Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  2. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  3. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  4. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  5. Johannes Hartl: „Junge Menschen fragen wieder nach Gott! Atheismus ist eher für ältere Generation“
  6. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  7. Papst sprach mit Familie eines Opfers des Amoklaufs an Grazer Schule
  8. „Die Bibel steht eindeutig im Visier der Regierung“
  9. „Kein bloßer Verein“: Kardinal Woelki betont die Kirche als „Leib Christi“
  10. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  11. Gericht: HateAid Geschäftsführerinnen dürfen als ‚linkswoke Faschistende‘ bezeichnet werden
  12. „Junge Menschen, die zum Glauben zurückkehren, wollen den ‚vollen fetten Glauben‘“
  13. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'
  14. Radikale Feministin Michelle Bachelet könnte nächste UN-Generalsekretärin werden
  15. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit

Britische Christen erleben laut Studie vielfach Feindseligkeit

18. Juni 2024 in Österreich, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wiener Beobachtungsstelle warnt vor Diskriminierung und wachsendem Druck auf Christen, die in an Arbeitsplatz, Schule oder anderen Orten des Lebensumfelds über ihren Glauben sprechen.


Wien/London (kath.net/ KAP)
Vor Diskriminierung und wachsendem Druck auf Christen warnt das in Wien ansässige "Observatory On Intolerance And Discrimination Against Christians In Europa" (OIDAC). Geschäftsführerin Anja Hoffmann sieht sich diesbezüglich von den Ergebnissen einer neuen Studie aus Großbritannien bestätigt, wie die Beobachtungsstelle am Freitag mitteilte. So gaben in einer Erhebung der Organisation "Voice for Justice UK" mit 56 Prozent mehr als die Hälfte von über 1.500 befragten Christen an, Feindseligkeit und Spott erfahren zu haben, wenn sie öffentlich über ihren Glauben sprechen. 18 Prozent berichteten von Diskriminierung.

Die Wiener Beobachtungsstelle bezeichnete die Zahlen als "alarmierend". Besonders besorgniserregend sei das erhobene hohe Maß an Selbstzensur unter jüngeren Befragten, erklärte Hoffmann. "Nur 36 Prozent der jüngeren Generation fühlen sich frei, ihre Meinung am Arbeitsplatz zu äußern." Die Ergebnisse der britischen Studie bestätige wie andere Erhebungen den Befund, dass religiöse Menschen und jüngere Menschen besonders anfällig für Selbstzensur sind.


Die Studienteilnehmer, Christen unterschiedlicher Konfessionen und Altersgruppen in Großbritannien, wurden im Juli und August 2023 mittels Schneeballverfahren angesprochen und befragt. Laut OIDAC zeigen die Ergebnisse auch, dass Christen, die eine konservative soziale Einstellung vertreten, am ehesten Gefahr laufen, verleumdet zu werden oder sogar ihren Arbeitsplatz zu verlieren. Auch Schulen wurden von den Befragten als besonders feindselig gegenüber dem christlichen Glauben wahrgenommen, was Eltern dazu veranlasse, ihre Kinder zu ermutigen, über ihren Glauben zu schweigen, um Mobbing und Spott zu vermeiden.
"Voice for Justice UK"-Direktorin Lynda Rose betonte, dass das Christentum das Fundament der britischen Gesellschaft bilde. Die Umfrage zeige jedoch, dass Christen im Vereinigten Königreich sowohl am Arbeitsplatz als auch in der Gesellschaft zunehmend diskriminiert und ausgegrenzt werden. Als Hauptursache kritisierte Rose "eine Ideologie, die dem Christentum aktiv feindlich gegenübersteht". Um Toleranz und Freiheit zu bewahren, müsse das Christentum selbst geschützt werden.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  3. Kardinal Woelki: Kirche ohne Priester wäre "nicht mehr katholisch"
  4. „Der heißeste Club der Stadt“: Warum New Yorks Jugend plötzlich die Kirchen stürmt
  5. ACH TONI - hat der Wiener Dompfarrer ein Zölibatsproblem?
  6. König Charles - Eine Botschaft zum Ramadan - Schweigen zum Osterfest der Christen!
  7. Der Kreuzweg mit Papst Leo
  8. Papstsekretär: Leo XIV. bleibt "Padre Roberto"
  9. Missio-Nationaldirektor P. Wallner sieht Renaissance des Glaubens
  10. Hab Erbarmen mit uns und mit der ganzen Welt
  11. Die Kraft der Auferstehung, der Wille zum Frieden und der Weg der Menschheit
  12. Britisches Innenministerium stoppt Ermittlungen gegen legale Online-Posts
  13. Terror-Warnung zu Ostern: ISIS ruft zu Anschlägen auf Kirchen und Synagogen auf
  14. Ludger Schepers wirre Osterbotschaft
  15. 'Um die Auferstehung Jesu Christi zu feiern'

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz