Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  2. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  3. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  4. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  5. Die US-Bischöfe fördern die natürliche Familienplanung
  6. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  9. Gottes Wirken vollzieht sich im Verborgenen
  10. Vatikan dementiert Berichte über Ende des Rupnik-Verfahrens
  11. Neues Video bringt Sea-Watch unter schweren Verdacht: Zusammenarbeit mit bewaffneten Schleusern?
  12. Deutsches Auswärtiges Amt verzichtet auf Genderschreibweise
  13. 'Weihnachten im Juli': Der Gedenktag der Heiligen Drei Könige
  14. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  15. Gänswein wird 70: Kirchenkarriere wohl noch nicht am Ende

P. Karl Wallner: „Es gibt keine Pflicht, immer zu Kommunion zu gehen bei der Hl. Messe“

16. Mai 2024 in Spirituelles, 6 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Missio-Nationaldirektor erinnert an die Möglichkeit, die Arme auf der Brust überkreuzen, „und jeder Priester weiß das schon, die bekommen dann ein Kreuzerl auf die Stirne, einen Segen“ - VIDEO


Wien (kath.net/pl) Vor der „Veroberflächlichung der Hl. Kommunion“ warnt der bekannte Pater Prof. Karl Wallner OCist im K-TV-Video-Interview mit Dr. Thomas Maria Rimmel. Diese „Veräußerlichung“, diese „Nichtwahrnehmung“, dass es um die „Gemeinschaft mit dem Sohn Gottes“ gehe, habe uns „beschädigt“ in der Kirche, so Wallner. Der Heiligenkreuzer Zisterzienser ist der Missio-Nationaldirektor für Österreich und ist in Heiligenkreuz Professor für Dogmatik und Sakramententheologie. Pater Karl geht auch auf die Frage des Kommunionempfangs für wiederverheiratete Geschiedene ein.

Der Zisterzienser-Pater führt u.a. aus: „Das ist ein Phänomen, das jeder normale Katholik irgendwie feststellen kann. Es geht jeder irgendwie zur Kommunion“, auch jene, die das Gebot des sonntäglichen Messbesuches nicht einhalten. „Dann kommt man zweimal im Jahr in die Kirche und geht ohne Beichte zur Hl. Kommunion, ja Entschuldigung, was soll denn das?“


Gleichzeitig notiert er, dass „bei den jungen Leuten, die zum Glauben kommen“, oft eine „sehr innige Liebe zur Eucharistie“ vorhanden sei.

Es verbreite sich jetzt immer mehr, „dass auch Leute vorkommen, die nicht zur Kommunion gehen können oder sich nicht würdig fühlen“, die dann die Arme auf der Brust überkreuzen, „und jeder Priester weiß das schon, die bekommen dann ein Kreuzerl auf die Stirne, einen Segen … und sind auch dabei.“

„Es ist auch eine hohe Verantwortung der Gläubigen, wenn sie zur Kommunion gehen, dass sie sich das gut überlegen“, erinnert Wallner an die Verantwortung jedes Einzelnen. „Und in dem Augenblick, wo ich den Glauben habe, ‚hier kommt Jesus, hier geschieht nicht bloß irgendein Gemeinschaftsakt, dass da alle vorgehen und sich Brötchen abholen… hier kommt Jesus zu mir, hier kommt mein Heiland‘“, dann müsse man zumindest so sein wie die Sünderin, die Jesus die Füße geküsst hat. „Ich begegne einer Person, die der Sohn Gottes ist“, dann ist es „meine Verantwortung, dass ich mich in der rechten Weise verhalte“, dies müsse nicht immer bedeuten, „dass ich zur Kommunion vorgehe. Dies ist keine Pflicht. Ich kann Jesus inniger erleben, ich kann seine Gnade tiefer erfahren, wenn ich z.B. … hinten stehen bleibe.“

Das hörenswerte Interview in voller Länge:


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. „Wir können nicht sagen, dass das, was 1.600 Jahre lang getan wurde, jetzt nicht mehr gültig sei“
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. Denn sie wissen nicht, was sie fordern
  5. Kissler-Kritik an Papst Leo XIV.: „Fatale Botschaft“ bei Lampedusa-Besuch
  6. ALfA begrüßt den Rücktritt Jens Spahns
  7. "Menschenhandel bleibt Menschenhandel"
  8. DANKE JUSTIN! - Kanadischer Sänger bringt Stadion während WM-Finale mit „Halleluja“ zum Schweigen!
  9. Vatikan: Neues Café auf Kuppel des Petersdoms öffnet im Herbst
  10. Nach dem WM-Krimi um 3. Platz - England- und Frankreich-Stars vereint im Gebet
  11. Kardinal Burke: ‚Die Synodalität muss gestoppt werden‘
  12. Auf der Intensivstation zum ständigen Diakon geweiht: Pino Cannavò
  13. INSA-Umfrage: Relative Mehrheit der Deutschen lehnt Leihmutterschaft ab
  14. Neue Verhöre im Fall Emanuela Orlandi
  15. Krebs und Paradies – Das Leben des 17-jährigen David Buggi

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz