Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  2. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  3. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  4. Liegt ein Schisma in der Luft?
  5. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  6. MAGNIFICA HUMANITAS
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  9. Adios Toni!
  10. Die Liturgie gehört nicht uns! Reform muss aus der Tradition wachsen
  11. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  12. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  13. Polnische Bischofskonferenz bejaht in Positionspapier die Ehe nur „zwischen Mann und Frau“
  14. Ebola-Ausbruch in Ostafrika: Groß-Wallfahrt in Uganda abgesagt
  15. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam

„Vieles hat für mich die spirituelle Ausstrahlung einer Sparkasse“

4. Dezember 2024 in Spirituelles, 10 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Augsburger Theologe Johannes Hartl: „Wir müssen Jesus in den Mittelpunkt stellen. Das Besondere am christlichen Glauben ist die Person und die Botschaft Jesu Christi… in seiner Person die die ganze Wahrheit und die Rettung für uns Menschen.“


Augsburg (kath.net/pl) „Wenn ich manche Verlautbarungen lese oder von irgendwelchen Kirchentagen Podiumsdiskussionen [verfolge], das hat für mich die spirituelle Ausstrahlung einer Kreissparkasse oder einem Parteitag. Ich spüre da wenig Begeisterung von Gott, vom Glauben – aber DAS ist doch das Besondere, dafür gibt’s doch Kirche: dass Menschen spüren: Gott ist real in dieser Welt.“ Das erläutert der Augsburger katholische Theologe Johannes Hartl in seinem jüngsten Podcast „Hartls Senf“ mit dem Titel: „Warum sich die Kirche selbst abschafft und was sich jetzt ändern muss“, dabei bezieht er sich „auf die katholische und evangelische Großkirche bei uns in Europa“. Hartl ist Gebetshausleiter, Familienvater, gefragter Konferenzredner und Bestsellerautor.


In acht Punkten kritisiert er beispielsweise „die komische Sprache“. „Wir haben Vorträge und Predigten, die lauten wie: ‚Sind wir nicht Menschen auf dem Weg, die auch im Dunkeln sich aufrichten wie das Senfkorn…‘ und ich denke mir: Wann hast du aufgehört, normal zu reden?“ „Wir lernen nicht mehr, normal zu sprechen, und das ist ein großes Problem.“

Er fragt, „haben wir Formate dafür, dass Leute mit dem Glauben in Berührung kommen?“ Werden beim Pfarrfest „nur Würstl gegrillt“, „aber die eigentliche Botschaft des Glaubens“ sei „nicht spürbar?“. „Sprechen wir Menschen eine Einladung aus: HIER kannst du den Glauben kennenlernen, hier gibt’s Schritte des Glaubens, die du gehen kannst.“

„Wir müssen Jesus in den Mittelpunkt stellen. Das Besondere am christlichen Glauben ist die Person und die Botschaft Jesu Christi… in seiner Person die die ganze Wahrheit und die Rettung für uns Menschen.“

„Wir dürfen mutig auch anti Zeitgeist sprechen. Eine Anpassung… von allen gemocht zu werden, das zu sagen, was eh schon alle sagen, macht einen halt auch vorhersehbar und beliebig. Wenn ich in der Kirche genau das Gleiche höre, was ich überall sonst höre – eben z.B. ‚Sei ein netter Mensch‘ – wer widerspricht denn da? … dann sind wir das Salz, das seinen Geschmack verliert.“

Archivfoto Dr. Johannes Hartl (c) Gebetshaus Augsburg

Video: Warum sich die Kirche selbst abschafft und was sich jetzt ändern muss | Hartls Senf #25


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
  2. Bischofsweihen - Piusbruderschaft kündigt die Namen der vier neuen Bischöfe an
  3. Liegt ein Schisma in der Luft?
  4. „Puff für alle“: Entsetztes Kopfschütteln über Sexualkunde-Aufgabe an katholisch geprägtem Gymnasium
  5. MAGNIFICA HUMANITAS
  6. Vatikan korrigiert argentinische Bischöfe: Gläubige dürfen kniend und auf die Zunge kommunizieren
  7. Die ekklesialen Abrissbagger kreisen in den Dörfern
  8. „Die Genderideologie ist zutiefst reaktionär“
  9. Adios Toni!
  10. US-Diözese Wichita hat seit Jahren viele Priesterberufungen
  11. „Ut unum sint“ - Wahrheit, Tradition und sichtbare Communio
  12. Islamexperte Mansour warnt: Europa hat ‚naive Haltung‘ zum Islam
  13. Das Babel-Syndrom. Die gezählte Seele und der steinerne Himmel der Maschinen
  14. „Ohne Jesus wären wir nicht mehr zusammen“
  15. Erzdiözese Salzburg: Weiterbildungsveranstaltung mit Homosexuellen-Initiative

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz