Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  4. Tantum ergo Sacramentum
  5. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  6. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  7. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  10. 'Gott, hilf mir. Jesus, hilf mir. Seid ihr Jungs bereit? Let’s Roll'
  11. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  12. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  13. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  14. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm
  15. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'

Ökumenisches Patriarchat verurteilt Ideologie der "Russischen Welt"

7. September 2024 in Chronik, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Alle Bischöfe des weltweiten Ökumenischen Patriarchats von Konstantinopel trafen in Istanbul zu einer "Synaxis" zusammen.


Istanbul (kath.net/ KAP)
Der Ökumenische Patriarch Bartholomaios hat von 1. bis 3. September den gesamten Episkopat des Patriarchats von Konstantinopel zu einer "Synaxis" nach Istanbul geladen. Im Rahmen der Versammlung beschäftigten sich die Bischöfe mit den Auswirkungen des Krieges in der Ukraine auf die kirchliche Situation in diesem Land wie auch auf die orthodoxe Diaspora in Westeuropa. Ebenso wurde die kirchliche Situation in den Baltischen Staaten in den Blick genommen. An den Beratungen nahmen auch die Bischöfe der orthodoxen Kirchen von Estland und Finnland teil. Die Bischöfe setzten sich einmal mehr mit der Ideologie der "Russischen Welt" auseinander und verurteilten diese ausdrücklich.
Die "Synaxis" prangerten im Blick auf die Russische Orthodoxe Kirche die Mutation dieser Kirche in eine säkulare Institution sowie ihrer Instrumentalisierung zur Förderung staatlicher russischer Interessen an, wie einem Bericht des Infoportals "OrthodoxTimes" zu entnehmen ist. Die Bischöfe erklärten sich solidarisch mit den Menschen in der Ukraine und mit der Orthodoxen Kirche der Ukraine, beteten für ein sofortiges Ende des Krieges und eines gerechten und dauerhaften Friedens. Friedensgebete gab es auch für den Nahen Osten, wo die Bischöfe ihre besondere Solidarität mit den orthodoxen Patriarchaten von Antiochien und Jerusalem bekundeten.


Zugleich bekräftigten sie ihre Unterstützung für das Patriarchat von Alexandrien, zu dessen Jurisdiktionsgebiet ganz Afrika gehört. Seit einigen Jahren hat die Russisch-Orthodoxe Kirche in Afrika aber eine Parallelstruktur aufgebaut und steht in Konkurrenz mit Alexandrien. Die "Synaxis" verurteilte dafür die Russiche Orthodoxe Kirche.
Weiters wurden bei der Bischofsversammlung im Phanar, dem Sitz des Patriarchats in Istanbul, kirchenrechtliche und liturgische Fragen sowie Fragen der Jugendseelsorge, des Mönchtums, der Ökumene und der Auswirkungen der Künstlichen Intelligenz auf die Kirche debattiert. Im Vorfeld der "Synaxis" fand noch eine Session des Heiligen Synods statt, des Leitungsausschusses des Ökumenischen Patriarchats mit zwölf Bischöfen. Diesem gehört aktuell auch der Wiener Metropolit Arsenios (Kardamakis) an.
In seiner abschließenden Ansprache blickte Patriarch Bartholomaios auf das Jahr 2025, in dem sich das Konzil von Nicäa zum 1.700. Mal jährt. Im Jahr 325 wurde im heutigen Iznik in der Türkei bei der ersten ökumenischen Versammlung der Kirchengeschichte das zentrale christliche Glaubensbekenntnis formuliert. Der Patriarch bekräftigte, dass zur Jubiläumsfeier im kommenden Mai auch Papst Franziskus sein Kommen zugesagt hat. Details wurden freilich noch nicht bekannt gegeben.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  4. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  5. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  6. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“
  7. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  8. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  9. DJ "Padre Guilherme" begeistert in Mörbisch 5.000 Jugendliche
  10. Dann sollen sie doch in die Hölle gehen
  11. Präsident der Akademie für das Leben meint: Unvollkommenes Euthanasiegesetz unterstützen
  12. Papst-Tipps an neue Bischöfe: Namen Kennen, Zuhören und Hausbesuche
  13. „Selbst wenn ein paar Omas dazu gedrängt werden – ist das nicht ein Preis, den man zahlen kann?“
  14. Wenn die Liebe das Gesetz des Kalküls durchbricht…
  15. Nigeria: Bischöfe schlagen nach erneuten Massakern Alarm

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz