Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  2. Papst warnt vor eigenmächtigen Änderungen bei der Messe
  3. „Trägt der synodale Prozess dazu bei, die Seelen Christus und dem ewigen Heil näherzubringen?“
  4. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  5. Ablehnung ökumenischer Konzile ist modernistisch
  6. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  7. Tragisches Ende einer Medjugorje-Wallfahrt: Zwölf polnische Pilger sterben bei Busunglück in Ungarn
  8. Der integre Leib der Gottesmutter und ihr unbeflecktes Herz
  9. Warum der Teufel das Braune Skapulier so sehr hasst!
  10. Der Bischof und der Denunziant
  11. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  12. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  13. Schwuler Aktivist übt scharfe Kritik an Jens Spahn: „Es gibt kein Grundrecht auf ein Kind!“
  14. Der Glaube, der Gott nicht loslässt
  15. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!

Kardinal Schönborn: die "respektlose Posse" bei Olympia-Eröffnung schmerzte

13. August 2024 in Österreich, 13 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Als "eine große Panne" wertete der Kardinal in seiner Evangeliumsauslegung am Sonntag in der "Kronen Zeitung" die kirchlicherseits viel kritisierte Persiflage auf das Letzte Abendmahl von Leonardo da Vinci im Rahmen der Eröffnungsfeier.


Wien (kath.net/KAP) Die am Sonntag beendeten Olympischen Spiele in Paris mit vielen faszinierenden Leistungen haben nach Überzeugung des Wiener Erzbischofs Kardinal Christoph Schönborn gezeigt: "Sport verbindet Menschen rund um die Welt. Faires Verhalten, gegenseitige Achtung, strenge Regeln der Wettkämpfe: All das trägt dazu bei, dass Menschlichkeit gefördert wird." Freilich: Bei einem solchen Großereignis "mit der grandiosen Eröffnung und der Schlussfeier" könne es nicht ausbleiben, "dass die eine oder andere Panne passiert". Eine kleine ist nach Schönborns Einschätzung, dass einem brasilianischen Surfer verboten wurde, Surfbretter mit Jesus-Emblemen zu benutzen, weil sie angeblich den Olympischen Regeln widersprechen.


Als "eine große Panne" wertete der Kardinal in seiner Evangeliumsauslegung am Sonntag in der "Kronen Zeitung" die kirchlicherseits viel kritisierte Persiflage auf das Letzte Abendmahl von Leonardo da Vinci im Rahmen der Eröffnungsfeier. Mit Blick auf Jesus habe er allerdings darauf verzichtet, lautstark "gegen die traurige und respektlose Posse" zu protestieren, "auch wenn sie mich und viele Gläubige geschmerzt hat".

Schönborn bezog sich auf eine Stelle im Johannesevangelium (Joh 6,41-51), die Gelegenheit gebe, "darüber nachzudenken, wie Jesus selber mit Ablehnung, ja Verspottung seiner Lehre und seiner Person umgegangen ist". Es geht darin um die Skepsis von jüdischen Gläubigen über die Aussage Jesu, er sei das ewiges Leben verleihende Brot, das vom Himmel herabgekommen ist. "Und sie sagten: Ist das nicht Jesus, der Sohn Josefs, dessen Vater und Mutter wir kennen?", heißt es bei Johannes.

"Jesus rechnete mit Kritik und Ablehnung"

Dazu der Wiener Erzbischof: "Zugegeben: Es ist eine Zumutung, von einem Menschen aus Fleisch und Blut anzunehmen, dass er ein himmlisches Wesen sein soll." Tatsache sei, dass Jesus mit Kritik, Ablehnung, Feindseligkeit gerechnet und gewusst habe, "dass er ein Stein des Anstoßes ist", schrieb Schönborn. Seine Botschaft sei für viele ein Ärgernis. Jesus selbst habe dazu erklärt: "Murrt nicht! Niemand kann zu mir kommen, wenn nicht der Vater, der mich gesandt hat, ihn zieht; und ich werde ihn auferwecken am Jüngsten Tag."

"Entschuldigt Jesus damit alle die Verhöhnungen, Verspottungen seiner Person und seiner Botschaft?", fragte der Kardinal. "Sind die, die da auf einer Brücke in Paris das heilige Abendmahl Jesu ins Lächerliche gezogen haben, von Jesus selber in Schutz genommen? Wie sollen sie verstehen, was Jesu Abendmahl bedeutet, wenn nicht Gott selber sie zum Glauben an Jesus 'hingezogen' hat?" Daher sei er so vorsichtig, über Menschen zu urteilen, "denen es (noch) nicht möglich ist, zu glauben, was Jesus von sich selber sagt".

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  3. "Mit Leib und Seele bei Gott – unsere Berufung zur Vollendung"
  4. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  5. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  6. Bistum Limburg: Franziskaner verlassen nach mehr als 150 Jahren Kloster Marienthal
  7. Kardinal Aveline: „Der christliche Glaube hat heute viel mit Widerstand zu tun“
  8. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  9. Frankreich: Massenansturm auf Kartenreservierungen für die Papst Leo-Reise!
  10. Karekin II. – persönliche Erinnerungen und der Versuch einer nüchternen Bilanz
  11. Trauer im Bistum Hongkong: Ältester Trappist der Welt im Alter von 108 gestorben
  12. Katholisches College erwirbt Freimaurertempel
  13. Jugendliche: Mladifest in Medjugorje "Tankstelle für den Glauben"
  14. Generalstaatsanwalt von Texas: „Baby Gabriel verdient eine Chance auf Leben“
  15. „Habt keine Angst – Noch sind die Glocken nicht verstummt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz