Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  4. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  5. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  6. Leo XIV. über Papst Franziskus: Ein großes Geschenk für die Welt
  7. Gericht verhandelt über Diskriminierung einer Lebensschutzgruppe an der Uni Heidelberg
  8. ‚Augustiner für den Frieden‘ – Der spätere Leo XIV. bei einer Friedensdemonstration in Rom 1983
  9. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  10. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  11. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. Renaissance des Glaubens: Amerikas junge Männer kehren in die Kirchen zurück
  14. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  15. Finanzströme des Islam-Terrors: Hisbollah-Netzwerke bis nach Österreich aktiv

Bischof Zalewski: „Sünde der Abtreibung ist ein schrecklicher Missbrauch der menschlichen Freiheit“

7. Jänner 2025 in Prolife, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Weihbischof feiert mit den Teilnehmern des nächtlichen ProLife-Schweigemarsches in Ełk (Polen) die Hl. Messe und ermutigt sie: „Als Christen sind wir dazu aufgerufen, uns der Kultur des Todes zu widersetzen“


Ełk (kath.net/pl) Der Feiertag der Unschuldigen Kinder „erinnert uns an die Heiligkeit des Lebens vom Moment der Empfängnis bis zum natürlichen Tod. Als Christen sind wir dazu aufgerufen, uns der Kultur des Todes zu widersetzen.“ Das erläutert Bischof Dariusz Zalewski, Weihbischof der Diözese Ełk (Nordostpolen), während der Heiligen Messe. am Tag der Unschuldigen Kinder in der Kathedrale von Ełk. In Ełk findet seit 28 Jahren Jahren am Tag der Unschuldigen Kinder (28. Dezember) ein nächtlichen Schweigemarsch mit Laternen im Gedenken an die abgetriebenen Kinder statt. Das schilderte das polnische katholische Nachrichtenportal „Opoka“ anhand eines Presseberichtes der Polnischen katholischen Nachrichtenagentur „KAI“.

Bischof Zalewski sagte: „Die heutige Welt fördert sündhaftes Verhalten, Egoismus, Hedonismus … die oft nicht nur im Leben einer bestimmten Person zu Katastrophen führen, sondern mit ihren Folgen auch unschuldige Menschen erreichen. Ein solches Beispiel ist die Sünde der Abtreibung. Ein unschuldiges Kind bezahlt mit der Vernichtung für einen Moment der Freude, des Vergessens oder für das, was die Leute ‚das Recht auf Freiheit‘ nennen.“


Der Weihbischof rief dazu auf, alle Verfechter der Freiheit ganz konkret daran zu erinnern, dass man, wenn man sich für etwas entscheidet und etwas tut und es mit der Freiheit der Wahl begründet, auch Verantwortung für sein Handeln übernehmen muss. „Ohne Verantwortung kann es keine Freiheit geben.“

Bischof Zalewski zeigte sich dankbar über die Menschen, die sich für die Verteidigung des Lebens und der Werte von Ehe und Familie einsetzen, ebenso über die Teilnehmer des Schweigemarsches und den zur Eucharistie versammelten Gläubigen. Er ermutigte dazu, nicht mit dem Aufbau der Zivilisation des Lebens und der Liebe aufzuhören. „Es ist sehr wichtig, dass wir Zeugnis ablegen, denn heute neigt die Welt, versunken in das Streben nach Vergnügen, dazu, dies zu vergessen.“

Auch über eine eigene Erfahrung sprach der Bischof: „Es war ein sehr starkes Zeugnis für mich, als meine Freunde erfuhren, dass sie ihr viertes Kind erwarteten.“ Nach der ersten Untersuchung stellte sich heraus, dass dieses Kind möglicherweise eine Behinderung hat. Dieses Ereignis hat ihr Leben sehr verändert. Sie kamen Gott noch näher. Während ich auf die Geburt wartete, hörte ich von ihnen die Zusicherung, dass sie das Kind so akzeptierten, wie es sein würde. Wie sehr brauchen wir ein solches Vertrauen in Gott. Das Baby wurde gesund geboren. Ich denke, dass Satan ständig unser Vertrauen in Gott beeinträchtigt. Er sagt uns, dass Gott uns nicht liebt, dass er uns etwas nehmen oder uns etwas nicht geben möchte. Ähnlich war es im Leben des Herodes gewesen, der, geblendet von der Macht, so weit ging, unschuldige Kinder zu töten“, sagte Bischof Zalewski.

Dieses Jahr begann der Schweigemarsch in der Kirche St. Heiligstes Herz Jesu mit einem Sühnegebet für Sünden gegen das Leben und gegen die Heiligkeit der Familie.

Foto: Teilnehmer des Schweigemarsches 2024 (c) Diözese Ełk

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Große SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  2. Papst Leo XIV. geht auf Distanz zu Kardinal Marx und seinen geplanten Homo-Segnungen
  3. Marx erlaubt Segnung homosexueller Paare
  4. „Wenn man der Wahrheit einen Namen geben möchte, ist das sicher Gott“
  5. Christus, das Licht der Jugend und der Familien
  6. Ein Brief vom Papst an die Kardinäle und der Stilwechsel in Rom
  7. George Weigel an Kardinal Hollerich: Hat die Kirche Christus zweitausend Jahre lang missverstanden?
  8. Diplomatischer Coup: US-Präsident Trump verhindert Hinrichtung von acht Frauen im Iran
  9. Papst um Entspannung bemüht: Reden in Afrika sind keine Fern-Debatte mit Trump
  10. Kardinal Koch betont den zutiefst christozentrischen Charakter des Pontifikats von Papst Leo XIV.
  11. Der Fall „Correctiv“: Ein journalistischer Sündenfall und seine Folgen
  12. Der 6. Münchner Marsch fürs Leben setzt ein starkes Zeichen für das Lebensrecht
  13. "Einfach viel unverschämter vom persönlichen Glauben erzählen"
  14. US-Moderator Sean Hannity hat die katholische Kirche verlassen.
  15. Bischof Ivo Muser: "Der größte Mangel, den wir in unserer Diözese haben, ist der Gläubigenmangel"

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz