Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. 'Und ich dachte, es müßte um Gott und das Heil der Seelen gehen. Ich bin ja so naiv'
  2. Jesuitenpater Thomas Reese mit irrer Aussage: ‚Warum ich die alte lateinische Messe hasse‘
  3. 'Denn es wird nicht zu dem kommen, was diese Lügner versprechen.'
  4. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  5. Ermahnung zur parteipolitischen Neutralität
  6. Nicht mehr zu retten - Zum Substanzverlust der Kirche
  7. ‚Synodalität – ein Wort ohne Begriff? Ein erfundenes Narrativ macht Karriere
  8. Ein Drittel der 15-Jährigen in Deutschland kann nicht mehr ausreichend lesen oder rechnen!
  9. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  10. Kritik von Theologen an der Beurlaubung von P. Edmund Waldstein
  11. Wundersame Heilung, eine Marienerscheinung und Berufung mit 4 Jahren
  12. US-Präsident Donald Trump gratuliert Katholiken zum Fest Maria Geburt
  13. 'BILD' greift kath.net-Beitrag von Kardinal Müller auf
  14. Scharfe Kritik von Birgit Kelle an Leihmutterschaftsentschuldigung von Jens Spahn
  15. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen

USA: Zahl der Abtreibungen in Indiana und West Virginia um 98 Prozent gesunken

10. Juni 2024 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In beiden US-Bundesstaaten sind Abtreibungsverbote in Kraft, die nur wenige Ausnahmen haben.


Indianapolis/Charleston (kath.net/LifeNews/jg)
In den US-Bundesstaaten Indiana und West Virginia ist die Zahl der Abtreibungen nach der Einführung von Abtreibungsverboten jeweils um 98 Prozent gesunken.

Das Gesundheitsministerium von Indiana hat einen Bericht über Abtreibungen in den ersten drei Monaten des Jahres 2024 veröffentlicht. In diesem Zeitraum gab es im gesamten Bundesstaat nur 45 Abtreibungen. Das ist ein Rückgang um 98 Prozent im Vergleich zu den ersten drei Monaten des Jahres 2023, in denen 1.931 Abtreibungen durchgeführt wurden.

Unter der derzeit geltenden gesetzlichen Regelung sind Abtreibungen nur in wenigen Fällen erlaubt. Diese Ausnahmen betreffen Schwangerschaften, die durch Vergewaltigung oder Inzest entstanden sind, Missbildungen des Fötus, die ein Überleben unmöglich machen und Situationen, in denen das Leben der Mutter in Gefahr ist.


Indiana war der erste Bundesstaat, der ein Gesetz zum Schutz der Ungeborenen verabschiedet hat, nachdem der Oberste Gerichtshof der USA das Abtreibungsurteil „Roe v. Wade“ am 24. Juni 2022 aufgehoben hat. Das Gesetz war 2023 aber für lange Zeit nicht in Kraft, da Pro-Abtreibungsorganisationen versuchten, es gerichtlich aufheben zu lassen. Diese Versuche blieben letztlich erfolglos, die Planned Parenthood Federation of America, der größte Anbieter von Abtreibungen in den USA, versucht derzeit vor Gericht, das Abtreibungsverbot aufzuweichen und mehr Ausnahmen zu erwirken.

Der Bundesstaat West Virginia hat den Abtreibungsbericht für das Jahr 2023 veröffentlicht. Im gesamten Bundesstaat gab es nur 16 Abtreibungen, davon waren 10 medikamentöse Abtreibungen. Nach Schätzungen des Charlotte Lozier Institute war die Abtreibungsquote 0,1 Abtreibungen pro 1.000 Frauen im Alter von 15 bis 44 Jahren. Das war ein Rückgang von 98 Prozent im Vergleich zu 2022.

West Virginia hat im September 2022 ein Abtreibungsverbot beschlossen, welches seither in Kraft ist. Abtreibungen sind nur dann erlaubt wenn das Leben oder die körperliche Gesundheit der Frau in Gefahr ist oder die Schwangerschaft durch Vergewaltigung oder Inzest entstanden ist. Weitere Ausnahmen gibt es, wenn es sich um eine ektopische Schwangerschaft handelt oder das Ungeborene nicht überlebensfähig ist. Seit September 2022 ist ein deutlicher Rückgang der Zahl der Abtreibungen zu beobachten.

Alle 16 Abtreibungen in West Virginia wurden 2023 aufgrund einer dieser Ausnahmen durchgeführt, 12 davon deshalb, weil das Ungeborene nicht überlebensfähig war.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  2. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  3. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘
  4. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  5. ‚Meine Aufgabe ist es, dich in den Himmel zu bringen, nicht nach Harvard‘
  6. US-Präsident Trump nominiert Lebensschützerin zur Direktorin der Arzneimittelbehörde FDA
  7. Ehemaliges Priesterseminar auf Long Island soll muslimisches Internat werden

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt







Top-15

meist-gelesen

  1. EILT - Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns JETZT!
  2. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  3. „Bin ich Konvertitin oder von Kindesbeinen an katholisch?“
  4. Auf Christus schauen!
  5. Liebe 'Deutsche Kirche', ihr seid Heuchler vor dem Herrn!
  6. Tschechien: Kirchenkommission warnt vor prorussischer Desinformation
  7. Die Geburt des neuen Antisemitismus aus dem verurteilten alten Antisemitismus
  8. Wahl in Sachsen-Anhalt: AfD auch bei Kirchenmitgliedern stärkste Kraft
  9. Papst Leo XIV. berät mit seinen Behördenleitern
  10. Primat in Synodalität – Synodalität in Communio
  11. Altabt bei Jugendfestival: Jesus als Vorbild für gelebte Liebe nehmen
  12. Leo XIV.: „Ihre Anwesenheit ist ein leuchtendes Zeugnis für die ungeschuldete Zuwendung Gottes“
  13. Neue Kirche "Heilig Kreuz" in Selfoss eingeweiht: Meilenstein für die katholische Kirche Islands
  14. Papst würdigt „berühmten Hymnus ‚Lead, Kindly Light‘ (Führ, liebes Licht)“ des hl. John Henry Newman
  15. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz