Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  5. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  9. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  10. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  11. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  12. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  13. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

Seit Murenabgang in Tirol 2022 vermisster Pfarrer wurde für tot erklärt

19. November 2024 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Innsbrucker Generalvikar feiert am kommenden Donnerstag in Fulpmes Requiem für Pfarrer Augustin Kouanvih


Innsbruck (kath.net/KAP) Der seit einem Murenabgang im Tiroler Stubaital vor zwei Jahren vermisste Pfarrer Augustin Kouanvih ist offiziell für tot erklärt worden. In der Pfarrkirche Fulpmes findet am kommenden Donnerstag (21. November, 19 Uhr) ein Requiem mit dem Generalvikar der Diözese Innsbruck, Roland Buemberger, statt. "In großer Dankbarkeit für sein Leben und Wirken" können sich die Menschen dabei noch einmal von dem Priester verabschieden, der "auf tragische Weise aus unserer Mitte gerissen" wurde, heißt es auf der Website des Seelsorgeraums Stubai.


Die Situation sei sehr traurig, sagte Generalvikar Buemberger der "Tiroler Tageszeitung" (Sonntag). Es gebe nun zwar eine Todeserklärung der Behörden, doch der Leichnam des Pfarrers wurde nie gefunden. "Für uns und die Gläubigen im Stubaital ist das sehr belastend. Wir werden einen Sterbegottesdienst feiern, aber ohne Sarg, ohne Begräbnis. Für die Menschen ist das eine schwierige Situation", so Buemberger.

Der aus Togo stammende Pfarrer Augustin lebte seit Ende der 1990er Jahre in Tirol und war in mehreren Pfarrgemeinden als Seelsorger tätig. Seit einem schweren Unwetter in der Nacht vom 22. auf den 23. Juli 2022 galt er als vermisst. Eine Mure hatte das Auto des 60-Jährigen im Gemeindegebiet von Fulpmes mitgerissen, als er auf dem Nachhauseweg von einer Feier für Ehrenamtliche in Neustift war.

Vom Fahrzeug konnten nur mehr Trümmerreste geborgen werden. Der Leichnam des Geistlichen wurde trotz intensiver Suche nicht gefunden. Am Unglücksort am Margarethenbach in der Ortschaft Medraz in Fulpmes steht seit dem Vorjahr eine Gedenkstätte mit einem Kreuz, die an Pfarrer Augustin erinnert.

Copyright 2024 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
 (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

Archivfoto Pfr. Kouanvih (c) Diözese Innsbruck


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz