Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Die Mitwirkung der seligen Jungfrau Maria an der Erlösung
  2. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  3. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  4. 'Wenn du deinen Apparat kulturell gegen dich hast, bist du der ärmste Hund als Bischof.'
  5. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  6. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  7. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. 25 Jahre KATH.NET: Kardinal Müller wird Schirmherr, Peter Seewald journalistischer Berater!
  10. Was auch immer Synodalität sein soll
  11. Wir können NICHT schweigen!
  12. Forscher sprechen von neuen Beweisen für möglichen Fundort der Arche Noah
  13. Halbierung der Pfarren und Schließung Dutzender Kirchen
  14. Papst Leo wird operiert - Knoten in der Lunge!
  15. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'

USA: Für Christen wird Adoption schwieriger

27. August 2024 in Familie, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Grund dafür sind neue Regelungen, welche die ‚sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und Geschlechtsausdruck’ der Kinder und Jugendlichen ‚schützen’ sollen.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
In den USA wird es für christliche Ehepaare und Familien zunehmend schwierig Kinder zu adoptieren, schreibt John Stonestreet in einem Artikel für BreakPoint.org. Das gilt insbesondere für Bundesstaaten, die von Politikern der Demokratischen Partei regiert werden wie Vermont, Washington, Oregon und Massachusetts.

Das Bundesgesundheitsministerium (Department of Health and Human Services) und die Verwaltung für Kinder und Familien haben ebenfalls neue Regelungen eingeführt, die es für christliche Familien erschweren oder unmöglich machen sich als Adoptions- oder Pflegeeltern zu qualifizieren.


Diese sollen Kinder vor „Belästigung, schlechter Behandlung und Missbrauch“ schützen. Für Christen sind vor allem die Teile problematisch, welche den „Schutz“ der „selbst gewählten sexuelle Orientierung, Geschlechtsidentität und des Geschlechtsausdrucks“ beinhalten. Adoptiv- und Pflegeeltern müssen den Kindern Zugang zu den Ressourcen ermöglichen, die „ihre Gesundheit und Wohlfahrt“ fördern. Dazu zählen auch die Abgabe von Pubertätsblockern, Hormonbehandlungen und operative Eingriffe zur „Geschlechtsänderung“.

Eine Studie des Bipartisan Policy Center hat ergeben, dass 65 Prozent der Pflegeeltern wöchentlich einen Gottesdienst besuchen. Im Durchschnitt der USA sind es 40 Prozent.

Gesundheitsminister Xavier Becerra sagte zur Rechtfertigung der neuen Regelungen, dass jedes Kind ein „sicheres und liebendes Zuhause“ verdiene. Weil die Bedürfnisse der „LBGTQI+“-Kinder berücksichtigt würden, brächten die neuen Regelungen das Land einen Schritt näher zu einer Situation, in der alle Kinder die Möglichkeit hätten sich zu entfalten.

Im Umkehrschluss bedeutet das, dass nach Ansicht des Gesundheitsministers christliche Familien, die diesen Vorstellungen nicht entsprechen, kein „sicheres und liebendes Zuhause“ bieten können, schreibt Stonestreet.

Das Ergebnis dieser Politik könnte fatal sein. Wenn die Christen aus dem Adoptions- und Pflegesystem gedrängt werden, könnte es insgesamt zu wenige Familien geben, die bereit sind diese Aufgaben zu übernehmen, befürchtet er.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. IRRE! – „LifeSiteNews“ postet Papst-Bild mit Henkerstrick auf X
  3. Schwester Helen und angebliche Flirt-Fantasien der Dominikaner
  4. Papst Leo XIV. entgeht knapp einer Geldstrafe in Peru
  5. Kardinal Müller ruft zum Marsch fürs Leben 2026 in Wien auf: Über 3.000 Teilnehmer erwartet
  6. Australien: 400 Prozent Anstieg von Euthanasiefällen in fünf Jahren
  7. Frankreich: Über 23 Millionen Zuschauer verfolgten die Reise von Papst am Bildschirm
  8. NZZ: 'Die Kirchen arbeiten an der Ächtung der AfD mit'
  9. Zehn Jahre Amoris laetitia: die Schule des Zuhörens
  10. ‚Mundus reconciliatus Ecclesia‘ – Die Sendung der Kirche in der Welt
  11. Tschechischer Bischof Holub meint: Neuer Ritus ist 'wesentlich' für Synodalität
  12. Papst Leo: 'Ehe offenbart etwas von Gottes Geheimnis'
  13. Satire aus den USA: Ungeborene tarnen sich als Todestrakt-Häftlinge, um Schutz zu erhalten
  14. Verwandtenheirat: Darwin vs. Heilige Schrift - Die Bibel hat Recht!
  15. Papst verkündet neuen Friedensappell der Weltreligionen in Assisi

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz