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‚Die Schönheit der Messe in der außerordentlichen Form evangelisiert’

11. Juli 2024 in Spirituelles, 28 Lesermeinungen
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Die Schönheit ist eine kaum genutzte Ressource um die Menschen, insbesondere die jungen Menschen, mit dem Evangelium der Hoffnung zu erreichen, schreibt Erzbischof Cordileone.


San Francisco (kath.net/jg)
In einer entchristlichten Zeit, die traditionellen Formen von Religion zunehmend feindselig gegenüber steht, müsse die Kirche alle Ressourcen einsetzen. Die Alte Messe und die Schönheit, zu der sie inspiriere, sei eine Ressource, wie sich erst vor kurzem in dem britischen Aufruf zum Erhalt der Messe in der außerordentlichen Form gezeigt habe, schreibt Salvatore Cordileone, der Erzbischof von San Francisco, in einem Gastkommentar für den National Catholic Register. (Siehe Link am Ende des Artikels)

Den Aufruf hätten Katholiken und Nichtkatholiken, Gläubige und Nichtgläubige unterzeichnet. Für sie sei die Alte Messe nicht nur ein spirituelles Anliegen, sondern etwas, das zum kulturellen Erbe der Menschheit gehöre und viele Künstler in den verschiedensten Epochen zu Höchstleistungen angeregt habe.


Die Messe in der außerordentlichen Form sei einer der Wege um Seelen, die weit von Christus entfernt sind, zu ihm und zu seiner Braut, der Kirche, zu führen. Der Aufruf sei eine Gelegenheit, Menschen aus aller Welt, die von der Schönheit der Alten Messe angetan sind, zusammen zu bringen.

Das Zweite Vatikanische Konzil habe gelehrt, die Zeichen der Zeit zu erkennen. Ein Zeichen, das in Großbuchstaben vor uns stehe, lautet: Schönheit evangelisiert.

Die Kraft der Schönheit müsse genützt werden, um den Geist, das Herz und die Seele der Menschen zu erreichen. Schönheit sei eine direkte, reale Erfahrung, die jeder machen könne. In einer Zeit, in der offensichtliche physikalische und biologische Wirklichkeiten nicht mehr zur Kenntnis genommen würden, könne heilige Schönheit den Menschen aus der Zeit herausheben und ihm vielleicht einen kurzen Blick auf das schenken, was die Zeit überdauert: die Wirklichkeit Gottes, schreibt Cordileone.

In einer Zeit der Angst und Unvernunft sei die Schönheit eine kaum genutzte Ressource um die Menschen, insbesondere junge Menschen, mit dem Evangelium der Hoffnung zu erreichen. Hier gäbe es noch viel zu tun, ist der Erzbischof überzeugt.


Link zum Artikel von Erzbischof Cordileone auf der Seite des National Catholic Register: Objective Beauty of the Traditional Latin Mass Evangelizes


© Foto Erzbischof Cordileone: Erzdiözese San Francisco

 


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