Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  8. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Zeitliche und ewige Zukunft
  11. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Neuer Papst erweist sich als Publikumsmagnet
  14. Massive Mehrheit in Österreich sieht Leben mit Muslimen kritisch
  15. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat

Öffnen wir uns für das Licht Jesu!

25. Februar 2024 in Aktuelles, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Franziskus: Das ist ein guter Vorsatz für die Fastenzeit. Den offenen Blick zu pflegen, ‚Sucher des Lichts‘ zu werden, Sucher des Lichts Jesu im Gebet und in den Menschen. Von Armin Schwibach


Rom (kath.net/as) Angelus am zweiten Fastensonntag. „Da kam eine Wolke und überschattete sie und es erscholl eine Stimme aus der Wolke: Dieser ist mein geliebter Sohn; auf ihn sollt ihr hören“: Das Evangelium schildert uns die Episode der Verklärung Jesu (vgl. Mk 9,2-10).

Nachdem Jesus den Jüngern seine Passion angekündigt habe, nehme er Petrus, Jakobus und Johannes mit sich, steige auf einen hohen Berg und zeige sich dort in seinem ganzen Licht. So offenbare er ihnen den Sinn dessen, was sie bis zu diesem Augenblick gemeinsam erlebt gehabt hätten: „Die Verkündigung des Reiches Gottes, die Vergebung der Sünden, die Heilungen und die vollbrachten Zeichen waren in Wirklichkeit Funken eines größeren Lichtes: des Lichtes Jesu, des Lichtes, das Jesus ist. Und von diesem Licht dürfen die Jünger nie wieder die Augen abwenden, vor allem nicht in den Momenten der Prüfung, wie sie jetzt in der nunmehr nahen Zeit der Passion bevorstehen“.


Das sei die Botschaft: Niemals das Licht Jesu aus den Augen verlieren. So wie dies früher die Bauern getan hätten, die beim Pflügen des Feldes ihren Blick auf einen genauen Punkt vor sich gerichtet und, das Ziel vor Augen, die Furchen gerade gezogen hätten. Das sei es, wozu wir Christen auf dem Weg des Lebens aufgerufen seien: das leuchtende Antlitz Christi immer vor Augen zu haben.

So sollen wir uns für das Licht Jesu öffnen. Er sei Liebe und Leben ohne Ende: „Suchen wir auf den manchmal verschlungenen Wegen des Daseins sein Antlitz, das voller Barmherzigkeit, Treue und Hoffnung ist“. Dabei seien das Gebet, das Hören des Wortes, die Sakramente, besonders die Beichte und die Eucharistie von Hilfe. Doch es helfe auch, den Menschen in die Augen zu schauen, zu lernen, das Licht Gottes in jedem zu sehen und die Fähigkeit zu kultivieren, über diese Schönheit zu staunen, die in jedem leuchte, niemanden ausgenommen: „in den Menschen, die uns nahe stehen, und in den Fremden. In den glücklichen Blicken derer, die sich freuen, und in den Tränen derer, die weinen. In den traurigen und in den trüben Augen derer, die vom Leben geplagt sind und die ihre Begeisterung verloren haben. Und auch in denen, denen wir nur schwer ins Gesicht schauen können und es vorziehen, uns abzuwenden“. Dies sei ein guter Vorsatz für die Fastenzeit: den offenen Blick zu pflegen, „Sucher des Lichts“ zu werden, Sucher des Lichts Jesu im Gebet und in den Menschen.

„Fragen wir uns also“, so der Papst abschließend: „Richte ich auf meinem Weg meinen Blick auf Christus, der mich begleitet? Und schaffe ich dabei Raum für Stille, Gebet, Anbetung? Und schließlich: Suche ich nach jedem kleinen Lichtstrahl Jesu, der sich in mir und in jedem Bruder und in jeder Schwester, die ich treffe, widerspiegelt? Vergesse ich nicht, dem Herrn dafür zu danken?“.

Foto (c) Vatican Media

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 Stefan Fleischer 25. Februar 2024 

Besonders wichtig

«Das sei die Botschaft: Niemals das Licht Jesu aus den Augen verlieren … das leuchtende Antlitz Christi immer vor Augen zu haben.»
Dieser Abschnitt scheint mir besonders wichtig. Neben der grundsätzlichen, sehr wichtigen Aussage erinnert er auch an einen anderen, gerne vergessenen Aspekt unserer Gottesbeziehung. Wir sollten m.E. darauf achten, dass wir nicht einseitig nur von Jesus (unserem Bruder) sprechen, sondern immer auch ganz bewusst Christus (den Herrn), ins Spiel bringen. Ein Gläubiger ohne Christus ist vielleicht ein Jesuaner, aber kein Christ.


0
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  9. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  13. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz