Autor der Studie. „Glaube und Familie sind ein sehr wirksames Mittel gegen Einsamkeit. Glaube und Familie können Hoffnung bringen und eine Lösung für einige der wichtigsten Probleme unserer Gesellschaft sein.“

Hoffnung könne trainiert werden, und zwar in Zeiten ohne große Herausforderungen, sagt Joe Chelladurai, ein weiterer Co-Autor der Studie. Wer Leben in der Hoffnung einübt, sei darauf vorbereitet, wenn er schwierige Zeiten erlebe, und könne anders damit umgehen.


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