Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  4. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  5. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  6. Christus bleibt nicht im Tempel! Fronleichnam: Einladung für die Gegenwart
  7. Es gibt keine zweite Chance mehr
  8. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
  9. Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
  10. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  11. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  12. Technisch brillant, geistig obdachlos
  13. Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
  14. Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
  15. Papst reagiert bestürzt auf Ermordung von Bischof Afonso/Mosambik

Bischof verurteilt ‚Pool-Messe’, Priester bittet um Entschuldigung

5. August 2024 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


‚Wir sind nicht Herren über die Liturgie oder über die Sakramente, ebenso wenig sind wir Herren über das Evangelium oder über die anderen Heilsgüter, welche die Kirche uns in die Hand gegeben hat’, schreibt Bischof José Rico Pavés.


Waingugna (kath.net/LifeSiteNews/jg)
Der spanische Priester P. Marco Antonio Martinez Moreno OSFS hat in einer Stellungnahme vom 31. Juli um Entschuldigung für einen Vorfall gebeten, „der unserer geliebten Kirche geschadet haben kann“.

Moreno verfasste die Stellungnahme, nachdem Fotos öffentlich geworden waren, die ihn scheinbar bei einer Messfeier an einem Schwimmbecken zeigen. Der Bischof der Diözese, in welcher der Vorfall geschehen ist, hat die Art der Feier verurteilt.

Der Salesianerpater hatte ein Sommerlager im Süden Spaniens betreut. Während des Lagers hatte er Fotos in den sozialen Medien veröffentlicht, die ihn offenbar während einer Messe an einem Schwimmbecken zeigen.

Eines der mittlerweile gelöschten Fotos zeigt ihn in Albe und mit Stola, flankiert von einem Mädchen im Bikini und einem Jungen in Badeshorts. Das Mädchen hält einen Kelch hoch, der Junge eine Hostie, wie es bei der Elevation des konsekrierten Weins und der konsekrierten Hostie am Ende Messkanons geschieht.


Andere Bilder zeigen Moreno in Albe und Stola hinter einem niedrigen Tisch stehend, der offenbar als behelfsmäßiger Altar verwendet wird und direkt am Schwimmbecken steht. Ein Bild zeigt, wie er sich an die Jugendlichen wendet, die sich im Becken befinden. Ein anderes zeigt ihn, wie er am Rand des Beckens sitzt, seine Füße im Wasser hat, während er noch immer seine Albe und die Stola trägt und zu den Jugendlichen spricht.

LifeSiteNews hat bei den Oberen des Salesianerprovinzen und bei José Rico Pavés, dem Bischof von Asidonia-Jerez, angefragt, was sie von den Bildern halten.

Bischof Pavés antwortete mit einer Stellungnahme auf der Internetseite der Diözese, die gemeinsam mit der Bitte um Entschuldigung von P. Moreno veröffentlicht wurde. Die Fotos würden zeigen, dass Moreno die Messe auf eine Art und Weise feiern würde, die den liturgischen Normen der katholischen Kirche eindeutig widersprechen. Die Veröffentlichung der Fotos habe einen Skandal verursacht, schrieb der Bischof und ersuchte Moreno um eine Klarstellung.

Dieser verwies darauf, dass der Kontext fehle. Die Eucharistiefeier sei nicht im Schwimmbecken gehalten worden. Vor Beginn der Messe seien deren verschiedenen Teile erklärt worden. Es sei an diesem Tag nur Zeit gewesen, „diesen Moment“ und seinen Zusammenhang mit dem Gebet des Herrn zu erklären, schrieb Moreno.

Pavés wies den Pater darauf hin, dass junge Menschen falsch informiert würden, wenn die Liturgie nicht vom Strand unterschieden werde. Wenn ein Priester die Liturgie so gestalte, wie er wolle, entstehe ein Skandal. „Wir sind nicht Herren über die Liturgie oder über die Sakramente, ebenso wenig sind wir Herren über das Evangelium oder über die anderen Heilsgüter, welche die Kirche uns in die Hand gegeben hat“, schrieb Bischof Pavés. „Wir sind Diener und als solche sind wir zur Evangelisierung aufgerufen“, betonte er.

Moreno habe eine schriftliche Verwarnung nach Can. 1339 CIC erhalten, heißt es in Pavés Stellungnahme.

Laut InfoVaticana hat Moreno bereits 2020 für Schlagzeilen gesorgt, als er Zaubertricks in einer Messe mit Schülern vorführte.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 ThomasR 6. August 2024 
 

klare Verurteilung und Beendigung des Feiern der Hlg. Messen

mit Frauenpredigten in Deutschland dringendst gefragt.

(nach Motu proptrio von Papst Franziskus Spiritus domini, 2021 nicht zulässig)

Es steht nichts im Wege daß eine Frau vor oder nach der Heiligen Messe einen Vortrag hält.

www.st-michael-muenchen.de/gottesdienst/service/predigten-zum-nachhoeren/frauenpredigten


0
 
 SalvatoreMio 5. August 2024 
 

So muss es laufen, damit die Kirche nicht völlig zum "Skandalverein" mutiert!

Ein Segen, dass der verantwortliche Bischof dank LifeSiteNews den Pater ernsthaft verwarnt hat. Wer die Fotos gesehen hat, konnte sich nur entsetzt abwenden. Nur seltsam, dass nicht längst jemand aus Spanien eingegriffen hat!


2
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. ZDF hasst Katholiken
  3. EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
  4. Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
  5. Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
  6. "Ich musste ihm unglücklicherweise ein paar Schläge verpassen"
  7. Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
  8. Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
  9. "Gesegneten Frohnleichnahm" - eine CSU-Blamage zu Fronleichnam
  10. Papst kommt unpünktlich und scherzt auf Deutsch: "Ich bin Ausländer"
  11. Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
  12. Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
  13. „Silere non possum“: „Die Führung dieses Dikasteriums war ein Desaster“
  14. Eine katholische Heldin
  15. 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz