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Abtreibung mit Holocaust verglichen? Geistlicher vom Religionsunterricht freigestellt

29. Mai 2026 in Deutschland, keine Lesermeinung
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Schule und Erzbistum Paderborn arbeiten bei der Aufklärung des Vorfalls an einem katholischen Gymnasium in Bielefeld zusammen.


Bielefeld (kath.net/jg)
An der Marienschule, einer katholischen Schule in Bielefeld, wurde ein Seelsorger vom Unterricht freigestellt. Er soll im Religionsunterricht Abtreibungen mit dem Holocaust verglichen haben, berichtet die Zeitung BILD.

Das Erzbistum Paderborn bestätigte, dass gegen den Geistlichen eine Untersuchung im Gange sei. Er bleibe zumindest für die Dauer des Verfahrens vom Unterricht freigestellt. 


Der Seelsorger unterrichtet an der Marienschule der Ursulinen, einem staatlich anerkannten Gymnasium für Jungen und Mädchen, in Bielefeld katholische Religion. Nach Angaben von Schülern sagte er, dass zwischen der Abtreibung eines 18 Wochen alten Fötus und der Ermordung eines 18 Jahre alten Menschen kein Unterschied bestehe. Abtreibung komme dem Holocaust gleich. Außerdem soll der Geistliche „demokratiefeindliche Gesten“ gezeigt haben.

Die Schule suspendierte ihn von seinen Aufgaben und arbeitet mit dem Erzbistum Paderborn bei der Aufklärung der Vorfälle zusammen.

Aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes will sich das Erzbistum derzeit nicht weiter äußern, sondern verweist nur auf mögliche Konsequenzen. Diese können von Gesprächen über Abmahnungen bis zur Beendigung des Dienstverhältnisses und Entzug des kirchlichen Sendungsauftrags („Missio canonica“) reichen.

 


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