Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  2. Kard. Sarah: „Die Abneigung gegen Latein und Gregorianik wird mit der 68er-Generation verschwinden“
  3. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  4. Die Hölle, eine verschwiegene Wahrheit
  5. Die umstrittene Synodalkonferenz der Kirche in Deutschland wurde leise abgesagt
  6. Matthäi am Letzten will Bischof Feige nicht mehr
  7. Papst äußert sich skeptisch zu fundamentalen Risiken der KI
  8. US-Diözesen mit ungewöhnlich hoher Zahl an Priesterweihen
  9. Caroline Bosbach: „Linkspartei erklärt evangelikale Christen zum Feindbild“
  10. ‚Tritt hinter mich!’ Der Weg des Messias führte über das Kreuz
  11. „Synodalität wird den Katholizismus zerstören“
  12. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  13. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  14. Wenn die Erinnerung bleibt, aber der Glaube schwindet
  15. R.I.P. Dolly Parton

Sorgt euch also nicht um morgen!

4. November 2023 in Familie, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Schlaflose Nächte und graue Haare? Fünf Strategien, um mit dem Stress unserer Zeit zurechtzukommen. Von Petra Knapp


Linz (kath.net / pk) Chaos, innere Unruhe, Sorge und Stress? Wer nach biblischen Strategien im Umgang damit sucht, findet im Neuen Testament sechs trockene Worte. „Sorgt euch also nicht um morgen.“ Diese Stelle aus dem Matthäusevangelium klingt nach einer echten Zumutung.

Wie soll das konkret gehen, mit kaputtem Dach, Schulstress, dem laufenden Kredit, einer drohenden Kündigung, der dementen Schwiegermutter und dem bedrohlichen Weltszenario, das den Himmel verdüstert und uns die Nächte raubt.

„Sorgt euch also nicht um morgen; denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat genug eigene Plage“, begründet Matthäus (6,34) den Appell, sich hauptsächlich um das zu kümmern, was relativ unmittelbar vor einem liegt.

Es liegt eine große Weisheit, so zu leben. Denn was hinter uns liegt, ist vergangen. Und was vor uns liegt, ist noch nicht geschehen. Gestalten können wir den Augenblick, und Leben findet immer im Moment statt. Wie entkommen wir also dem Stress in unserem Leben? Fünf Strategien können uns dabei helfen.


Erstens: Gedanken. Achte auf deine Gedanken und fülle dein Denken mit Gottes Wahrheit über dich und die Welt. Was denkst du über dich? Über deine Situation? Über das Weltgeschehen? Du hast Einfluss auf deine Gedanken und kannst negative Gedankenspiralen jederzeit unterbrechen, indem du Gottes Wahrheit aussprichst. Suche dir deine Lieblingsbibelstelle und sprich sie laut aus, wenn Ängste und Sorgen dich niederdrücken. Tipp: Die Psalmen sind voll von himmlischen Gedanken, die uns aufrichten. „Der Herr ist mein Hirte“, „Der Herr ist mein Fels und meine Burg…“

Zweitens: Beten. Oft verbringen wir viel Zeit damit, unsere Sorgen hin und her zu wälzen. Unterbrich das immer wieder bewusst und gewöhne dir an, deine Sorgen in ein Gebet zu verwandeln. Die Psalmisten hatten keine Hemmungen, ihre konkreten Nöte Gott hinzuwerfen. Bete in einer akuten Stresssituation das, was dir am Leichtesten fällt. Ein Vaterunser. Einen Rosenkranz. Ein simples „Jesus, erbarme dich“. Gott wartet schon auf dich! Er will, dass du ihm vertraust und dass du ihm deine schweren Lasten übergibst. Je öfter du das machst, desto mehr inneren Abstand bekommst du zu Situationen, die dich belasten.

Drittens: Bewegung. Gehe, laufe, handarbeite, wasche das Auto. Bring deinen Körper in Bewegung. Stress spielt sich nicht nur im Kopf ab, sondern hat auch eine physische Komponente. Jede Art der körperlichen Betätigung ist hilfreich, dass Stressgefühle sich auflösen können. Manuelle Tätigkeit bringt uns immer in Kontakt zur Materie, zu dem, was sichtbar, spürbar, erlebbar da ist. Kleiner Bonus: Wer seine Schuhe geputzt, ein Workout gemacht oder das Geschirr abgewaschen hat, wird sofort mit einem positiven Gefühl belohnt, weil ein Punkt auf der To-Do-Liste erledigt ist.

Viertens: Pausen. Mach regelmäßig Pausen und fülle diese Zeiten sinnvoll. Wer sich nur im Bett verkriecht und Netflix-Serien schaut, tut seiner Seele nichts Gutes. Der Mensch ist auf Schönheit ausgerichtet! Ein Waldspaziergang, ein Opernabend, ein Museumsbesuch, eine Bergtour, eine Tanzveranstaltung, ein Spieleabend mit Freunden… Es gibt viele Möglichkeiten, Schönheit zu erleben.

Fünftens: Reden. Sprich über deine Sorgen. Vielen Menschen hilft es, wenn sie ihre Sorgen mit jemandem teilen können. Finde jemanden, der gut zuhören kann. Allein das Aussprechen deiner Nöte setzt einen Heilungsprozess in Gang, reduziert Stress und Ängste. Ein guter Zuhörer kann außerdem ein Korrektiv sein, bringt Ideen ein und kann helfen, Probleme richtig einzuordnen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Synodalität aus der Tradition - Teil 1
  3. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  4. Polnischer Primas in Jasna Góra: „Recht auf Leben von der Empfängnis bis zum natürlichen Tod“
  5. Außenbeauftragter des Papstes setzt Besuch in Moskau fort
  6. Papst Leo: „Die Welt durchlebt eine besonders unruhige Phase“
  7. Erzdiözese Mexiko will angemessenes Begräbnis für abgetriebene und nach der Geburt gestorbene Babys
  8. Verhaftung nach Großbrand einer historisch wertvollen Holzkirche in Kanada
  9. Nicht Bruch, sondern lebendige Tradition - Wider den Missbrauch der Liturgiereform
  10. YouTube-Philosoph Joe Schmid: „Ich spüre eine Art magnetische Anziehungskraft des Katholizismus“
  11. Ist ein linker Punksänger klüger als Bischof Feige?
  12. R.I.P. Dolly Parton
  13. 'Ich möchte meinem Vater im Himmel danken'
  14. Die US-Diözese Salt-Lake-City verzeichnet jedes Jahr hunderte neue Mitglieder
  15. Es ist noch nicht zu spät! Die Schöpfung als Ruf zur Umkehr

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz