Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  2. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  3. These: Der dreifaltige Gott soll in der Liturgie der Messe verkündet werden
  4. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  5. Vatikan dementiert Bericht über Abweisung Macrons durch den Papst
  6. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  7. „Jesus ja, Kirche nein? – Das ist wie: ‚Ich bin für Fußball, aber gegen Fußballvereine‘“
  8. Seligsprechungsprozess für Pater Alfred Delp SJ wird eröffnet
  9. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  10. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  11. US-Vizepräsident Vance wird erneut beim „March for Life“ teilnehmen und sprechen
  12. Eine unerträgliche Verharmlosung des tatsächlichen NS-Unrechts!
  13. USA: Breite Mehrheit für Massenabschiebungen – Neue Umfragen stützen Trump-Kurs
  14. „Catholic Herald“: „Irlands schwindende Familien“
  15. "Ich glaube, dass Gott das erste Selfie geschossen hat.“

„Mit Schönheit kannst du nicht diskutieren!“

14. Jänner 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wenn die Katholiken falsch liegen, wie können ihre Kirchen dann so schön sein? Der Bostoner Professor Peter Kreeft über die Anfänge seiner Bekehrung.


New York (kath.net / pk) Fast 50 Heilige Messen werden täglich in der St. Patrick’s Cathedral in New York gefeiert. Es ist jene Kirche, die beim Bostoner Professor Peter Kreeft einen tiefen Eindruck hinterlassen hat. Als Junge besuchte er mit seinen Eltern immer wieder die Kathedrale, erzählt er in einem Bericht über seine Bekehrungsgeschichte, die auf catholiceducation.org veröffentlicht wurde.

Unter anderem dort seien ihm erste Zweifel gekommen, dass die katholische Kirche komplett falsch liege, wie es ihm in seinem protestantischen Elternhaus beigebracht worden war, schreibt Kreeft. „Wir lebten in New Jersey und fuhren oft als Touristen nach New York City – ich bin ein Einzelkind – mit meinen Eltern, und wir gingen zur St. Patrick's Cathedral, nur um sie zu sehen, und ich hatte so etwas noch nie gesehen.“


„Ich war fassungslos. Sie war wie das Tor zum Himmel. Es war eine andere Art von Schönheit. Ich sagte zu mir: Das ist das schönste Stück Architektur, das ich je in meinem Leben gesehen habe. Ich drehte mich zu meinem Vater um und fragte: ,Papa, das ist eine katholische Kirche, nicht wahr? Und er sagte: ,Ja.‘ Und ich sagte: ,Die Katholiken haben Unrecht, nicht wahr?‘ Und er sagte: ,Oh, ja, natürlich; sie liegen sehr, sehr falsch.‘ Und dann sagte ich: ,Wie können ihre Kirchen dann so schön sein?‘“

Es sei das erste Mal in seinem Leben gewesen, dass sein Vater auf eine Frage überhaupt keine Antwort wusste, hält Kreeft fest. „Er war einfach ratlos. Ich sah die Verwirrung auf seinem Gesicht. Ich glaube, die Tatsache, dass mein bis dahin unfehlbarer Vater auf eine ganz einfache Frage keine Antwort wusste, hat mich damals viel mehr empört als meine Zweifel daran, dass die katholische Kirche so schlecht war, wie ich von ihr gedacht hatte. Nun, Predigten in Stein: Mit Gedanken kann man diskutieren. Aber mit Schönheit kannst du nicht diskutieren.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. „In Deutschland tobt derzeit ein Kirchenkampf“ - Droht ein Schisma?
  3. Debatte um Leitung der Deutschen Bischofskonferenz - Lehramtstreue Bischöfe als „Königsmörder“?
  4. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  5. Erzbistum Paris beruft angesichts der boomenden Konversionen eine Kirchenversammlung ein!
  6. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  7. Kardinal Woelki zur Polarisierung in der Bischofskonferenz: „Diese Situation ist belastend“
  8. Kardinal Zen: Papst Leo „ist wahrlich eine Leitungspersönlichkeit, die zuhören kann!“
  9. Katholikin Eva Vlaardingerbroek verliert Einreiseerlaubnis nach Großbritannien
  10. Josef Grünwidl ist neuer Erzbischof von Wien
  11. Ein neuer Beginn in der DBK ist möglich
  12. Papst Leo sendet kraftvolle Grußbotschaft an die Teilnehmer des „Marsch für das Leben“/Washington
  13. „Papst Leo XIV. stellt in allen seinen Predigten und Ansprachen immer Jesus Christus in die Mitte“
  14. Sterilisationen, schlechte Lebensbedingungen: Grönländer kritisieren dänische Herrschaft
  15. Maria 1.0: Immer wieder Deutschland - „Deutsch-Synodale“ Reformatoren schaffen Realität

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz