Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Piusbruderschaft kritisiert ‚Doppelmoral‘ nach Verweigerung des Zutritts zur Basilika in Assisi
  2. Eine „Erzbischöfin“ stürzt die Anglikanische Kirche ins Chaos
  3. Tantum ergo Sacramentum
  4. Kardinal Burke: Sexuelle Unmoral heute erinnert an Sodom und Gomorrha
  5. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  6. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  7. Was Charlie Kirk Friedrich Merz antworten würde
  8. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  9. Katholische Cityseelsorge St. Gallen Mitveranstalter von ‚Drag-Show‘
  10. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  11. Niederlande: Ein zweijähriges Kind wurde durch Euthanasie getötet
  12. Spannungen hinter den Kulissen: Papst lehnt gemeinsamen Auftritt mit Macron in Notre-Dame ab!
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Die katholischen Bischöfe übernehmen die Schirmherrschaft zum Marsch für das Leben/Slowakei
  15. Papst Leo XIV. hebt Gehaltskürzungen im Vatikan auf

Kamala Harris: Keine Ausnahmen für Christen bei Abtreibung

28. Oktober 2024 in Prolife, 7 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


In einem Interview bezeichnete sie Abtreibung als ‚grundlegende Freiheit, Entscheidungen über den eigenen Körper treffen zu können’. Hier könne es keine Ausnahmen geben, betonte sie.


Washington D.C. (kath.net/LifeNews/jg)
US-Vizepräsidentin und Präsidentschaftskandidatin Kamala Harris von der Demokratischen Partei hat in einem Interview mit dem Sender NBC klargestellt, dass in ihrer Abtreibungspolitik Ausnahmen für oder Rücksichten auf Christen nicht vorgesehen sind.

Hallie Jackson von NBC fragte Harris, welche spezifischen Zugeständnisse sie machen würde um die Republikaner im Kongress zu einer Unterstützung eines Abtreibungsgesetzes zu bringen. Harris hat wiederholt angekündigt, sie werde im Falle ihrer Wahl ein Gesetzesvorhaben initiieren, welches die Abtreibungsregelung nach dem 2022 aufgehobenen Urteil „Roe v. Wade“ rechtlich festschreiben soll.


Harris antwortete zunächst nicht auf Jacksons Frage, sondern kritisierte Lebensschutzgesetze, wie sie seither in etlichen Bundesstaaten beschlossen worden sind als „Trump Abtreibungsverbote“.

Jackson ließ nicht locker, sondern fragte nach, ob sie vielleicht überlegen würde, Ausnahmen aus religiösen Gründen zuzulassen.

Harris wies dies zurück. Es sollte keine Zugeständnisse geben, wenn es um die grundlegende Freiheit gehe, „Entscheidungen über den eigenen Körper zu treffen“, sagte sie.

Auf eine weitere Nachfrage antwortete Harris, dass durch die Entscheidung „Dobbs v. Jackson Women’s Health Services“, mit der „Roe v. Wade“ 2022 aufgehoben wurde, Frauen „eine grundlegende Freiheit genommen worden ist: die Freiheit, Entscheidungen über ihren eigenen Körper zu treffen und das kann nicht verhandelbar sein.“ Die Regelung nach „Roe v. Wade“ müsse wieder hergestellt werden, betonte die Vizepräsidentin.

Daraufhin fragte die NBC-Reporterin Harris was sie tun würde, wenn sie ein Gesetz dieser Art nicht zustande bringen würde. Darauf antwortete die Vizepräsidentin, dass sie sich auf eine solche Diskussion nicht einlassen wolle.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

 modernchrist 6. November 2024 
 

Die Bischöfe dort in den USA haben sich klar zu Wort gemeldet!

Sie haben eine Rankingliste für Wahrheiten und Wahlprüfsteine veröffentlicht. An 1. Stelle stand das Lebensrecht des Kindes!

Solches hätte man sich vor der letzten Bundestagswahl auch hierzulande von der DBK gewünscht. Dann gäbe es diese unselige Bruchbude, was wir Ampelregierung nennen, hierzulande nicht! Es stand nämlich alles schon in den Wahlprogrammen dieser Parteien, die jetzt regieren, was den Lebensschutz betrifft.


1
 
 elmar69 29. Oktober 2024 
 

Ausnahmen für Christen?

Da könnten die aneinander vorbeigeredet haben.

Die eine Sache ist die, in die Regelungen Kompromisse einzubauen, um im Kongress die nötige Mehrheit zu erreichen. Im Wahlkampf sagt man natürlich nur das, was man mit einer eigenen Mehrheit durchsetzen möchte.

Eine ganz andere Frage ist die, dass man beim Begriff "Freiheit" auch daran denken muss, dass niemand zu Abtreibungen gezwungen werden darf.

@w-sp: In keinem zivilisierten Land der Erde wurde über Zwangsimpfungen nachgedacht, es gibt auch keine Berichte darüber, dass irgendjemand von der Polizei zur Impfung gezwungen wurde.


