Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  2. Ist der Islam ‚eine alternative Form des byzantinischen Christentums‘?
  3. Vatikan genehmigte 2025 in 34 Diözesen die Feier der Alten Messe in Pfarrkirchen
  4. Antwerpens Bischof Bonny droht jetzt dem Papst
  5. Gefeuert wegen AfD-Kandidatur: Deutsche Caritas-Erzieherin zieht vor Gericht
  6. 'Amoris Laetitia' oder das Lehramt, das sich selbst abschafft
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern
  9. Die Deutsche Bischofskonferenz will keine 'Demontage' des deutschen Staatsfunks
  10. Wort-Gottes-Feier in katholischer Kirche mit Liedern von Taylor Swift
  11. ‚Der Segen für Marie-Garance war auch ein Segen für ihre biologischen Eltern‘
  12. Papst versetzt umstrittenen Kurienkardinal Gambetti vom Petersdom in die Provinz
  13. US-Diözese führt Rosenkranzwochenende ein
  14. Vatikan bestätigt Sexualverbrechen des toten Ordensgründers Buela
  15. Das Houellebecq-Szenario: Wenn die politische „Mitte“ die Ränder großfüttert

„Mit Schönheit kannst du nicht diskutieren!“

14. Jänner 2025 in Weltkirche, 1 Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Wenn die Katholiken falsch liegen, wie können ihre Kirchen dann so schön sein? Der Bostoner Professor Peter Kreeft über die Anfänge seiner Bekehrung.


New York (kath.net / pk) Fast 50 Heilige Messen werden täglich in der St. Patrick’s Cathedral in New York gefeiert. Es ist jene Kirche, die beim Bostoner Professor Peter Kreeft einen tiefen Eindruck hinterlassen hat. Als Junge besuchte er mit seinen Eltern immer wieder die Kathedrale, erzählt er in einem Bericht über seine Bekehrungsgeschichte, die auf catholiceducation.org veröffentlicht wurde.

Unter anderem dort seien ihm erste Zweifel gekommen, dass die katholische Kirche komplett falsch liege, wie es ihm in seinem protestantischen Elternhaus beigebracht worden war, schreibt Kreeft. „Wir lebten in New Jersey und fuhren oft als Touristen nach New York City – ich bin ein Einzelkind – mit meinen Eltern, und wir gingen zur St. Patrick's Cathedral, nur um sie zu sehen, und ich hatte so etwas noch nie gesehen.“


„Ich war fassungslos. Sie war wie das Tor zum Himmel. Es war eine andere Art von Schönheit. Ich sagte zu mir: Das ist das schönste Stück Architektur, das ich je in meinem Leben gesehen habe. Ich drehte mich zu meinem Vater um und fragte: ,Papa, das ist eine katholische Kirche, nicht wahr? Und er sagte: ,Ja.‘ Und ich sagte: ,Die Katholiken haben Unrecht, nicht wahr?‘ Und er sagte: ,Oh, ja, natürlich; sie liegen sehr, sehr falsch.‘ Und dann sagte ich: ,Wie können ihre Kirchen dann so schön sein?‘“

Es sei das erste Mal in seinem Leben gewesen, dass sein Vater auf eine Frage überhaupt keine Antwort wusste, hält Kreeft fest. „Er war einfach ratlos. Ich sah die Verwirrung auf seinem Gesicht. Ich glaube, die Tatsache, dass mein bis dahin unfehlbarer Vater auf eine ganz einfache Frage keine Antwort wusste, hat mich damals viel mehr empört als meine Zweifel daran, dass die katholische Kirche so schlecht war, wie ich von ihr gedacht hatte. Nun, Predigten in Stein: Mit Gedanken kann man diskutieren. Aber mit Schönheit kannst du nicht diskutieren.“


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. Thérèse von Lisieux und die ‚Süßigkeit‘ eines Buches über die Apokalypse
  3. Gesetzesvorschlag zum Verbot von Konversionstherapien in Nordirland ist ‚gefährlich‘
  4. 'Jesus macht alles und ich nichts'
  5. UN-Bevölkerungsfonds berichtet über das Leid der Frauen in Gaza
  6. Rosenkranzmonat Oktober steht im Zeichen des Friedens
  7. Asymmetrisch blinder Blick auf die deutsche Landschaft
  8. Reliquien der Kinder von Fatima kommen nach Berlin!
  9. Bekannte US-Influencerin und Mutter von neun Kindern konvertierte zum Katholizismus
  10. Wie die Piusbrüder - Linker belgischer Bischof plant weiterhin verbotene Weihen
  11. Frankreich und das Zeichen der Wiedergeburt
  12. Einbürgerung als Wahlstrategie? Linke profitiert massiv von muslimischen Wählern in Berlin
  13. Verletzter Priester: "Wir vergeben!"
  14. 'Wir sprechen deshalb zurecht hier nicht von Neuevangelisierung, sondern von Erstevangelisierung'
  15. Zehn Jahre ‚Amoris laetitia‘ – Die Kunst, eine Lehre zu ändern, ohne sie zu ändern

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz