Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  2. BREAKING NEWS - Der Papst hat Lungen-Krebs!
  3. Kardinal Marx meint: "Die Kirche ist kein sinkendes Schiff, sie wird nur umgebaut"
  4. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  5. „Warum bin ich Christ“
  6. Böhmermann verhöhnt in seiner Sendung Jesus Christus
  7. Deutsche Caritas-Präsidentin fordert CDU-Annäherung an 'Die Linke'
  8. Was auch immer Synodalität sein soll
  9. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  10. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  11. Was eine Messe wiegt
  12. 'Christen können Todesstrafe in gutem Gewissen ablehnen'
  13. Wenn dir beim Rosenkranzgebet der Zahnarzttermin einfällt
  14. 'Wenn ich zurückkönnte, würde ich sie wieder wählen – genau wie sie sind'
  15. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus

"Dieser Vergleich macht mich wütend"

13. Mai 2024 in Chronik, 17 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Am Wochenende tobte im Umfeld des Eurovision-Song-Contest ein antisemitischer Mob gegen die israelische Teilnehmerin. Die wurde schließlich beim Publikums-Voting 2. hinter Kroatien. Paul Ronzheimer von BILD hat genug vom Vergleich Russland mit Israel


Berlin (kath.net)
Paul Ronzheimer, der bekannte Kriegsreporter und Vize-Chefredakteur von BILD, hat am Sonntag auf BILD nach den zahlreichen antisemitischen Eklats beim Song-Contest mit deutlichen Worten einen Vergleich zwischen Israel und Russland zurückgewiesen. Die letzten Tage demonstrierten tausende in Schweden gemeinsam mit der radikalen Klima-Verwirrten Greta Thunberg gegen Israel. Gefordert wurde der Ausschluss von Israel, weil ja auch Russland nicht teilnehmen dürfe. "Dieser Vergleich macht mich wütend. Ich habe als Reporter über beide Kriege berichtet und kann sagen: NICHTS ist vergleichbar!", stellte Ronzheimer klar. Wer Israel mit Russland gleichsetze und wer die Verteidigung gegen eine Terror-Organisation mit einem blutigen Angriffskrieg gegen friedliche Menschen in der Ukraine vergleiche, habe laut dem BILD-Reporter nichts verstanden.


Ronzheimer erinnerte daran, dass der Krieg in Gaza die Antwort auf das Massaker am 7. Oktober und 1200 abgeschlachtete Juden gewesen sei. Die Ukrainer hingegen haben Russland nicht angegriffen und wollen Frieden. Dennoch habe Russland das Land ohne Grund angegriffen und terrorisiere täglich das Land. Der BILD-Vizechefredakteur erläutert, dass sowohl die Israelis als auch die Ukrainer diese Gleichsetzung als Schande empfinden müssten. Die gesamte zivilisierte Welt sollte sich laut Ronzheimer gegen solche unfassbaren Vergleiche öffentlich wehren.

Beim eigentlichen Gesangswettbewerb selber siegte der Schweizer Beitrag, allerdings nur aufgrund der Jury-Bewertungen. Beim Publikum-Voting selbst wurde aber Israel hinter Kroatien sogar Zweiter, eine klare Antwort auf den antisemitischen Mob. In der Gesamtwertung wurde Israel Fünfter. Beim Publikums-Voting bekam Israel übrigens mit 12 Punkte die Höchstpunktezahl sogar bei den Schweden.. Auch aus Deutschland gab es 12 Punkte, aus Österreich und der Schweiz jeweils 10 Punkte für die 20-jährige Sängerin aus Israel.


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Papst ab Dienstag im Gemelli-Krankenhaus
  3. Müller kritisiert geplante öffentliche Hinrichtung in den USA scharf
  4. Was auch immer Synodalität sein soll
  5. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  6. Europa „entseuchen“?
  7. Gerettet durch ein Pro-Life-Schild: Die Geschichte der kleinen Sawyer
  8. Papst an Russland: Getreide der Ukraine muss exportiert werden
  9. US-Demokraten planen Abtreibung bis zur Geburt bei Wahlsieg im November
  10. Ägyptischem Konvertiten droht lebenslange Haft
  11. Arabische Jugendliche störten Abendmesse mit „Allahu Akbar“-Rufen in Wien
  12. Ukrainischer Bischof: Haben Russland nie um Hilfe gebeten
  13. Papst mahnt Studierende: Glaubenslehre nicht einseitig auslegen
  14. Messi: Ohne Gott wäre ich nie so weit gekommen
  15. Genesungswünsche für Papst: "Lieber Papst Leo ..."

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz