Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  4. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  5. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  8. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

USA: Mehrheit stimmt in Ohio für ‚Recht auf Abtreibung’

16. November 2023 in Prolife, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Das Abstimmungsergebnis bedeute aber nicht, dass es eine Mehrheit für Abtreibung bis zur Geburt gebe, betonen die Students for Life America. Dies zeigen Ergebnisse einer Befragung vor allem junger Wähler, die in ihrem Auftrag durchgeführt worden ist.


Columbus (kath.net/LifeNews/jg)
Im US-Bundesstaat Ohio haben die Wähler am 7. November mehrheitlich für eine Verfassungsbestimmung gestimmt, welche ein „Recht auf Abtreibung“ aus beliebigen Gründen während der gesamten Schwangerschaft in die Verfassung aufnimmt. 57 Prozent der Wähler stimmten für die Bestimmung, 43 Prozent dagegen.

Man dürfe daraus aber nicht den Schluss ziehen, dass die Wähler in Ohio mehrheitlich für uneingeschränkte Abtreibung eintreten würden. Zu diesem Ergebnis kommt die Lebensschutzorganisation Students for Life America (SFLA), die eine Wählerbefragung nach Verlassen des Wahllokals in Auftrag gegeben hat.

Die Befragung hat gezeigt, dass 33 Prozent der Wähler, die für das „Recht auf Abtreibung“ gestimmt haben, Abtreibungen nur unter eng begrenzten Umständen billigen, nämlich dann, wenn die Schwangerschaft durch Vergewaltigung oder Inzest zustande gekommen ist oder das Leben der Mutter in Gefahr ist. Für 4 Prozent waren Rechte Minderjähriger ausschlaggebend für ihre Wahlentscheidung. Das heißt, sie wollen nicht, dass Eltern ein Mitspracherecht haben, wenn eine minderjährige junge Frau eine Abtreibung durchführen lassen will.


Wenn 33 Prozent der „Ja“-Wähler nur deshalb für das „Recht auf Abtreibung“ gestimmt haben, weil sie Abtreibung in wenigen Fällen billigen, bedeutet das im Umkehrschluss, dass sie Abtreibung in den meisten Fällen ablehnen, schreibt SFLA. Zählt man die 43 Prozent der Wähler, die gegen das „Recht auf Abtreibung“ gestimmt haben und das Drittel der „Ja“-Wähler, die für Abtreibung in engen Grenzen sind, zusammen, ergibt das eine Zahl von gut 60 Prozent der Wähler, die Abtreibung entweder ablehnen oder nur unter wenigen Umständen gutheißen. Das bestätigt die Ergebnisse vieler Umfragen, denen zufolge die US-Amerikaner Abtreibung entweder ganz oder in den meisten Fällen ablehnen, schreibt SFLA.

Die Befragung hat auch ergeben, dass 85 Prozent der „Nein“-Wähler gegen das „Recht auf Abtreibung“ gestimmt haben, weil sie gegen Abtreibungen bis zur Geburt sind, schreibt SFLA.

Die Organisation empfiehlt daher Lebensschutzorganisationen, dass sie weiterhin vor der Einführung von Abtreibungsmöglichkeiten bis zur Geburt warnen. Dies werde von der Mehrheit der Bevölkerung abgelehnt.

Auch nach der Entscheidung „Dobbs v. Jackson“, die Abtreibungsverbote in den USA möglich gemacht hat, sei der Einsatz für den Lebensschutz ein Marathon und kein Sprint, schreibt SFLA.

Die Befragung wurde in sieben großen Städten von Ohio am Wahltag durchgeführt. 464 Personen konnten befragt werden. 80 Prozent der Befragten gehörten der „Generation Z“ an, waren also 18 bis 24 Jahre alt. 12 Prozent waren „Millenials“, also 25 bis 40 Jahre alt, 8 Prozent waren älter als 40 Jahre oder gaben ihr Alter nicht an. 37 Prozent gaben an, der Demokratischen Partei nahe zu stehen, 29 Prozent bezeichneten sich als Republikaner, 13 Prozent als Unabhängige, weitere 13 Prozent als einer anderen Partei zugehörig, 5 Prozent gaben keine politische Zugehörigkeit an.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz