Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  2. Rechtsanwalt Steinhöfel: Maduro war ohne legales Amt, hatte keine völkerrechtliche Immunität mehr
  3. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  4. THESE: "Die Theologie der letzten Jahrzehnte hat versagt!"
  5. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  6. Santo Subito: Historiker Hesemann plädiert für schnelle Seligsprechung Benedikts XVI.
  7. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  8. „Nicht nur Israels Kampf… es ist der Kampf unserer gemeinsamen jüdisch-christlichen Zivilisation“
  9. Der Stern stört Jerusalem. Epiphanie und die Ruhe der Gewöhnten
  10. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Menschenrecht auf Abtreibung?
  13. Direkt nach dem Jahreswechsel brannte die Amsterdamer Vondelkirche lichterloh
  14. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  15. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“

„Ich rufe alle Menschen guten Willens dazu auf, sich unmissverständlich für das Leben einzusetzen“

26. Jänner 2024 in Prolife, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Gądecki, Vorsitzender der Polnischen Bischofskonferenz mit völlig klarer Prolife-Stellungnahme: „Es ist niemals erlaubt, sich einem in sich ungerechten Gesetz anzupassen, wie jenem, das Abtreibung und Euthanasie zuläßt“.


Warschau (kath.net/Polnische Bischofskonferenz) Im Geiste der Verantwortung für die Kirche in Polen und für das Wohl unseres gemeinsamen Heimatlandes rufe ich alle Menschen guten Willens auf, sich eindeutig für das Leben auszusprechen, schreibt der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz, Erzbischof Stanisław Gądecki, in einer Erklärung zum Thema Abtreibung.

Unter Bezugnahme auf die Enzyklika Evangelium vitae des heiligen Johannes Paul II. erinnerte der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz daran, dass „die Gesetze, die in Form der Abtreibung und der Euthanasie die unmittelbare Tötung unschuldiger Menschen für rechtmäßig erklären, in totalem und unversöhnlichem Widerspruch zu dem allen Menschen eigenen unverletzlichen Recht auf Leben und leugnen somit die Gleichheit aller vor dem Gesetz“ (72).


Unter Bezugnahme auf Evangelium vitae wies der Präsident des Polnischen Episkopats darauf hin, dass „es ist daher niemals erlaubt, sich einem in sich ungerechten Gesetz, wie jenem, das Abtreibung und Euthanasie zuläßt, anzupassen, »weder durch Beteiligung an einer Meinungskampagne für ein solches Gesetz noch dadurch, daß man bei der Abstimmung dafür stimmt«“ (73).

Der Vorsitzende des Polnischen Episkopats betonte, dass die Lehre des kirchlichen Lehramtes eindeutig ist: „Jeder Mensch – nicht nur ein Mitglied der katholischen Kirche –, der ein rechtes Gewissen hat, ist moralisch verpflichtet, das menschliche Leben von seinem Beginn bis zum natürlichen Tod zu achten“.

Erzbischof Gądecki wies darauf hin, dass in einer Demokratie zwar die Mehrheit entscheidet, „dies aber nicht bedeutet, dass die Mehrheit Recht hat, sondern nur, dass die Minderheit keine ausreichend überzeugenden Argumente finden konnte, um die Mehrheit zu werden. Die Rationalität wird nicht durch die Zahl der Anhänger einer bestimmten Ansicht bestimmt. Die Vernunft – vor allem die ethische Vernunft – ist oft auf der Seite der Minderheit. Und manchmal – daran erinnert uns die Figur des Sokrates – auf der Seite des einzelnen Menschen mit einem wohlgeformten Gewissen“.

„Im Geiste der Verantwortung für die Kirche in Polen und für das Wohl unserer gemeinsamen Heimat rufe ich alle Menschen guten Willens auf, sich unmissverständlich für das Leben auszusprechen“ – betonte der Vorsitzende der Polnischen Bischofskonferenz. Er appellierte auch an die Mitglieder beider Häuser des Parlaments und an den Präsidenten der Republik, „Zeugnis abzulegen von einer echten Sorge um das Leben, das schutzlos ist, weil es ungeboren ist“.

Archivfoto Erzbischof Gądecki (c) Polnische Bischofskonferenz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  2. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  3. „Die Ursache der Kirchenkrise und ihre Überwindung“
  4. Kard. Woelki: „Bin überzeugt, dass ‚Evangelisierung‘ das zentrale Thema von Leos Pontifikats wird“
  5. Unter den kroatischen Katholiken wächst Grundsatzkritik
  6. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  7. "Beten wir gemeinsam für die kommende Welle!"
  8. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  9. Überlebende der Brandkatastrophe in Crans-Montana: „Möchte Gott danken, dass er mich gerettet hat“
  10. Nach Berliner Stromausfall: „Herr Erzbischof Koch, wir warten auf Ihre Stellungnahme“
  11. Kardinäle votieren für Themen in der Linie von Papst Franziskus
  12. Katholik kritisiert „Schleimjesus“-Fernsehgottesdient mit direktem Brief an verantwortlichen Pfarrer
  13. "Der Herr ist wirklich in diesen Gestalten von Brot und Wein gegenwärtig"
  14. Ein Frühstück für den Verleugner
  15. Eine Nonne, die Vampirbücher schreibt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz