Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Wie wird das „pro multis“ im neuen Messbuch übersetzt werden?
  2. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  3. Bischof Wilmer: "Wir wollen keinen deutschen Sonderweg"
  4. ‚Ein Doktor der Theologie hat keine Ahnung von der Auswirkung von Gruppeneffekten‘
  5. Der anderskatholische Papstkritiker
  6. Bätzing gegen Papst Leo
  7. „Brot für die Vögel?“ – Können Protestanten zur Hl. Kommunion zugelassen werden?
  8. Scott Hahn: Die frühe Kirche war nicht protestantisch
  9. Kardinal Fernández räumt geringes Interesse an seinem Dokument über Mission ein
  10. Revision des Messbuchs geht in nächste Phase - Erprobung 2027 geplant
  11. Musikerlegende Bob Dylan bei Papst Leo XIV. im Vatikan
  12. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  13. Drei Stunden im Fegefeuer
  14. Auf zu den Friedhöfen! Wir bitten für unsere Verstorbenen um Gottes Gnade!
  15. Warum ausgerechnet ein Augustiner-Pater Patron der armen Seelen ist

Lebensschützerin in Großbritannien vor Gericht, weil sie Gespräche angeboten hat

21. Februar 2025 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


‚Bin hier um zu reden, wenn Sie wollen‘ war auf dem Schild zu lesen, mit dem Livia Tossici-Bolt vor einer Abtreibungsklinik in Bournemouth stand.


Bournemouth (kath.net/LifeNews/jg)
In Großbritannien wird am 6. März ein Gerichtsprozess gegen Livia Tossici-Bolt (63), eine pensionierte Medizinerin, beginnen. Tossici-Bolt hat vor einer Abtreibungsklinik in Bournemouth ein Schild mit der Aufschrift „here to talk, if you want“ (dt. „Bin hier um zu reden, wenn Sie wollen“) gehalten.

Sie wurde von mehreren Personen angesprochen, die mit ihr über persönliche Angelegenheiten ins Gespräch kamen. „Es ist nichts Falsches daran, wenn zwei Erwachsene ein einvernehmliches Gespräch auf der Straße führen. Ich sollte deshalb nicht wie eine Kriminelle behandelt werden“, sagt Tossici-Bolt.


Die Behörden werfen ihr vor, die Bannmeile vor der örtlichen Abtreibungsklinik verletzt zu haben. Die Bestimmungen verbieten jeden Ausdruck von „Zustimmung oder Ablehnung von Abtreibung“. Sie stellten Tossici-Bolt einen Bußgeldbescheid aus, den sie aber nicht bezahlte, weil sie der Ansicht ist, sie habe die Bestimmungen nicht verletzt und habe das Recht, einvernehmliche Gespräche anzubieten.

Sie habe seit mehreren Jahren Frauen eine helfende Hand angeboten, die Alternativen zur Abtreibung suchen und sie auf Möglichkeiten hingewiesen, wie sie finanzielle und praktische Hilfe erhalten können, wenn sie das wollen, sagt Tossici-Bolt. Es könne nicht falsch sein, Hilfe anzubieten.

Die Prinzipien der Rede- und Gedankenfreiheit müssten innerhalb und außerhalb von Bannmeilen verteidigt werden, sagt Jeremiah Igunnubole, Rechtsberater der Alliance Defendig Freedom (ADF), die Tossici-Bolt juristisch unterstützt. Es könne nicht sein, dass die Polizei Zeit und Ressourcen für die Verfolgung friedlicher Bürger wie Tossici-Bolt verwende, die Gesprächsmöglichkeiten anbieten, während gleichzeitig die Kriminalität im ganzen Land zunehme. Keine freie und demokratische Gesellschaft kriminalisiere ihre Bürger für die Ausübung ihres Rechtes auf Redefreiheit, insbesondere, wenn es sich um harmlose und einvernehmliche Gespräche handle, stellt Igunnubole fest.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Großbritannien

  1. Englische Lebensschützerin Vaughan-Spruce plädiert ‚nicht schuldig‘ bei Anklage wegen stillen Gebets
  2. Meghan Markle-Fans ‚terrorisieren‘ Priester wegen Kritik an ihrem Adventskalender
  3. Akademie Johannes Paul II. begrüßt Ablehnung des britischen Euthanasiegesetzes
  4. Wollte gestohlenes Bild von Jesus zurückholen: Lebensschützer bei Marsch für das Leben verhaftet
  5. König Charles III. nicht mehr ‚Verteidiger des Glaubens‘?
  6. Deutsche Medien schweigen zum Bericht über Vergewaltigungsbanden in Großbritannien
  7. Dokumentation zeigt die Islamisierung Birminghams
  8. Pastor in London wegen Straßenpredigt verhaftet: Vorwurf der „Hassrede“ nach Kritik am Islam
  9. Reform UK will Umwandlung von Kirchen in Moscheen verbieten
  10. Britisches Oberhaus stimmt für Abtreibungen bis zur Geburt







Top-15

meist-gelesen

  1. Ostern 2027 in Rom - Große kath.net-Leserreise!
  2. „Die Kirche gewinnt an Kraft dank eines Anstiegs bei den Konversionen zum Katholizismus“
  3. Manuel Ostermann: „Ich möchte hier widersprechen, liebes WDR“
  4. ‚Entschuldigung, aber … was?‘
  5. Sozialbeauftragter des Papstes bringt Spenden in die Ukraine
  6. IMABE: Sterbehilfe-Entwicklung in Belgien wirft Fragen auf
  7. ‚Lieber ein ‚Fanatiker‘ als ein Verräter für Kataris und Dschihadisten‘
  8. Benedikt XVI.: „Wir fragen uns jedoch: Warum empfinden wir Angst vor dem Tod?“
  9. Eine unzählbare Schar von Zeugen - Heiligkeit kennt keine Grenzen
  10. Der unbekannte Bekannte: St. Martin
  11. Freikirche oder katholische Kirche? Überlegungen eines Konvertiten
  12. Allerheiligen oder Heilige für alle?
  13. Schmunzelnder Papst scherzt mit Basketballern seiner früheren Uni
  14. „Die Heiligen sind keine kleine Gruppe Auserwählter, sondern eine unzählige Schar“
  15. Brücken bauen, Wurzeln schlagen, Gemeinschaft leben. Der Glaube als gemeinsamer Ursprung und Auftrag

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz