Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  2. Papst Leo singt mit 80.000 Jugendlichen das „Salve Regina“ auf Latein
  3. Es gibt drei Erzengel, die vor Gottes Thron für uns eintreten
  4. Sechs Messdiener mit Down-Syndrom ministrierten bei der historischen Papstmesse in Paris
  5. US-Bischof Robert Barron: „Der Kommunismus erlebt in unserem Land gerade ein Comeback“
  6. Ein Erzbischof auf Staatsbesuch
  7. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  8. „Wenn wir den wahren missionarischen Geist, den richtigen Weg finden, gibt es in Deutschland noch…“
  9. „Das Ende von Maria 2.0“
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  12. Anerkanntes Wunder von Fulton Sheen: Baby nach 61 Minuten Atemstillstand lebt, heute kerngesund
  13. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  14. Abtreibungsbefürworter begehen Farbanschlag auf Malteserklinikum in Flensburg
  15. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!

Überraschung in Frankreich: Junge Katholiken kehren zu klassischen Fastenpraktiken zurück

14. März 2024 in Jugend, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Damit habe die Kirche nicht gerechnet, schreibt die französische Zeitung „Le Figaro“.


Paris (kath.net/pl) „Die Fastenzeit liegt bei jungen Katholiken voll im Trend.“ Das schreibt „Le Figaro“ in einem erstaunlichen Beitrag. Die Kirche habe nicht damit gerechnet, dass die junge Generation französischer Katholiken die Bedeutung der Fastenpraktiken wieder entdecke. Tägliches Gebet, verschiedene Formen des Opferns und Verzichtens, wie etwa das Fasten von Brot und Wasser oder eine kalte Dusche, aber auch beispielsweise eine Gespräch mit einem einsamen alten Menschen oder einem Obdachlosen – das sind nur einige der Praktiken, die junge Katholiken praktizieren der Seine während der Fastenzeit. „Vatican News“ berichtet in der polnischsprachigen Ausgabe über diesen Beitrag, der beim „Figaro“ leider hinter der Bezahlschranke liegt.


Dieser unerwartete Trend wird einhellig von verschiedenen Pfarrern bestätigt, die von einem Journalisten aus Le Figaro kontaktiert wurden, berichtete „Vatican News“ weiter und erwähnt den Priester Thibaut de Rincquesen, ein ehemaliger akademischer Kaplan an der Sorbonne. Rincquesen weist darauf hin, dass dies Ausdruck des neuen Interesses junger Menschen am Glauben sei, und zwar nicht nur derjenigen, die aus einem katholischen Umfeld kommen. Dieses Jahr lägen in Paris 25 % mehr Anträge für die Erwachsenentaufe als im vergangenen Jahr. In anderen Diözesen sei es ähnlich, sagt der Priester, der derzeit Jugendseelsorger in der Pfarrei Saint-Gerain-des-Prés ist. Er fügt hinzu, dass die junge Generation den kulturellen Zusammenbruch in Frankreich mehr fürchtet als vor Krieg oder Wirtschaftskrise. Sie haben keine Angst vor Extremismus, sondern brauchen einfach eine Identität. Und einer der Wege sei die Wiederentdeckung des Christentums, sagt der französische Priester und fügt hinzu, dass dies auch ein neues Interesse an der Fastenzeit mit sich bringe. In seiner Pfarrei hätten mehrere hundert junge Menschen die Fastenopferkarte unterzeichnet. In seiner Pfarrei aktivierte er ein Fastenprogramm, das auf der amerikanischen Exodus-Methode basiert: Junge Menschen unterschreiben eine Liste mit ihren Vorsätzen, wie zum Beispiel Fasten, Gebet, eine kalte Dusche und ein Treffen mit den Armen. Diese besondere Sache spricht heute junge Menschen an. Sie sehen, dass wohlverstandene Askese ihre Freiheit wiederherstellt. Man sei sich weithin nicht bewusst, wie traurig die jungen Menschen heute sind, weil sie sich nicht von zwei Süchten befreien können: Pornografie und Alkohol. Sie wissen bereits genau, dass sie das nicht glücklich macht, sagt der Priester de Rincquesen.

Diese Tendenz wird auch von Pater bestätigt. Thierry Anne, Jesuit, Leiter eines Exerzitienhauses in Paris. Er stellt fest, dass viele Katholiken versuchen, die Fastenzeit intensiver zu erleben und entsprechende Maßnahmen ergreifen. Wenn es um Askese und Opfer geht, etwa den Verzicht auf Fernsehen oder die Nutzung des Internets, entwickelt sich dieser Trend seiner Meinung nach seit langem systematisch weiter.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Papst Leo: „Diese vier Tage waren buchstäblich erfüllt mit vielen Segnungen, fast schon Wundern“
  2. Fünf weibliche Opfer von Pater Marko Ivan Rupnik schreiben offenen Brief an Papst Leo XIV.
  3. 'Putin ist auf dem besten Weg, in diesem Jahr mehr Christen zu töten als der ISIS'
  4. Der evangelischen Theologischen Hochschule Basel soll die Akkreditierung entzogen werden
  5. Über das Dämonische
  6. 'Kirche casht ab' - Immer weniger österreichische Katholiken, immer mehr Millionen!
  7. Wissen Sie, wer die Idee zum fünffarbigen Missionsrosenkranz hatte?
  8. 'Ich habe mich geirrt'
  9. Der Mensch als Mitarbeiter Gottes - Fortschritt ist kein Gottesersatz
  10. Bei öffentlichen Anlässen: Kanadas Militärkapläne dürfen nicht über Gott sprechen
  11. Der Katholik Tolkien wird in der anglikanischen Westminster Abbey ein Denkmal erhalten
  12. Der Katholik Macron wird bei keiner der drei Papstmessen in Frankreich mitfeiern
  13. Salzburg: 1.000 Gläubige bei Adoratio-Kongress zu "Himmlischer Friede"
  14. Was ich als Priester von Fulton Sheen gelernt habe
  15. Papst an Klausurschwestern: „Der Herr ruft euch, seine Zeuginnen in Stille, Kontemplation zu sein“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz