Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  2. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  3. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  4. Vatikan: Bischöfe fordern langfristige Begleitung von Ehepaaren
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  7. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  8. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  9. Was wir mit unserem Körper tun, ist theologisch“
  10. Ohne Furcht und Heuchelei. Die Freiheit für das Gute ohne Kompromisse
  11. Norwegischer Bischof Erik Varden über „Laetitiae amor“ und „Amoris laetitia“
  12. USA: Zahl der Teenager-Mädchen, die sich als lesbisch oder bisexuell bezeichnen, sinkt stark
  13. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  14. 'The Chosen': Sechste Staffel ab Dezember auf Netflix
  15. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'

Deutschland: Bundesinnenministerium zieht 1,5 Mill. Euro-Bericht über „Muslimfeindlichkeit“ zurück

13. März 2024 in Deutschland, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Der in der Publikation genannte Bundestagsabgeordnete de Vries (CDU) bezeichnete es als eine „krachende Niederlage“ der Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD), dass das BMI den Bericht nun auf gerichtliche Weisung wieder einkassiert.


Berlin (kath.net) Das Bundesministerium des Innern hat den Abschlussbericht ‚Muslimfeindlichkeit – Eine deutsche Bilanz‘ „auf gerichtliche Weisung hin wieder einkassiert. Das ist eine krachende Niederlage der Bundesinnenministerin [Nacy Faeser/SPD] auf ganzer Linie.“ Das schreibt der CDU-Bundestagsabgeordnete Christoph de Vries auf seinem Facebookauftritt. Er erläutert weiter: „Von dem ursprünglichen Auftrag, Muslimfeindlichkeit im Alltag aufzuzeigen und dieser Form der Menschenfeindlichkeit entgegenzuwirken“, sei in diesem Bericht des „Unabhängigen Expertenkreises Muslimfeindlichkeit“ (UEM) „wenig geblieben. Stattdessen wurde er missbraucht, um mit fragwürdigen Methoden und fragwürdigen Akteuren Islamismuskritiker wie Henryk M. Broder und Sigrid Herrmann-Marschall und auch meine Fraktion zu diffamieren und mundtot zu machen.“


Der Bundestagsabgeordnete notierte weiter: „Ich erwarte von Frau Nancy Faeser, dass sie sich bei den Betroffenen entschuldigt, sich klar und unmissverständlich von dem Bericht distanziert und allen Forderungen des Berichts wie einer Einschränkung der Pressefreiheit und Überarbeitung der Lehrpläne eine klare Absage erteilt.“

De Vries verlinkte zu seinen Äußerungen einen diesbezüglichen Beitrag der ARD. Darin wird von der ARD geschildert, dass Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) „im Juni 2023 voll des Lobes“ über diesen Bericht gewesen sei. In ihrem persönlichen Vorwort habe sie betont, dass es nun darum gehe, sich ernsthaft mit den Empfehlungen des vorliegenden Berichtes auseinanderzusetzen und „entschlossen gegen Muslimfeindlichkeit vorzugehen“.

Gemäß Darstellung der ARD „werden neben dem Mit-Herausgeber des rechtskonservativen Blogs ‚Die Achse des Guten‘ Henryk M. Broder und dem CDU-Bundestagsabgeordneten Christoph de Vries auch die Bloggerin und Islamismus-Expertin Sigrid Herrmann namentlich erwähnt und somit in den Kontext von ‚Muslimfeindlichkeit‘ gerückt“. Doch Broder und Herrmann klagten und erhielten vom Berliner Verwaltungsgericht recht, deshalb wurde der Bericht von der Website des BMI entfernt und die gedruckten Exemplare werden eingestampft. Herrmann betreibe „seit vielen Jahren den Blog "Islamismus und Gesellschaft" und berät Verfassungsschutzämter und Medien“, doch der Bericht schreibe, dass sie sich selbst als „Islamismus-Expertin“ bezeichne, „trotz fehlender fachlicher Expertise oder relevanter Sprachkenntnisse“. Herrmann stellte fest, dass diese Erwähnung in einem offiziellen Ministeriumsbericht ihrer Berufsausübung als Expertin massiv schade.

Zuvor hatte bereits der Publizist Henryk M. Broder gegen seine Erwähnung in diesem Bericht geklagt und Recht erhalten. Das Oberverwaltungsgericht Berlin-Brandenburg sah sein Persönlichkeitsrecht verletzt.

Der Bericht war vom Bundesinnenministerium mit 1,5 Millionen Euro gefördert worden.

Link zum Bericht der ARD: Nancy Faeser Bundesinnenministerium Bericht zu "Muslimfeindlichkeit" zurückgezogen.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  3. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  4. 'Jeden Tag sprach ich mit Gott und mit meiner Mutter'
  5. Erkrankter Papst ruft Familien zu Mitarbeit in den Gemeinden auf
  6. 3,5 Millionen Ave Maria für den Papst
  7. Genesung des Papstes verläuft laut Ärzteteam nach Plan
  8. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  9. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  10. Die Familie als Schule der Liebe - Eine Kirche aus Familien
  11. Vatikan: Papst verbrachte nach Krebs-OP eine ruhige Nacht
  12. CDU-Politiker mahnt: Kirchen dürfen sich nicht auf ‚Sozialbuden‘ reduzieren
  13. EU finanziert Konferenz, welche die USA als ‚ausländische Informationsbedrohung‘ charakterisiert
  14. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  15. Herabstürzendes Kruzifix tötet Priester während der Messe

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz