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Kriegsgefahr in Nahost: Orthodoxe Patriarchen in großer Sorge

9. August 2024 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
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Patriarch Bartholomaios lotet in Telefonat mit Patriarch Johannes X. von Antiochien Möglichkeiten zur Deeskalation aus


Istanbul/Damaskus (kath.net/KAP) Angesichts der angespannten Lage im Nahen Osten hat der Ökumenische Patriarch Bartholomaios am Mittwoch mit dem Patriarchen von Antiochien, Johannes X. telefoniert, um sich über die aktuelle Situation vor Ort zu informieren und Möglichkeiten einer Deeskalation auszuloten. Das haben die beiden Patriarchate von Antiochien und Konstantinopel zugleich mitgeteilt. Das Gespräch fand am Mittwoch statt. Patriarch Bartholomaios zeigte sich demnach besonders ob der dramatischen Kriegsgefahr im Libanon besorgt. Weitere Details des Gesprächs wurden nicht bekannt gegeben. Patriarch Bartholomaios hatte zuletzt immer wieder zum Frieden im Nahen Osten aufgerufen, etwa am vergangenen Sonntag bei einem Gottesdienst in Istanbul und am Dienstag bei einem Gottesdienst auf der Prinzeninsel Büyükada (griechisch: Prinkipos). Das griechisch-orthodoxe Patriarchat von Antiochien zählt gegenwärtig rund drei Millionen Gläubige und ist vor allem in Syrien und im Libanon präsent. Darüber hinaus gibt es auch Diaspora-Diözesen in den USA, in Lateinamerika und in Westeuropa. Patriarch Johannes X. hat seinen Amtssitz in Damaskus.


Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


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Lesermeinungen

 Everard 9. August 2024 
 

Die Patriarchen

Hätten eher die Urheber der Aggression eindeutig benennen müssen als implizit hier dem Staat Israel die Verantwortung für eine Eskalation zuzuschreiben.


1
 
 Schillerlocke 9. August 2024 
 

Ein Aufruf an die Araber in Gaza und in der Westbank,

die israelischen Geiseln zu befreien und sich endlich gegen die Hamas zu erheben, würde Wunder wirken. Das wäre ein wichtiges gemeinsames Projekt gerade der katholischen Kirche und der Orthodoxie für den Frieden im Nahen Osten.


1
 

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