0
 
 Versusdeum 28. Oktober 2024 
 

Eine buchstäblich über Leichen gehende Ideologin also

Man kann nur hoffen, dass alle Christen in den USA es sich sehr genau überlegen, ob sie diese Frau wirklich wählen wollen. Man denke dabei auch an indirekte Folgen: Denn wenn z.B. Abtreibungen zwangsweise aktiver Bestandteil der Medizinerausbildung werden, wird kein überzeugter Christ mehr Arzt werden können. Und bei einer Pflicht zur Abtreibung, wie es sie m.E. in manchen Kliniken bereits gibt und die immer wieder gefordert wurde, würde auch niemand Arzt bleiben können, zumindest in manchen Bereichen.


4
 
 beertje 28. Oktober 2024 
 

Die Frage ist: Wer sind wir und wieso meint man, Recht über den eigenen Körper zu besitzen? Ich kann ja nicht mal meine Blutbahn umleiten ...!


5
 
 w-sp 28. Oktober 2024 
 

... in der Konsequenz dann auch keine Zwangsimpfungen o.ä. bei der nächsten "Pandemie"?

Da wäre ich mal gespannt. Das hätte doch auch sehr viel mit grundlegender Freiheit bei "Entscheidungen über den eigenen Körper" zu tun.


4
 
 Mensch#17 28. Oktober 2024 
 

Schauderhaft!

Beten wir, dass es keine gesetzgeberische Mehrheit in den USA geben wird, die ungeborene Kinder auf dem "Altar" einer vorgeblichen "Freiheit" opfert!
Und beten wir, dass das amerikanische Verfassungsgericht einen klaren Vorang des menschlichen Lebens, egal ob geboren oder ungeboren, vor einer wie auch immer gearteten "Freiheit" feststellen wird.


5
 
 Jothekieker 28. Oktober 2024 
 

Für Christen unwählbar

Ich würde ein klares Wort der US-Bischöfe zur Wählbarkeit dieser Dame sehr begrüßen.


6
 

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

USA

  1. Gender-Ideologie: Katholische Familie kämpft um ihre Tochter
  2. Präsident Trump nominiert Tochter von Franklin Graham zur Sonderbotschafterin für Religionsfreiheit
  3. Jesus in Hollywood: Eucharistische Prozession in den Straßen der Filmmetropole
  4. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  5. Universität Texas A&M: 650 Personen bereiten sich auf Eintritt in die katholische Kirche vor
  6. Zwei muslimische Feiertage könnten bald in Kalifornien staatlich anerkannt werden
  7. US-Justizministerium verurteilt Ermittlungen des FBI gegen ‚radikal-traditionalistische Katholiken‘

Abtreibung

  1. ‚Man kann nicht ‚Black Lives Matter‘ sagen, wenn das Leben schwarzer Babys nicht zählt‘
  2. US-Lebensschützer ändern Wortwahl nicht: Abtreibung ist Tötung eines Ungeborenen
  3. Argentinien tritt Lebensschutz-Koalition bei
  4. SPÖ-Ministerinnen fordern ‚Schutzzonen‘ um Abtreibungskliniken
  5. US-Senat bestätigt Todd Blanche als Justizminister – Pläne gegen Versandhandel mit Abtreibungspillen
  6. US-Bischöfe rufen Amerikaner zu Gebet und Aktionen gegen Abtreibungspillen auf
  7. Zürcher ‚Marsch fürs Läbe‘ erneut nach Oerlikon verlegt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Robert Bellarmin SJ – De gemitu columbae
  3. Marsch fürs Läbe: Together for Life! – Männer übernehmen Verantwortung für das Leben
  4. Während Messfeier mit Erstklässlern: Bengalisches Feuer in katholische Kirche geworfen
  5. ‚Das Exil von Pater Edmund‘
  6. Gericht stoppt Zwang zur Suizidhilfe für katholische Nonnen in Illinois
  7. Slowakei: Aufrufe zu Lebensschutz und Dialog bei Nationalwallfahrt
  8. Damit die nächste Saat aufgehen kann
  9. Kardinal Müller: „Muslime respektieren kein schwaches Christentum, das sich des Kreuzes schämt“
  10. Grußwort des DBK-Vorsitzenden Wilmer verfehlt das Thema
  11. Eine vergiftete Unterstützungserklärung
  12. „Manchmal ist es schwer, den Zusammenhang zwischen meinem Kreuz und dem Kreuz Christi zu erkennen“
  13. 'Ich würde mir gerne Sorgen machen, aber ich mache mir keine'
  14. Die Bibliothek als Herz des kirchlichen Gedächtnisses. ‚Nimm und lies!‘ - Die Unruhe der Wahrheit
  15. „Ich erwarte die Auferstehung der Toten und das Leben der kommenden Welt“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz