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Gedenkaktion: Lichtermeer für die Ungeborenen in den österreichischen Landeshauptstädten

3. Jänner 2025 in Prolife, 3 Lesermeinungen
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"Jugend für das Leben" lädt in verschiedenen Städten zu einem Lichtermeer für die Ungeborenen ein, am Samstag in Linz, danach in Innsbruck und Salzburg


Linz (kath.net)

Die österreichische Pro-Life-Bewegung "Jugend für das Leben" veranstaltet derzeit rund um den 28. Dezember, den Tag der unschuldigen Kinder, einige Lichtermeeraktionen in den österreichischen Städten. So gab es bereits in Wien eine entsprechende Aktion, am kommenden Samstag (4. Januar) wird dies ab 16.00 Uhr auf dem Hauptplatz in Linz wiederholt. Dann folgen weitere Aktionen in Innsbruck am 11. Jänner und in Salzburg am 18. Jänner.

Jugend für das Leben möchte die Gesellschaft mit einer erschreckenden Aktion wachrütteln: 3.000 Lichter, von denen jedes für 10 der jährlich in unserem Land noch vor der Geburt getöteten Menschen steht. "Vor 2000 Jahren gingen in einer Stadt die Knaben von bis zu 2 Jahren als die „unschuldigen Kinder“ in die Geschichte ein, weil sie auf Befehl eines Machthabers, Herodes, getötet wurden. Seit einiger Zeit gedenken wir an diesem Tag auch der vielen unschuldigen Kinder, die noch vor der Geburt ihr Leben lassen müssen, weil es jemand so bestimmt hat. Oft aus Unwissen, aus Angst oder Egoismus, oder weil jemand Dritter dazu drängt.", heißt es in einer Aussendung


„Wir möchten heute die österreichische Gesellschaft mit diesem Lichtermeer aus dem Winterschlaf der Gleichgültigkeit holen“, sagt Gabriela Huber, Vorsitzende der Jugend für das Leben, während sie im gleichmäßigen Abstand die Lichtlein auf dem Schwarzenbergplatz aufstellt. „Jede Kerze steht dabei symbolisch für 10 der schätzungsweise 30.000 Menschen, die in Österreich jährlich ihr Leben im jüngsten Alter durch Abtreibung verlieren. Die Österreicher sollen daran erinnert werden, dass jede Abtreibung eine einzigartige Identität auslöscht und dass Abtreibung Geschichte werden muss.“ 30.000 Abtreibungen bedeutet, dass jedes 3.-4. Kind durch Abtreibung stirbt. Das (leider allzu große) Lichtermeer wirft Staat und Gesellschaft den leichtfertigen Umgang mit der Thematik vor. „Unsere Gesellschaft vernichtet täglich Menschenleben, und Frauen werden darin alleingelassen. Meist wird ja sogar behauptet, dieses Töten eines Menschen sei Teil der Gesundheitsversorgung“, fährt Huber fort. „Wir aber sehen die Realität: die betroffenen Mütter, Väter, Geschwister, die getöteten Kinder. Sie sind nicht vergessen.“

Mehr Infos: https://jugendfuerdasleben.at/blog/lichtermeer-fuer-die-ungeborenen-am-tag-der-unschuldigen-kinder-in-wien/

 


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