Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  2. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  3. Der Tod der Theologie in Deutschland
  4. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  5. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  6. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  9. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  10. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“
  11. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  12. Kritik an Kanzler Merz nach Ramadan-Grüßen
  13. Donald Trump und Keir Starmer grüßen Christen am Aschermittwoch, Merz und Van der Bellen die Muslime
  14. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  15. Papst Leo XIV. ernennt Lebensschützer zum neuen Erzbischof von Denver

Tim Walz wiederholt irreführende Behauptung über Georgias Abtreibungsgesetz

5. Oktober 2024 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Ärzte haben die Behauptung zurückgewiesen, der Tod einer Frau aus Georgia habe etwas mit dem restriktiven Abtreibungsgesetz des Bundesstaates zu tun.


New York/Atlanta (kath.net/jg)
Bei der Fernsehdiskussion der US-Vizepräsidentschaftskandidaten am 1. Oktober hat Tim Walz, Gouverneur von Minnesota und Kandidat der Demokraten, behauptet, dass eine Frau aus dem Bundesstaat Georgia aufgrund des dort geltenden restriktiven Abtreibungsgesetzes gestorben sei. Ärzte haben Aussagen wie diese als „Panikmache“ bezeichnet.

Walz sagte, dass die junge Amber Thurman eine lange Reise nach North Carolina auf sich nehmen musste, da sie in Georgia keine Abtreibung durchführen lassen konnte. Auf dieser Reise sei sie verstorben. „Wie können wir als Nation sagen, dass dein Leben, deine Rechte, wie das grundlegende Recht auf Kontrolle über den eigenen Körper, von der Geographie abhängen soll“, fragte Walz. Hätte Thurman im Bundesstaat Minnesota gelebt, wäre sie noch am Leben, behauptete der Politiker. Deshalb setze er sich für eine USA-weite Regelung der Abtreibung nach dem Urteil „Roe v. Wade“ ein, welches Abtreibungsverbote erst dann möglich macht, wenn das Kind außerhalb des Mutterleibes lebensfähig ist.


In Georgia gilt ein Abtreibungsverbot bei Herzschlag. Ausnahmen gibt es, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Vizepräsidentin Kamala Harris hat ebenfalls behauptet, dass restriktive Abtreibungsregelungen für den Tod von Amber Thurman und einer weiteren Frau verantwortlich seien.

Gynäkologen haben die von Walz und Harris angeführte Deutung der Vorfälle als Irreführung bezeichnet, die von den Medien und der Demokratischen Partei verbreitet werde. „Ich war nicht überrascht, dass die Pro-Abtreibungs-Medien die Schuld auf Georgias Lebensschutzgesetze schieben. Die Gesetze in Georgia erlauben Ärzten einzugreifen, um das Leben der Frau zu retten“, sagt Dr. Ingrid Skop, medizinische Leiterin des Charlotte Lozier Institute.

Die Demokratische Partei thematisiere die Abtreibung, weil die meisten Menschen die Abtreibungsgesetze nicht verstünden, sagt sie. Frauen würden hingegen oft bei Abtreibungen verletzt. Es seien „Panikmache“ und „Lügen“, welche die Menschen dazu brächten, die Schuld für die Todesfälle bei den Abtreibungsgesetzen zu suchen.

Rich McCormick, Abgeordneter zum Repräsentantenhaus von der Republikanischen Partei, betont in einem Interview mit Fox News Digital die in den Abtreibungsgesetzen enthaltenen Schutzbestimmungen für die Mütter. Es gebe kein Abtreibungsgesetz in den USA, das keine Ausnahmen habe. „Das Leben der Mutter ist immer geschützt“, sagt er wörtlich. Thurmans Tod habe wahrscheinlich mit Komplikationen nach der Einnahme der Abtreibungspille zu tun.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Leere Hörsäle: Dramatischer Einbruch bei katholischen Theologie-Studenten
  4. Der Tod der Theologie in Deutschland
  5. THESE: Korrekturen vom 2. Vatikanum sind unerlässlich
  6. Offener Brief an Kardinal Marc Ouellet
  7. 'Selig sind, die Schwangerschaften beenden' - US-Pastorin sorgt für Eklat
  8. Mein Held des Monats: Marco Rubio – Ein Weckruf für das Abendland
  9. Erzbistum Paderborn: Hunderte Protest-E-Mails gegen ‚Harry Potter Gottesdienst‘
  10. „In unendlicher Liebe durch das Leben geführt“
  11. Traditionsbruch: New Yorks Bürgermeister Mamdani nicht bei Installation von Erzbischof Hicks
  12. 10 Jahre Haft für eine biologische Wahrheit in Brasilien!
  13. Warum Hausfrauen leicht heilig werden können
  14. 'Man kann mit der Begründung, man verteidige die Demokratie, die Demokratie nämlich auch abschaffen'
  15. Früherer Bundestagsvizepräsident Kubicki: „Der ZDF-Skandal muss politische Konsequenzen haben“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz