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Bischof Zalewski: „Sünde der Abtreibung ist ein schrecklicher Missbrauch der menschlichen Freiheit“

7. Jänner 2025 in Prolife, 1 Lesermeinung
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Weihbischof feiert mit den Teilnehmern des nächtlichen ProLife-Schweigemarsches in Ełk (Polen) die Hl. Messe und ermutigt sie: „Als Christen sind wir dazu aufgerufen, uns der Kultur des Todes zu widersetzen“


Ełk (kath.net/pl) Der Feiertag der Unschuldigen Kinder „erinnert uns an die Heiligkeit des Lebens vom Moment der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Als Christen sind wir dazu aufgerufen, uns der Kultur des Todes zu widersetzen.“ Das erläutert Bischof Dariusz Zalewski, Weihbischof der Diözese Ełk (Nordostpolen), während der Heiligen Messe. am Tag der Unschuldigen Kinder in der Kathedrale von Ełk. In Ełk findet seit 28 Jahren Jahren am Tag der Unschuldigen Kinder (28. Dezember) ein nächtlichen Schweigemarsch mit Laternen im Gedenken an die abgetriebenen Kinder statt. Das schilderte das polnische katholische Nachrichtenportal „Opoka“ anhand eines Presseberichtes der Polnischen katholischen Nachrichtenagentur „KAI“.

Bischof Zalewski sagte: „Die heutige Welt fördert sündhaftes Verhalten, Egoismus, Hedonismus … die oft nicht nur im Leben einer bestimmten Person zu Katastrophen führen, sondern mit ihren Folgen auch unschuldige Menschen erreichen. Ein solches Beispiel ist die Sünde der Abtreibung. Ein unschuldiges Kind bezahlt mit der Vernichtung für einen Moment der Freude, des Vergessens oder für das, was die Leute ‚das Recht auf Freiheit‘ nennen.“


Der Weihbischof rief dazu auf, alle Verfechter der Freiheit ganz konkret daran zu erinnern, dass man, wenn man sich für etwas entscheidet und etwas tut und es mit der Freiheit der Wahl begründet, auch Verantwortung für sein Handeln übernehmen muss. „Ohne Verantwortung kann es keine Freiheit geben.“

Bischof Zalewski zeigte sich dankbar über die Menschen, die sich für die Verteidigung des Lebens und der Werte von Ehe und Familie einsetzen, ebenso über die Teilnehmer des Schweigemarsches und den zur Eucharistie versammelten Gläubigen. Er ermutigte dazu, nicht mit dem Aufbau der Zivilisation des Lebens und der Liebe aufzuhören. „Es ist sehr wichtig, dass wir Zeugnis ablegen, denn heute neigt die Welt, versunken in das Streben nach Vergnügen, dazu, dies zu vergessen.“

Auch über eine eigene Erfahrung sprach der Bischof: „Es war ein sehr starkes Zeugnis für mich, als meine Freunde erfuhren, dass sie ihr viertes Kind erwarteten.“ Nach der ersten Untersuchung stellte sich heraus, dass dieses Kind möglicherweise eine Behinderung hat. Dieses Ereignis hat ihr Leben sehr verändert. Sie kamen Gott noch näher. Während ich auf die Geburt wartete, hörte ich von ihnen die Zusicherung, dass sie das Kind so akzeptierten, wie es sein würde. Wie sehr brauchen wir ein solches Vertrauen in Gott. Das Baby wurde gesund geboren. Ich denke, dass Satan ständig unser Vertrauen in Gott beeinträchtigt. Er sagt uns, dass Gott uns nicht liebt, dass er uns etwas nehmen oder uns etwas nicht geben möchte. Ähnlich war es im Leben des Herodes gewesen, der, geblendet von der Macht, so weit ging, unschuldige Kinder zu töten“, sagte Bischof Zalewski.

Dieses Jahr begann der Schweigemarsch in der Kirche St. Heiligstes Herz Jesu mit einem Sühnegebet für Sünden gegen das Leben und gegen die Heiligkeit der Familie.

Foto: Teilnehmer des Schweigemarsches 2024 (c) Diözese Ełk

 


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