Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  2. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  3. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. Hostienmangel in Kuba: Kirche in Panama und Puerto Rico senden Hilfe
  8. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  9. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  10. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  11. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  12. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  13. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  14. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  15. Bekannte christliche Adoptionsagentur stellt Vermittlung von Kindern an homosexuelle Paare ein

USA: Für Christen wird Adoption schwieriger

27. August 2024 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Grund dafür sind neue Regelungen, welche die ‚sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Geschlechtsausdruck’ der Kinder und Jugendlichen ‚schützen’ sollen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
In den USA wird es für christliche Ehepaare und Familien zunehmend schwierig Kinder zu adoptieren, schreibt John Stonestreet in einem Artikel für BreakPoint.org. Das gilt insbesondere für Bundesstaaten, die von Politikern der Demokratischen Partei regiert werden wie Vermont, Washington, Oregon und Massachusetts.

Das Bundesgesundheitsministerium (Department of Health and Human Services) und die Verwaltung für Kinder und Familien haben ebenfalls neue Regelungen eingeführt, die es für christliche Familien erschweren oder unmöglich machen sich als Adoptions- oder Pflegeeltern zu qualifizieren.


Diese sollen Kinder vor „Belästigung, schlechter Behandlung und Missbrauch“ schützen. Für Christen sind vor allem die Teile problematisch, welche den „Schutz“ der „selbst gewählten sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und des Geschlechtsausdrucks“ beinhalten. Adoptiv- und Pflegeeltern müssen den Kindern Zugang zu den Ressourcen ermöglichen, die „ihre Gesundheit und Wohlfahrt“ fördern. Dazu zählen auch die Abgabe von Pubertätsblockern, Hormonbehandlungen und operative Eingriffe zur „Geschlechtsänderung“.

Eine Studie des Bipartisan Policy Center hat ergeben, dass 65 Prozent der Pflegeeltern wöchentlich einen Gottesdienst besuchen. Im Durchschnitt der USA sind es 40 Prozent.

Gesundheitsminister Xavier Becerra sagte zur Rechtfertigung der neuen Regelungen, dass jedes Kind ein „sicheres und liebendes Zuhause“ verdiene. Weil die Bedürfnisse der „LBGTQI+“-Kinder berücksichtigt würden, brächten die neuen Regelungen das Land einen Schritt näher zu einer Situation, in der alle Kinder die Möglichkeit hätten sich zu entfalten.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass nach Ansicht des Gesundheitsministers christliche Familien, die diesen Vorstellungen nicht entsprechen, kein „sicheres und liebendes Zuhause“ bieten können, schreibt Stonestreet.

Das Ergebnis dieser Politik könnte fatal sein. Wenn die Christen aus dem Adoptions- und Pflegesystem gedrängt werden, könnte es insgesamt zu wenige Familien geben, die bereit sind diese Aufgaben zu übernehmen, befürchtet er.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. EINMALIGE SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - HEUTE ANMELDESCHLUSS!
  2. Leo XIV. über Piusbruderschaft: „Wenn sie sich dafür entscheiden, bedauere ich das. Aber…“
  3. Netzwerk „TradRecovery“ hilft Aussteigern aus radikalem Traditionalismus
  4. „Alles, was auch nur entfernt katholisch aussieht, zu hinterfragen, davor zu warnen“
  5. Theologische Widersprüche in "Magnifica humanitas"
  6. Vom „Seelenamt“ zum „Auferstehungsamt“
  7. Theologe Hartl: „Bei Christen laut aufschreien, beim Islam(ismus) jedoch milde lächeln, ist…“
  8. 800 Personen bei Nudelessen im Innsbrucker Dom
  9. „NMECHA hat mehr für den christlichen glauben getan als die letzten kirchentage der @EKD“
  10. Erzbischof von Mailand feiert Messe für LGBT-Gruppe am Fest des Heiligsten Herzens Jesu
  11. „Der Postillon“: „Keine Baugenehmigung auffindbar: Amt ordnet Abriss von Kölner Dom an“
  12. Innsbruck: Generalvikar Buemberger lässt Funktionen vorübergehend ruhen
  13. Bayerischer Rundfunk bezeichnet muslimische Kleidung für Frauen als ‚Modest Fashion‘
  14. Elon Musk kündigt rechtliche Schritte gegen das ZDF an
  15. Öffentlich-rechtliches Jugendformat Funk bringt Bibel als Beispiel für ‚Müll auf dem Mond‘

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz