Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Glaubenspräfekt warnt vor "Internet-Theologen" und Selbstsicherheit
  6. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  7. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  8. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  9. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  10. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  11. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  12. Die Stunde der Heuchler
  13. Theologe Johannes Hartl: „Woher kommt dieses Konglomerat an Denken, das sich ‚liberal‘ nennt?“
  14. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  15. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs

„Wo bleibt der Aufschrei der Regierenden gegen Hass durch feiernde propalästinensische Gruppen?“

4. Oktober 2024 in Kommentar, 4 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


„Ich distanziere mich in aller Form von den israelfeindlichen Protesten und fordere hiermit unsere Regierenden auf, auch strafrechtlich, dagegen vorzugehen und sich ebenfalls laut und vernehmlich davon zu distanzieren!“ Gastkommentar von Sylvia Sobel


Berlin (kath.net) In Folge des massiven iranischen Raketenangriffs auf die israelische Bevölkerung am Dienstag, den 1.10.24, gingen in der Hauptstadt und andernorts propalästinensische Gruppen auf die Straßen und feierten. Was wurde gefeiert? Das Leid und der Tod der israelischen Zivilbevölkerung. Menschen, die seit der Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 unter ständigem Beschuss ihrer Nachbarstaaten stehen: selbst am Tag der Gründung des jungen Staates Israel, als David Ben Gurion die Unabhängigkeit Israels ausrief, gab es Angriffe der arabischen Staaten Syriens, des Libanon und des Irak.


Von Anfang an sahen sich die Israelis mit den Drohungen und tätlichen Angriffen der Nachbarstaaten konfrontiert. Man wolle sie „zurück ins Meer treiben“, dies war nur eine der Drohungen, denen man vom ersten Tag an ausgesetzt war.

Im Deutschland des Jahres 2024 ist es möglich, dass antisemitische und israelfeindliche Parolen von propalästinensischen und arabischen Gruppierungen offen und hasserfüllt skandiert werden dürfen. Als weitere kriminelle Nebenwirkung gibt es schwerverletzte und traumatisierte Polizeibeamte.

Wo bleibt der Aufschrei der Regierenden gegen Hass und Hetze und die Forderung nach Demokratie?

Sollten wir in unserem Land nicht noch immer eine besondere Sensibilität und Loyalität walten lassen, gegenüber dem israelischen Volke und seinem Recht auf Verteidigung seines Existenzrechtes?

Wie so oft erfolgte der iranische Angriff zu Beginn einer Reihe von hohen Feiertagen des jüdischen Volkes: Rosch ha- Schana: Haupt des Jahres, das jüdische Neujahrsfest, das in diesem Jahr vom 2.10 bis 4.10. gefeiert wird.

Ich distanziere mich in aller Form von den israelfeindlichen Protesten und fordere hiermit unsere Regierenden auf, auch strafrechtlich, dagegen vorzugehen und sich ebenfalls laut und vernehmlich davon zu distanzieren!

Ich wünsche unseren jüdischen Mitbürgern trotz alledem von Herzen: Shana Tova!


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  7. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  8. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  9. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  10. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  11. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  12. Neuerlich ein Vandalenakt im Petersdom
  13. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  14. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“
  15. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz