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Tote und über 200 Verletzte bei Anschlag auf Weihnachtsmarkt in Magdeburg

21. Dezember 2024 in Deutschland, 22 Lesermeinungen
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Doch der Tatverdächtige scheint nicht in das übliche Täter-Profil zu passen: "Ein 50jähriger, saudischer Ex-Muslim, der in Ostdeutschland lebt, die AfD liebt und Deutschland für seine Toleranz gegenüber Islamisten bestrafen will"


Magdeburg (kath.net)
Tote und über 200 Verletzte. Gesternabend schockierte erneut eine Anschlag Deutschland. Der Tatverdächtige, der in einer unglaublichen Geschwindigkeit 400 Meter über einen Weihnachtsmarkt mit seinem Auto fuhr und dabei gezielt Menschen töten und verletzen wollte, stammt laut deutschen Medienberichten aus Saudi-Arabien. Vor einigen Jahren hat er sich aber vom Islam losgesagt und floh nach Deutschland, weil er in Saudi-Arabien selbst mit dem Tod bedroht wurde. Der Tatverdächtige, der unmittelbar nach der Wahnsinnstat festgenommen wurde, gilt als "prominente Figur innerhalb der saudischen Exil-Community". In sozialen Netzwerken warnte der 50-jährige Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie sogar vor dem Islam und warf Deutschland vor, dass das Land Europa islamisieren wolle. Auf X hat er sich zur AfD bekannt: "Die Linken sind verrückt. Wir brauchen AfD, um die Polizei vor sich zu schützen." Laut Postings auf X, die der Zeitung "WELT" vorliegen, hatte er bereits im Mai eine Gewalttat angekündigt. Kurz vor der Tat kündigte er gestern auf inzwischen gelöschten Tweets um 19.07 Uhr  Rache an. Laut "Welt" schrieb er darin: "Deutschland wird den Preis zahlen müssen.“ Laut "Reuters" sollen die deutschen Behörden bereits vor dem Anschlag von saudi-arabischen Stellen gewarnt worden sein. Die deutschen Behörden hatten offensichtlich nicht reagiert.

Der deutsche Terrorismus-Experte Peter R. Neumann schrieb auf X: "Nach 25 Jahren in diesem ‚Geschäft‘ denkst Du, nichts könnte Dich mehr überraschen. Aber ein 50jähriger, saudischer Ex-Muslim, der in Ostdeutschland lebt, die AfD liebt und Deutschland für seine Toleranz ggü Islamisten bestrafen will – das hatte ich wirklich nicht auf dem Zettel."


UPDATE vom Samstag 10.00 Uhr: Die Polizei spricht jetzt von vier Toten und 41 Schwerstverletzten. Nach BILD-Informationen sollen zudem 86 Personen mit schweren Verletzungen in Krankenhäusern behandelt werden. 78 Menschen wurden bei dem Anschlag leicht verletzt.

 

VIDEO aus einer Überwachungskamera

 

 


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