Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  2. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  3. Was interessiert mich das Geschwätz von Rom...
  4. Wenn sich Gratismut in Angst verwandelt
  5. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  6. Katholiken fordern Exkommunikation der „katholischen“ US-Gouverneurin Maura Healey
  7. Bußgeldverfahren gegen Schüler nach Weigerung an LGBT-Workshop teilzunehmen
  8. Katholische Beerdigung für italienischen Gitarristen wurde abgesagt, weil er Freimaurer war
  9. "Ich würde Kinderbetreuung nicht als Arbeit sehen, sage ich Ihnen ganz ehrlich"
  10. Das Kirchenjahr als Weg durch die Heilsgeschichte. Dem Gottesdienst soll nichts vorgezogen werden!
  11. ‚Waldbrände in der Kurie‘
  12. Influencerin bezeichnet Trans-Politiker als Mann: zu zwei Jahren Hausarrest verurteilt
  13. 500 Euro für ein Sakrament oder was ist das wirkliche Problem?
  14. "Satanisches Lachen" - US-Demokraten aus Massachusetts feiern Ermorden von Kindern bis zur Geburt!
  15. Deutschland: Katholische Kirche verzeichnet mehr Erwachsenentaufen trotz Mitgliederrückgang

Tote und über 200 Verletzte bei Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Magdeburg

21. Dezember 2024 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Doch der Tatverdächtige scheint nicht in das übliche Täter-Profil zu passen: "Ein 50jähriger, saudischer Ex-Muslim, der in Ostdeutschland lebt, die AfD liebt und Deutschland für seine Toleranz gegenüber Islamisten bestrafen will"


Magdeburg (kath.net)
Tote und über 200 Verletzte. Gesternabend schockierte erneut eine Anschlag Deutschland. Der Tatverdächtige, der in einer unglaublichen Geschwindigkeit 400 Meter über einen Weihnachtsmarkt mit seinem Auto fuhr und dabei gezielt Menschen töten und verletzen wollte, stammt laut deutschen Medienberichten aus Saudi-Arabien. Vor einigen Jahren hat er sich aber vom Islam losgesagt und floh nach Deutschland, weil er in Saudi-Arabien selbst mit dem Tod bedroht wurde. Der Tatverdächtige, der unmittelbar nach der Wahnsinnstat festgenommen wurde, gilt als "prominente Figur innerhalb der saudischen Exil-Community". In sozialen Netzwerken warnte der 50-jährige Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sogar vor dem Islam und warf Deutschland vor, dass das Land Europa islamisieren wolle. Auf X hat er sich zur AfD bekannt: "Die Linken sind verrückt. Wir brauchen AfD, um die Polizei vor sich zu schützen." Laut Postings auf X, die der Zeitung "WELT" vorliegen, hatte er bereits im Mai eine Gewalttat angekündigt. Kurz vor der Tat kündigte er gestern auf inzwischen gelöschten Tweets um 19.07 Uhr  Rache an. Laut "Welt" schrieb er darin: "Deutschland wird den Preis zahlen müssen.“ Laut "Reuters" sollen die deutschen Behörden bereits vor dem Anschlag von saudi-arabischen Stellen gewarnt worden sein. Die deutschen Behörden hatten offensichtlich nicht reagiert.

Der deutsche Terrorismus-Experte Peter R. Neumann schrieb auf X: "Nach 25 Jahren in diesem ‚Geschäft‘ denkst Du, nichts könnte Dich mehr überraschen. Aber ein 50jähriger, saudischer Ex-Muslim, der in Ostdeutschland lebt, die AfD liebt und Deutschland für seine Toleranz ggü Islamisten bestrafen will – das hatte ich wirklich nicht auf dem Zettel."


UPDATE vom Samstag 10.00 Uhr: Die Polizei spricht jetzt von vier Toten und 41 Schwerstverletzten. Nach BILD-Informationen sollen zudem 86 Personen mit schweren Verletzungen in Krankenhäusern behandelt werden. 78 Menschen wurden bei dem Anschlag leicht verletzt.

 

VIDEO aus einer Überwachungskamera

 

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Sommerspende für kath.net - Bitte helfen SIE uns jetzt JETZT!
  2. Edith Stein – Ave, Crux, spes unica
  3. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  4. „Sehr geehrter Herr Erzbischof Koch, mit großer Verwunderung haben wir Ihr Statement zum CSD…“
  5. Emeritierter Kurienkardinal Sarah: „Riten können nicht willkürlich abgeschafft werden“
  6. Erschütterndes Beispiel für die Kultur des Todes: Seniorin wurde gegen ihren Willen euthanasiert
  7. "... der Sieg, der die Welt besiegt hat, ist unser Glaube” (1 Joh 5,4)"
  8. "Die meisten kommen wegen der Sozialleistungen"
  9. Grösse
  10. Angeklagt, weil er einen schismatischen Bischof nicht rehabilitierte: Armeniens Patriarch Karekin II
  11. Scharfe innerorthodoxe Kritik an Kyrills Atomwaffen-Predigt
  12. Salzburg: Opernstar bereitete Franziskus-Rolle im Kapuzinerkloster vor
  13. Ceuta: Integrationsministerin Bauer fordert mehr Außengrenzschutz und effektive Rückführungen
  14. ALfA startet „von-Galen-Projekt“ zum 85. Jahrestag der Predigt von St. Lamberti
  15. William Donohue: Bürgermeister Mamdani soll nicht an Gedenkveranstaltung zu 9/11 teilnehmen

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz