Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  5. Bätzing gegen Papst Leo
  6. Der anderskatholische Papstkritiker
  7. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  8. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  9. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  10. „Wir werden erwartet“
  11. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  12. Drei Stunden im Fegefeuer
  13. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  14. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  15. ‚Entschuldigung, aber … was?‘

Tiroler Zillertal feiert seinen neuen Heiligen Engelbert Kolland

25. Oktober 2024 in Österreich, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Erzbischof Lackner, Weihbischof Hofer und Franziskaner-Provinzial Wenigwieser reisen zu dreitägigem Fest mit Gottesdiensten in Zell am Ziller und Ramsau an


Salzburg (kath.net/KAP) Eine Woche nach der Heiligsprechung von Engelbert Kolland durch Papst Franziskus feiert das Tiroler Zillertal "seinen" neuen Heiligen. In Ramsau im Zillertal und in Zell am Ziller findet von 25. bis 27. Oktober ein dreitägiges Fest zu Ehren des Märtyrers statt, das vom Salzburger Erzbischof Franz Lackner, Weihbischof Hansjörg Hofer und dem Franziskaner-Provinzial Fritz Wenigwieser begleitet wird. Zur Erzdiözese Salzburg gehört ein Teil des Zillertals, ein zweiter zählt zum Gebiet der Diözese Innsbruck.

Gestartet wird das Triduum in Zell am Ziller am Freitag, 25. Oktober, um 18.30 Uhr mit einer Vesper und um 19 Uhr mit einer Festmesse mit den Franziskanern der Franziskanerprovinz Austria, der P. Fritz Wenigwieser vorsteht.


Tags darauf findet um 9.30 Uhr in der Ramsau der Empfang der Geistlichkeit und der Ehrengäste vor dem Gemeindeamt durch die örtlichen Vereine statt. Anschließend lädt Weihbischof Hofer um 10 Uhr zur Festmesse beim Geburtshaus Kollands. Um 15 Uhr folgen Andacht und Segen mit der Reliquie des Heiligen Engelbert in der Kirche Ramsau.

Am Sonntag, 27. Oktober, zelebriert Erzbischof Lackner um 10 Uhr eine Festmesse in der Pfarrkirche von Zell am Ziller. Davor findet um 9.30 Uhr der Empfang aller Gläubigen bei der Volksschule statt. Um 15 Uhr folgt eine Dankandacht in der Pfarrkirche.

Verehrung hat bereits Tradition

Engelbert Kolland starb 1860 im Alter von 33 Jahren als Märtyrer in Damaskus. Die Verehrung des gebürtigen Zillertalers und Missionars des Franziskanerordens hat in seiner Heimat bereits lange Tradition. Seit seinem 150. Todestag im Jahr 2010 wurde die Verehrung des Märtyrers intensiviert, etwa durch die Gründung einer Engelbert-Kolland-Gemeinschaft, den Bau der "Granatkapelle zum seligen Engelbert Kolland" auf 2.087 Metern Höhe sowie die Einführung eines Engelbert-Lehrpfads im Zillertal. Weiters hat der aus Tirol stammende Briefmarkenkünstler Johannes Margreiter zur Heiligsprechung des Zillertalers eine eigene Briefmarke gestaltet. Es zeigt den Seligen Franziskaner in seinem Habit, der zur Hälfte in Rot - der Farbe der Märtyrer - gehalten ist.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Bild (c) Pfarre Zell am Ziller


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  3. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  4. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  5. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  6. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  7. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  8. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  9. NGO nach Massaker an Christen in Äthiopien: "Welt darf nicht wegsehen"
  10. Wie Halloween begann: Das Fest wurzelt in einem großen Exorzismus
  11. Karmelitinnen in Pennsylvania bauen von Hand ein Kloster für 1.000 Jahre
  12. Auf den Spuren des Hl. Paulus - Mit Michael Hesemann nach Griechenland
  13. „Wir werden erwartet“
  14. Leo XIV. drängt auf internationale Regeln für Künstliche Intelligenz
  15. Uruguay: Euthanasie, Abtreibung und der Sinn des säkularen Charakters des Staates

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz