Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  2. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  5. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  6. Die große Täuschung
  7. George Orwell wohnt in Brüssel, aber nicht nur dort!
  8. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“
  9. Deutsches Formular für Geburtenanzeige: Welches Geschlecht hat die Mutter?
  10. Kinderschutz oder Staatskontrolle? Das Dilemma der Social-Media-Verbote
  11. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  12. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  13. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  14. Studie zur US-Spaltung: Nicht die Rechten, sondern die Linken rückten ab
  15. Wann sind wir zu Gottes Chefs geworden?

DR Kongo: Berichte von Toten bei Attentat in Bukavu

4. März 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Explosion während einer Kundgebung der Besatzer, mehrere Versionen über den Tathergang - Bischofskonferenz-Generalsekretär wurde festgehalten, ihm wurde der Reisepass abgenommen


Kinshasa/Rom (kath.net/ KAP)
In Bukavu - jener Stadt in der Provinz Südkivu der Demokratischen Republik Kongos, die in der vergangenen Woche von der ruandisch unterstützten Rebellenbewegung M23 erobert worden ist - hat es kirchlichen Quellen zufolge am Donnerstag ein Attentat mit mehreren Toten und Schwerverletzten nach einer Explosion gegeben. Verübt worden sei es während einer Kundgebung, die von den Besatzern veranstaltet wurde, wobei der Tathergang und auch die Verursacher bislang noch unklar sind, berichtet das römische Nachrichtenportal Fides am Donnerstagabend.
Eine erste Version, basierend auf den Schilderungen eines Einheimischen, spreche von einem Selbstmordattentäter, der sich zusammen mit dem Konvoi der M23-Führer in die Luft sprengen wollte, "aber der Sprengsatz soll verspätet explodiert sein, während der Konvoi vorbeifuhr und unschuldige Menschen starben", so die Quelle. Eine weitere Version gehe von einer eskalierten Auseinandersetzung aus, als sich eine Gruppe junger Widerstandskämpfer kritisch über die Rede von Rebellenführer Corneille Nangaa geäußert hätten. Ein anwesender M23-Soldat habe eine Granate in die Menge geworfen, hieß es.
Eine dritte Version wurde von "Radio France International" (RFI) berichtet: Zwei Minuten nach dem Ende der Kundgebung von Nangaa sei es zu zwei Explosionen gekommen, wobei vermutet wurde, dass Sprengsätze in der Nähe der Lautsprecher platziert worden seien. Wenig überraschend, habe die M23 die Regierung in Kinshasa beschuldigt, hinter dem Anschlag zu stecken.
Am Vortag war es Lubumbashi, einer von den Kämpfen bislang nicht betroffenen Stadt im äußersten Südosten des Kongos, zu einem Zwischenfall mit Kirchenbeteiligung gekommen, als der Generalsekretär der kongolesischen Bischofskonferenz, Donatien Nshole, am internationalen Flughafen festgehalten und der Reisepass abgenommen wurde. Die Bischofskonferenz verurteilte den "schwerwiegenden Versuch, die Bewegungsfreiheit eines Prälaten dieses Ranges zu verletzen, aufs Schärfste", hieß es daraufhin in einer Protestnote. Eine derartige "Provokation" sei "dem friedlichen Streben nach Frieden und sozialem Zusammenhalt nicht förderlich".


Nshole war zu diesem Zeitpunkt gerade in Begleitung des Vorsitzenden der kongolesischen Nationalen Bischofskonferenz aus Dar es Salaam zurückgekehrt, wo das Treffen der Vereinigung der Bischofskonferenzen Zentralafrikas (ACEAC) über Bemühungen um Frieden in der Demokratischen Republik Kongo und der Region der Großen Seen stattgefunden hatte.
Nach dem Ausbruch des Krieges in den kongolesischen Provinzen Nord- und Südkivu, wo die von ruandischen Truppen unterstützte Guerillabewegung M23 weite Teile der beiden Provinzen im Osten der Demokratischen Republik Kongo eingenommen hat, hatten die Bischofskonferenz und die Kirche Christi im Kongo (Èglise du Christ au Congo) eine Initiative für den Sozialpakt für Frieden und Koexistenz in der Demokratischen Republik Kongo und der Region der Großen Seen gestartet. Delegationen der beiden Kirchen trafen sich dabei mit politischen Führern aus dem Kongo und Vertretern der Rebellen in Goma und der Nachbarländer. Doch offenbar werde die Initiative nicht von allen in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt, hieß es in dem Fides-Bericht.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. Einmal im Leben nach ISLAND - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Voll in die Falle getappt
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Für alle, die bis jetzt zweifelten: Nun gehen sie wieder ins Schisma!
  6. Papst Leo XIV. empfing Katholiken, die mit gleichgeschlechtlicher Neigung keusch leben möchten
  7. Meine Söhne, „seid heilig, Anbeter, Menschen des tiefen Gebets und lehrt das Volk, dasselbe zu tun!“
  8. Die synodale Sackgasse der Anderskatholischen
  9. Die große Täuschung
  10. Der deutsch-synodale Weg als reines Herrschaftsinstrument!
  11. Die Kirche – nicht nur – im deutschsprachigen Raum: «the big picture»
  12. Islamismusforscherin Schröter: „Tja, liebe Freunde, was glaubt ihr eigentlich, was die Scharia ist?“
  13. Fatales Gerichtsurteil in Deutschland: Chefarzt siegt gegen katholisches Klinik-Verbot
  14. Vatikan: Neue Statuten für die Marienforschung
  15. „Treue oder Einheit? Wie wird Leo XIV. mit den Lehr- und Disziplinarproblemen der Kirche umgehen?“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz