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Schwedische Künstler wollen Israels Ausschluss vom ESC – darunter auch Greta Thunbergs Mutter

31. Jänner 2024 in Aktuelles, 7 Lesermeinungen
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„Bild“ kritisiert im Beitrag „Auch Gretas Mutter hasst Israel“: Der Brief bringe „KEIN Wort zu den Massakern der Hamas-Terroristen, kein Wort zu den Geiseln oder gar israelischen Opfern.“


Stockholm (kath.net) Mit einem offenen Brief fordern 1.000 Künstler, dass Israel beim Eurovision Song Contest 2024 in Malmö (Schweden) nicht starrberechtigt sein soll. Unter den Unterzeichnern findet sich auch Opernsängerin Malena Ernman, Mutter der umstrittenen Klimaaktivistin und Antisemitin Greta Thunberg. Die Sängerin war 2009 selbst beim ESC gestartet.

Die Argumentation des Briefes ist, dass 2022 auch Russland wegen seinem Angriff auf die Ukraine und Belarus 2021 wegen Verstößen gegen die Pressefreiheit nicht antreten durften, deshalb nun auch Israel auszuschließen sei – immerhin kann sich der Brief auf eine ungerechte Entscheidung des Internationalen Gerichtshofs in Den Haag stützen, der Israel Völkermord vorwirft. Unerwähnt bleibt aber beispielsweise, dass die Ukraine als angegriffenes Land, das sich im Verteidigungskrieg befindet, selbstverständlich beim ESC starten durfte. Unerwähnt bleibt auch, dass Israel nicht in einem Angriffskrieg, sondern eindeutig in einem Verteidigungskrieg steckt.


Mit einem geharnischten Artikel bezieht die „Bild“ Stellung gegen den Antisemitismus von Greta Thunberg und ihrer Mutter. Unter dem Titel „Auch Gretas Mutter hasst Israel“ wird kritisiert: Der Brief bringe „KEIN Wort zu den Massakern der Hamas-Terroristen, kein Wort zu den Geiseln oder gar israelischen Opfern.“

Zu Greta Thunbergs Antisemitismus schreibt die „Bild: „Klar ist: Greta steht regelmäßig mit Palästina-Plakat auf der Straße und hetzt gegen Israel. Sie verlangt auch, dass alle Unterstützer der Israelis ‚zur Rechenschaft gezogen werden‘ sollen. Als die Hamas am 7. Oktober Israel überfiel, 1200 Menschen ermordete und mehr als 200 Geiseln nahm, blieb Greta hingegen lange still. Für die Geiseln demonstriert sie nicht.“ Auch sei Greta fast nur noch mit Palästinensertuch zu sehen.

Bereits im Oktober 2023 hatte die hochumstrittene Klimaikone ein Foto von sich mit dem Plakat „Ich stehe zu Gaza“ und einem antisemitischen Symbol veröffentlicht. Greta war zuvor auch von kirchlichen Institutionen hofiert worden, Distanzierungen wegen ihrem Antisemitismus waren rar.

Am 7. Oktober 2023 hatte die Hamas den bestialischen Angriffen auf junge, friedliche Konzertbesucher, auf Familien, wehrlose Kinder und Babys, auf alte Leute einschließlich Holocaustüberlebenden gestartet. Es gab entsetzlich viele Tote durch diesen Terror, Kinder wurden in ihren Schlafanzügen vor den Augen ihrer Eltern ermordet, oder auch Eltern vor den Augen ihrer Kinder. Viele Menschen wurden als Geiseln genommen, noch immer befinden sich etwa 130 israelische Geiseln im Gazastreifen, ihr Schicksal ist völlig ungewiss, gezielte Ermordung ist nicht auszuschließen und ist bereits geschehen. Die jüngste Geisel ist ein Baby im Alter von nur einem Jahr.


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