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Ukrainischer Bischof: Karfreitag ist bei uns jeden Tag

30. März 2024 in Weltkirche, keine Lesermeinung
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Weihbischof Sobilo aus Diözese Charkiw-Saporischschja: "Einerseits haben wir uns an dieses Kreuz des Krieges gewöhnt, andererseits wird es immer schmerzhafter"


Kiew/Rom  (kath.net/KAP) Zum Gebet für die Menschen in der Ukraine ruft Weihbischof Jan Sobilo aus der Diözese Charkiw-Saporischschja in einem am Freitag veröffentlichten Radio-Vatikan-Interview auf. Für die vom Krieg Betroffenen vor Ort sei jeder Tag ein Karfreitag, so der Bischof. "Dies ist bereits der dritte Karfreitag während des russischen Angriffskrieges. Einerseits haben wir uns an dieses Kreuz des Krieges gewöhnt, andererseits wird es immer schmerzhafter", sagte Sobilo. Der Weihbischof berichtete, dass das Territorium seiner Diözese in den vergangenen Tagen massiv bombardiert worden sei. "Am Fuße des Kreuzes Jesu" bete er für alle verwundeten Soldaten "und diejenigen, die ihr Leben für die Freiheit der Ukraine gegeben haben", so der ukrainische Bischof. Gemäß ukrainischen Angaben hat Russland in der Nacht auf Freitag die Energieversorgung im Zentrum und im Westen der Ukraine mit Drohnen und Raketen angegriffen. Demnach seien mehrere Kraftwerke beschädigt worden. In der Nacht gab es in der ganzen Ukraine Luftalarm.


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