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Ehemaliger Schweizergardist legt bemerkenswertes Zeugnis über den hl. Johannes Paul II. ab

29. Oktober 2024 in Spirituelles, 8 Lesermeinungen
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Mario Enzler erzählt Rome Reports, wie der Papst zu ihm gesagt hatte: „Mario, danke, dass Sie gekommen sind, um dem zu dienen, der dient“ - Johannes Paul II. schenkte ihm später seinen eigenen Rosenkranz und die Liebe zum Rosenkranzgebet - VIDEO


Vatikan (kath.net/pl) „Als ich ihn [Johannes Paul II.] das erste Mal traf, war ich ungefähr drei Wochen im Dienst. Ich hatte ihn [schon öfter] herumlaufen sehen, aber jetzt war ich alleine in einem Raum und wurde verständigt, dass er in den Raum im Apostolischen Palast kommen werde, in dem ich mich befand. Als er ankam, ging ich in Habacht-Stellung. Er hielt vor mir an … und sagte: ‚Sie müssen neu sein.‘“. Das berichtet der Schweizer Mario Enzler aus seiner Zeit bei der Päpstlichen Schweizergarde. Bei seiner Zeugnis für „Rome Reports“ unter dem Titel „Bekehrt durch Johannes Paul II. als ich ein Schweizergardist war“ ahmte er treffend Tonfall und Habitus von Papst Johannes Paul II. nach. Er habe dies als Erlaubnis dazu empfunden, mit dem Papst zu sprechen, habe seine weißen Diensthandschuhe ausgezogen und dem Papst die Hand gereicht und habe sich kurz vorgestellt. „Als ich damit fertig war, wollte ich den Händedruck wieder lösen, aber er ließ die Hand nicht los. Ich dachte: okay, das ist ungewöhnlich, was geht hier vor? So stand ich noch immer mit meiner Hand in seiner Hand und dann nahm er seine linke Hand und umhüllte [‚sandwichte‘] er meine Hand in seinen Händen. Er sah mir in die Augen und sagte: ‚Nun, Mario, danke, dass Sie gekommen sind, um dem zu dienen, der dient.‘ Dann ließ er meine Hand los und ging weg. Das war der Tag, an dem ich verstand, dass, was auch immer dieser Mann hatte, ich es auch haben wollte. Ich hatte keine Idee, um was es sich handeln könnte… und ich fing an, jedem Wort Beachtung zu schenken, das er sagte, ich habe nachgelesen, wenn ich nicht teilgenommen habe – Audienzen Reden usw., … denn ich wusste, dass was immer er hatte, ich auch haben wollte.“ Er habe sich als persönlichen Verhaltenskodex vorgenommen, jedes einzelne Mal, wenn er Rat brauchte, „gehe ich zu unserem Herrn [Christus], zu unserer Herrin [Gottesmutter] und ich gehe zum hl. Johannes Paul II.“


Eines Tages sei er im dritten Stock des Apostolischen Palastes gewesen. „Ich hörte, wie er herankam und ich hörte nur die Schritte einer Person, er war also alleine. Ich ging in Habachtstellung und hoffte, dass er anhalten und sich wenigstens für ein paar wenige Sekunden mit mir unterhalten würde“, bsp. ‚Ciao, Mario, come stai?‘ [Hallo, Mario, wie geht es Ihnen?“. „Aber er sah mich nicht an und sprach nicht mit mir, absolut nichts. Also blieb ich in der Habachtstellung, aber schloss meine Augen. Als ich sie wieder öffnete – vielleicht eine oder eineinhalb Sekunden später –, stand er direkt vor mir und ich hatte nicht gehört, dass er zurückgekommen war. Er stand exakt vor mir… Seine Heiligkeit starrte zu mir hoch mit seinen blauen Augen, mit dieser Blauintensität, die ich nie bei einem anderen Menschen gesehen habe. Er schwieg. Es gingen vielleicht zehn Sekunden vorbei – und das ist für einen Soldaten, der von jemandem angeschaut wird ohne zu sprechen, eine Ewigkeit. Dann bemerkte ich aus dem Augenwinkel, dass er in die Tasche seiner Soutane griff, er zog seine Hand wieder heraus und hielt diesen Rosenkranz vor mich hin.“ Enzler ergänzte seine Erzählung mit dem authentischen Rosenkranz dieses Geschehens. Der Papst habe zu ihm gesagt: „Mario, der Rosenkranz ist mein Lieblingsgebet. Er ist herrlich und er bedarf der Einfachheit und der Tiefgründigkeit. Nimm meine Perlen.“ Als der Papst dies gesagt hatte, sei er aus der Habachtstellung herausgegangen, habe seine Hand geöffnet und der Papst habe ihm seinen Rosenkranz hineingelegt und dazu gesagt: „Machen Sie ihn zu Ihrem kraftvollsten Gebet.“ Der Papst sei wenige Schritte weitergegangen, habe sich nochmals umgedreht und gesagt: „Willkommen im Erwachsenenalter. Rufen Sie immerdar Maria an“, sie werde ihm „immer den Weg zu ihrem Sohn weisen“. Dann entfernte sich der Papst.

Seit jenem Tag habe er immer einen Rosenkranz in seiner Tasche dabei und er bitte auch immer jene Männer, mit denen er zu tun habe, künftig einen Rosenkranz bei sich zu tragen, „denn dies ist ein authentisches Zeichen für Männlichkeit“.

Als der Heilige Vater ihn einige Wochen später mit dem Rosenkranz in der Hand im Apostolischen Palast gesehen habe, habe der Papst geschmunzelt und ihm mit einem Auge zugezwinkert.

Enzler berichtete außerdem über die tiefe Liebe des polnischen Papstes zur Hl. Eucharistie und zum Kreuz sowie über ein mutmaßliches Wunder, bei dem er selbst das Kindergemälde eines taubstummen Mädchens zum Papst gebracht hatte, das nach Handauflegung von Johannes Paul II. hören und sprechen konnte.

Enzler ist inzwischen Familienvater und internationaler Bankier und lehrt außerdem an verschiedenen katholischen Universitäten.

„Rome Reports“-VIDEO: Converted by John Paul II when I was a Swiss Guard - The story of Mario Enzler


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