Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  3. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  4. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  5. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  6. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  7. Vorbehaltlos Ja zum Leben!
  8. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“
  9. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  10. Zeitliche und ewige Zukunft
  11. Streit um Papstkreuz im Wiener Donaupark
  12. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  13. Schweiz: Bischöfe beten für Opfer der Brandkatastrophe in Skiort
  14. 2025 wurden 46 römisch-katholische Kirchen und Kapellen in Deutschland profaniert
  15. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung

Lebensschützerin in Großbritannien vor Gericht, weil sie Gespräche angeboten hat

21. Februar 2025 in Prolife, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


‚Bin hier um zu reden, wenn Sie wollen‘ war auf dem Schild zu lesen, mit dem Livia Tossici-Bolt vor einer Abtreibungsklinik in Bournemouth stand.


Bournemouth (kath.net/LifeNews/jg)
In Großbritannien wird am 6. März ein Gerichtsprozess gegen Livia Tossici-Bolt (63), eine pensionierte Medizinerin, beginnen. Tossici-Bolt hat vor einer Abtreibungsklinik in Bournemouth ein Schild mit der Aufschrift „here to talk, if you want“ (dt. „Bin hier um zu reden, wenn Sie wollen“) gehalten.

Sie wurde von mehreren Personen angesprochen, die mit ihr über persönliche Angelegenheiten ins Gespräch kamen. „Es ist nichts Falsches daran, wenn zwei Erwachsene ein einvernehmliches Gespräch auf der Straße führen. Ich sollte deshalb nicht wie eine Kriminelle behandelt werden“, sagt Tossici-Bolt.


Die Behörden werfen ihr vor, die Bannmeile vor der örtlichen Abtreibungsklinik verletzt zu haben. Die Bestimmungen verbieten jeden Ausdruck von „Zustimmung oder Ablehnung von Abtreibung“. Sie stellten Tossici-Bolt einen Bußgeldbescheid aus, den sie aber nicht bezahlte, weil sie der Ansicht ist, sie habe die Bestimmungen nicht verletzt und habe das Recht, einvernehmliche Gespräche anzubieten.

Sie habe seit mehreren Jahren Frauen eine helfende Hand angeboten, die Alternativen zur Abtreibung suchen und sie auf Möglichkeiten hingewiesen, wie sie finanzielle und praktische Hilfe erhalten können, wenn sie das wollen, sagt Tossici-Bolt. Es könne nicht falsch sein, Hilfe anzubieten.

Die Prinzipien der Rede- und Gedankenfreiheit müssten innerhalb und außerhalb von Bannmeilen verteidigt werden, sagt Jeremiah Igunnubole, Rechtsberater der Alliance Defendig Freedom (ADF), die Tossici-Bolt juristisch unterstützt. Es könne nicht sein, dass die Polizei Zeit und Ressourcen für die Verfolgung friedlicher Bürger wie Tossici-Bolt verwende, die Gesprächsmöglichkeiten anbieten, während gleichzeitig die Kriminalität im ganzen Land zunehme. Keine freie und demokratische Gesellschaft kriminalisiere ihre Bürger für die Ausübung ihres Rechtes auf Redefreiheit, insbesondere, wenn es sich um harmlose und einvernehmliche Gespräche handle, stellt Igunnubole fest.

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu

Großbritannien

  1. England und Wales: Katholische Erwachsenen- und Jugendtaufen steigen deutlich, Messbesuch leicht
  2. Britische Gesundheitsbehörde gibt Zahlen zu Covid-Impfung und Übersterblichkeit nicht bekannt
  3. Papst Leo XIV. empfängt am 23. Oktober den britischen König Charles III.
  4. Nach Verhaftung wegen transkritischer Beiträge - Debatte um Meinungsfreiheit in Großbritannien
  5. Britische Polizisten nehmen Komiker wegen trans-kritischer Wortmeldungen auf X fest
  6. Großbritannien: Junge Menschen kehren in die Kirchen zurück
  7. Britische Lebensschützerin wurde verurteilt, weil sie vor Abtreibungsklinik Gespräche angeboten hat
  8. Muhammad erstmals beliebtester Vorname in England und Wales
  9. "Experiment der offenen Grenzen! – Britischer Premier Starmer kritisiert Einwanderungspolitik
  10. Bischof Egan: ‚Großbritannien ist kein christliches Land mehr.‘






Top-15

meist-gelesen

  1. Statt Jesuskind in der Krippe ein schleimiges Alien-Monster in der ARD!
  2. Weihnachtsspende für kath.net - Wir brauchen JETZT Ihre HILFE!
  3. ISLAND-REISE - SOMMER 2026 - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  4. Die Skandalchristmette im SWR verstört und verärgert
  5. "'Potestas sacra' für Laien: worum es letztlich geht"
  6. ‚Jede Frau ist stark genug‘, um sich nach einer Vergewaltigung für ihr Baby zu entscheiden
  7. THESE: 'Viele Priester ignorieren das Übernatürliche in der Lehre!'
  8. SWR-Skandalchristmette - Zuständig ist die Diözese Rottenburg-Stuttgart!
  9. Kardinal Nemet: Papst Leo ist der Löwe, der die Wölfe jagen wird
  10. Ermittlungen im Fall Orlandi offenbar an einem Wendepunkt
  11. Wie Johannes vom Kreuz mit nervigen Menschen umging
  12. USA bombardieren Islamisten nach Massaker an Christen in Nigeria
  13. Psychologe verteidigt Therapie bei ungewollter gleichgeschlechtlicher Neigung
  14. „Driving home for Christmas“ – Nun ist Chris Rea auf dem Weg in seine ewige Heimat
  15. „In seinem Pontifikat war Benedikt XVI. einer der größten Theologen auf der Cathedra Petri“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz