SucheSuchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln: 



Top-15meist-diskutiert- EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
- Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
- Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
- Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
- Die 'Akte Lügenfritz': Wenn Staatsgläubigkeit die Meinungsfreiheit verdrängt
- Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
- Wahrheit ist heilsrelevant
- 'Armutsindustrie' in der Kritik: Statistik misst Ungleichheit, nicht echte Not
- Papst Pius X.: ‚Was brauchen wir heute am meisten, um die Gesellschaft zu retten?
- Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
- Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
- Technisch brillant, geistig obdachlos
- Ritus, Zeichen und Symbol: Der Weg zum Mysterium
- Großes Kardinalstreffen mit dem Papst - KI statt Liturgie
- Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
| 
DR Kongo: Berichte von Toten bei Attentat in Bukavu4. März 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden
Explosion während einer Kundgebung der Besatzer, mehrere Versionen über den Tathergang - Bischofskonferenz-Generalsekretär wurde festgehalten, ihm wurde der Reisepass abgenommen
Kinshasa/Rom (kath.net/ KAP)
In Bukavu - jener Stadt in der Provinz Südkivu der Demokratischen Republik Kongos, die in der vergangenen Woche von der ruandisch unterstützten Rebellenbewegung M23 erobert worden ist - hat es kirchlichen Quellen zufolge am Donnerstag ein Attentat mit mehreren Toten und Schwerverletzten nach einer Explosion gegeben. Verübt worden sei es während einer Kundgebung, die von den Besatzern veranstaltet wurde, wobei der Tathergang und auch die Verursacher bislang noch unklar sind, berichtet das römische Nachrichtenportal Fides am Donnerstagabend.
Eine erste Version, basierend auf den Schilderungen eines Einheimischen, spreche von einem Selbstmordattentäter, der sich zusammen mit dem Konvoi der M23-Führer in die Luft sprengen wollte, "aber der Sprengsatz soll verspätet explodiert sein, während der Konvoi vorbeifuhr und unschuldige Menschen starben", so die Quelle. Eine weitere Version gehe von einer eskalierten Auseinandersetzung aus, als sich eine Gruppe junger Widerstandskämpfer kritisch über die Rede von Rebellenführer Corneille Nangaa geäußert hätten. Ein anwesender M23-Soldat habe eine Granate in die Menge geworfen, hieß es.
Eine dritte Version wurde von "Radio France International" (RFI) berichtet: Zwei Minuten nach dem Ende der Kundgebung von Nangaa sei es zu zwei Explosionen gekommen, wobei vermutet wurde, dass Sprengsätze in der Nähe der Lautsprecher platziert worden seien. Wenig überraschend, habe die M23 die Regierung in Kinshasa beschuldigt, hinter dem Anschlag zu stecken.
Am Vortag war es Lubumbashi, einer von den Kämpfen bislang nicht betroffenen Stadt im äußersten Südosten des Kongos, zu einem Zwischenfall mit Kirchenbeteiligung gekommen, als der Generalsekretär der kongolesischen Bischofskonferenz, Donatien Nshole, am internationalen Flughafen festgehalten und der Reisepass abgenommen wurde. Die Bischofskonferenz verurteilte den "schwerwiegenden Versuch, die Bewegungsfreiheit eines Prälaten dieses Ranges zu verletzen, aufs Schärfste", hieß es daraufhin in einer Protestnote. Eine derartige "Provokation" sei "dem friedlichen Streben nach Frieden und sozialem Zusammenhalt nicht förderlich". 
Nshole war zu diesem Zeitpunkt gerade in Begleitung des Vorsitzenden der kongolesischen Nationalen Bischofskonferenz aus Dar es Salaam zurückgekehrt, wo das Treffen der Vereinigung der Bischofskonferenzen Zentralafrikas (ACEAC) über Bemühungen um Frieden in der Demokratischen Republik Kongo und der Region der Großen Seen stattgefunden hatte.
Nach dem Ausbruch des Krieges in den kongolesischen Provinzen Nord- und Südkivu, wo die von ruandischen Truppen unterstützte Guerillabewegung M23 weite Teile der beiden Provinzen im Osten der Demokratischen Republik Kongo eingenommen hat, hatten die Bischofskonferenz und die Kirche Christi im Kongo (Èglise du Christ au Congo) eine Initiative für den Sozialpakt für Frieden und Koexistenz in der Demokratischen Republik Kongo und der Region der Großen Seen gestartet. Delegationen der beiden Kirchen trafen sich dabei mit politischen Führern aus dem Kongo und Vertretern der Rebellen in Goma und der Nachbarländer. Doch offenbar werde die Initiative nicht von allen in der Demokratischen Republik Kongo unterstützt, hieß es in dem Fides-Bericht.
Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich (www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

LesermeinungenUm selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen. Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder. kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net) kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen. | 
Mehr zu | 





Top-15meist-gelesen- SIZILIEN-Rundreise mit Kaplan Johannes Maria Schwarz - ANMELDUNG noch bis 22. JUNI!
- Episkopale Arbeitsverweigerung in einem kleinen Video
- Der synodale Prozess, eine Totgeburt von Anfang an!
- EWTN-Chefin Maria Montserrat Alvarado wird neue Kommunikationspräfektin
- RTL-Journalistin Liv von Boetticher: „Habe die Bundespolizei zwei Nächte lang auf Streife begleitet“
- Deutliche Kritik an 'Amoris Laetitia' im Vorfeld des Papstbesuches
- Erbärmlich! Lieber Peter Thiel, die meisten Österreicher sind nicht so!
- Das brennende Herz des heiligen Philipp Neri: Ein wissenschaftlich dokumentiertes Pfingstwunder
- Schottischer Pfadfinderjunge verweigert Verbeugung vor Allah in der Moschee
- Warum haben alte Kirchen einen verborgenen Raum unter dem Altar?
- Vatikan-Bischof lobt John Lennons atheistisches ‚Imagine‘ als ‚schönstes Lied der Welt‘
- Schönborn: Glaube braucht Tradition und kirchliche Einheit
- Akademie Johannes Paul II. fordert Kard. Grech auf, den pro-LGBT-Synodenbericht zurückzunehmen
- Fossile Bäume lösen Debatte um Arche Noah und die Sintflut aus
- Wahrheit ist heilsrelevant
|