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Kritik an Video über ,selbstbestimmte Sexarbeiterin‘ und Christin

12. Mai 2024 in Jugend, 4 Lesermeinungen
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Ein Video des Medienprojekts „Hier“ stieß auf Unverständnis. Es sei „eine gefährliche Art der öffentlichen Meinungsbildung“, Prostitution als „selbstbestimmte Freiheit“ zu propagieren, sagte die Influencerin Jana Highholder.


Wien (kath.net) Das christliche Medienprojekt „Hier“ hat ein Video über Prostitution auf Instagram entfernt, welches auf massive Kritik gestoßen war. Das berichtet die Agentur IDEA. Eine Prostituierte erzählte darin, es sei gut für sie vereinbar sei, ihrem Beruf als selbstbestimmte Sexarbeiterin auch als Christin nachzugehen. Das sorgte für Kritik.


Die christliche Influencerin Jana Highholder erklärte, es sei „eine sehr gefährliche Art der öffentlichen Meinungsbildung“, Prostitution als „selbstbestimmte Freiheit“ zu propagieren. Highholder hatte bis Januar an dem Projekt „Hier“ mitgewirkt. Sie sei gegangen, weil sie „für diese Definition von ‚christlich‘ nicht stehen“ könne.

Die Verantwortlichen des Kanals, der zum „Versicherer im Raum der Kirchen“ (Detmold/vrk) gehört, erklärten in einer Stellungnahme auf Instagram, man wolle in keiner Weise Zwangsprostitution und Menschenhandel verharmlosen. Das Thema sei auch in Videos behandelt worden. „Eine andere Perspektive sollte die von Carina sein, die als Sexarbeiterin selbstbestimmt arbeitet und sagt: ja, ich bin Christin“, heißt es in der Stellungnahme. Weil zahlreiche Menschen ihr Unverständnis geäußert hätten, sei das Video schließlich gelöscht worden.

 


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