Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  2. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  3. Bischof Oster legt nach: Grundsatzkritik am (deutsch-)Synodalen Weg
  4. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“
  5. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  6. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  7. Weihen ohne päpstliche Erlaubnis geplant: Papst Leo XIV. berät mit Vatikanbehörde
  8. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  9. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  10. Hunderte Einsprüche gegen Pfarrauflösung in der Diözese Linz - Keine Antworten aus Rom
  11. Medienkrise verschärft sich: Dramatische Auflagenverluste für Tageszeitungen in Deutschland
  12. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  13. „Weitergabe des Glaubens von Generation zu Generation scheiterte, Neuevangelisierung ist notwendig“
  14. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  15. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'

DR Kongo: Berichte von Toten bei Attentat in Bukavu

4. März 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Explosion während einer Kundgebung der Besatzer, mehrere Versionen über den Tathergang - Bischofskonferenz-Generalsekretär wurde festgehalten, ihm wurde der Reisepass abgenommen


Kinshasa/Rom (kath.net/ KAP)
In Bukavu - jener Stadt in der Provinz Südkivu der Demokratischen Republik Kongos, die in der vergangenen Woche von der ruandisch unterstützten Rebellenbewegung M23 erobert worden ist - hat es kirchlichen Quellen zufolge am Donnerstag ein Attentat mit mehreren Toten und Schwerverletzten nach einer Explosion gegeben. Verübt worden sei es während einer Kundgebung, die von den Besatzern veranstaltet wurde, wobei der Tathergang und auch die Verursacher bislang noch unklar sind, berichtet das römische Nachrichtenportal Fides am Donnerstagabend.
Eine erste Version, basierend auf den Schilderungen eines Einheimischen, spreche von einem Selbstmordattentäter, der sich zusammen mit dem Konvoi der M23-Führer in die Luft sprengen wollte, "aber der Sprengsatz soll verspätet explodiert sein, während der Konvoi vorbeifuhr und unschuldige Menschen starben", so die Quelle. Eine weitere Version gehe von einer eskalierten Auseinandersetzung aus, als sich eine Gruppe junger Widerstandskämpfer kritisch über die Rede von Rebellenführer Corneille Nangaa geäußert hätten. Ein anwesender M23-Soldat habe eine Granate in die Menge geworfen, hieß es.
Eine dritte Version wurde von "Radio France International" (RFI) berichtet: Zwei Minuten nach dem Ende der Kundgebung von Nangaa sei es zu zwei Explosionen gekommen, wobei vermutet wurde, dass Sprengsätze in der Nähe der Lautsprecher platziert worden seien. Wenig überraschend, habe die M23 die Regierung in Kinshasa beschuldigt, hinter dem Anschlag zu stecken.
Am Vortag war es Lubumbashi, einer von den Kämpfen bislang nicht betroffenen Stadt im äußersten Südosten des Kongos, zu einem Zwischenfall mit Kirchenbeteiligung gekommen, als der Generalsekretär der kongolesischen Bischofskonferenz, Donatien Nshole, am internationalen Flughafen festgehalten und der Reisepass abgenommen wurde. Die Bischofskonferenz verurteilte den "schwerwiegenden Versuch, die Bewegungsfreiheit eines Prälaten dieses Ranges zu verletzen, aufs Schärfste", hieß es daraufhin in einer Protestnote. Eine derartige "Provokation" sei "dem friedlichen Streben nach Frieden und sozialem Zusammenhalt nicht förderlich".


Nshole war zu diesem Zeitpunkt gerade in Begleitung des Vorsitzenden der kongolesischen Nationalen Bischofskonferenz aus Dar es Salaam zurückgekehrt, wo das Treffen der Vereinigung der Bischofskonferenzen Zentralafrikas (ACEAC) über Bemühungen um Frieden in der Demokratischen Republik Kongo und der Region der Großen Seen stattgefunden hatte.
Nach dem Ausbruch des Krieges in den kongolesischen Provinzen Nord- und Südkivu, wo die von ruandischen Truppen unterstützte Guerillabewegung M23 weite Teile der beiden Provinzen im Osten der Demokratischen Republik Kongo eingenommen hat, hatten die Bischofskonferenz und die Kirche Christi im Kongo (Èglise du Christ au Congo) eine Initiative für den Sozialpakt für Frieden und Koexistenz in der Demokratischen Republik Kongo und der Region der Großen Seen gestartet. Delegationen der beiden Kirchen trafen sich dabei mit politischen Führern aus dem Kongo und Vertretern der Rebellen in Goma und der Nachbarländer. Doch offenbar werde die Initiative nicht von allen in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt, hieß es in dem Fides-Bericht.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten

 


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. ISLAND-REISE - KOMMEN SIE MIT! - Eine Reise, die Sie nie vergessen werden!
  2. Endgültiger Bruch mit Rom droht: Priesterbruderschaft St. Pius X. kündigt Bischofsweihen an
  3. Oktober 2026 - Kommen Sie mit nach SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  4. Große kath.net-Leserreise nach Rom - Ostern 2027 - Mit P. Johannes Maria Schwarz
  5. Kard. Müller nach Gespräch mit Papst Leo: „Atmosphäre ist von wechselseitigem Vertrauen bestimmt“
  6. Nach „Wort zum Sonntag“: Staatsanwaltschaft ermittelt weiter gegen Pastorin Behnken
  7. Kardinal Müller: „Von der ‚Kirche des Franziskus‘ zu sprechen“, „das ist für mich eine Häresie“
  8. Öffentlich-rechtlicher Sender SWR konfrontiert Ordensfrau mit obszöner Frage
  9. Papst Leo XIV.: 'Abtreibung ist der größte Zerstörer des Friedens'
  10. Der Vatikan ist in Kontakt mit der Bruderschaft St. Pius X., um eine Spaltung zu vermeiden
  11. Bischöfe und Funktionäre im Paralleluniversum
  12. Massive Medienvorwürfe gegen den Priester Wolfgang Rothe als Mitglied des Betroffenenbeirats
  13. Ist Jesus der Herr?
  14. Schwere Zensur-Vorwürfe aus den USA: EU unterdrückt die Meinungsfreiheit
  15. Bischof Oster: „In der Sache selbst war ich ja in mehrfacher Hinsicht kritisch“

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz