Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  2. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  3. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  4. Theologe Thomas Söding: „Es braucht eine katholische Internationale!“
  5. Der stumme Gott unserer Zeit
  6. Niedersachsen plant Religionsunterricht ohne Gott!
  7. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  8. Realitätsverlust im Bistum Chur
  9. BDKJ Nordrhein-Westfalen will Verbot der AfD
  10. Muslime wählen SPD und Linke, Christen wählten CDU
  11. Ramadan sorgte für Unfrieden an Wiener Schulen!
  12. Michelle Obama ermutigt Mütter arbeiten zu gehen
  13. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  14. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  15. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung

US-Bischöfe rufen zu "gerechtem Frieden" in der Ukraine auf

5. März 2025 in Aktuelles, keine Lesermeinung
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Bischofskonferenz-Vorsitzender Broglio für "entschlossenes Eintreten" der USA gemeinsam mit der Internationalen Gemeinschaft und "mutige Verhandlungen" für dauerhaften Frieden


Washington (kaht.net/KAP) Die katholischen Bischöfe in den Vereinigten Staaten haben die katholischen Gläubigen ihres Landes aufgerufen, dem Appell von Papst Franziskus zu folgen und in der Fastenzeit für das ukrainische Volk zu beten. Zugleich möge die Regierung gemeinsam mit der internationalen Gemeinschaft entschlossen für einen gerechten Frieden und ein Ende der Aggression eintreten, heißt es in einer Erklärung der US-amerikanischen Bischofskonferenz (USCCB) vom Montag, wenige Tage nach dem angespannten und vorzeitig abgebrochenen Treffen in Washington zwischen dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, US-Präsident Donald Trump und Vizepräsident James David Vance im Oval Office, bei dem die Zukunft der US-amerikanischen Unterstützung für die Ukraine diskutiert wurde.


"Zu Beginn der heiligen Fastenzeit, einer Zeit des Gebets, der Buße und der Nächstenliebe, vereinen wir uns mit unserem Heiligen Vater, Papst Franziskus, in seiner Solidarität mit dem 'gemarterten Volk der Ukraine'", schrieb der Bischofskonferenz-Vorsitzende Erzbischof Timothy Broglio. Der Militärbischof der USA forderte zugleich von der Politik ein Eintreten für ein Ende der russischen Aggression. "Wie unser Heiliger Vater uns 2024 erinnerte, erfordern mutige Verhandlungen 'Wagemut', um die 'Tür zu einem Dialog zu öffnen'", so Broglio weiter.

Auch auf die Situation der katholischen Christen in der Ukraine verwies der Erzbischof. "Als Katholiken sind wir uns der Tatsache bewusst, dass jede vergangene Besetzung der Ukraine mit unterschiedlichen Graden der Unterdrückung der katholischen Kirche im Land einherging. Wir dürfen es nicht zulassen, dass unsere Glaubensgeschwister erneut in den Untergrund gedrängt werden", warnte Broglio. Er bekräftigte dabei den Appell von Papst Franziskus für die Wahrung der Religionsfreiheit aller Ukrainer: "Bitte, keine christliche Kirche darf direkt oder indirekt abgeschafft werden. Kirchen dürfen nicht angetastet werden!"

In vielen Diözesen der USA wird in der Fastenzeit alljährlich eine Kollekte der Bischofskonferenz für die Kirche in Mittel- und Osteuropa - darunter auch die Ukraine - durchgeführt, zu deren Beteiligung Broglio die Gläubigen auch aufrief.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu







Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDE-DEADLINE - 25. MÄRZ!!!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. "Er hat meine Pläne durchkreuzt": Warum der Teufel Angst vor Johannes Paul II. hatte
  4. Realitätsverlust im Bistum Chur
  5. Wenn der Wiener Erzbischof den Heiligen Geist gegen das Kirchenrecht ausspielen möchte
  6. „Die meisten Seelen dort sind die, welche nicht an die Existenz der Hölle geglaubt haben“
  7. Warum kein einfach gläubiger Katholik „Laienpredigten“ in der heiligen Messe braucht
  8. Eine große BITTE an Ihre Großzügigkeit! - FASTENSPENDE für kath.net!
  9. Bischof Overbeck ist mit Weidel und Chrupalla in Sachen Iran einer Meinung
  10. Heimisch sein im Vatikan - Papst Leo XIV. wohnt wieder in der klassischen Papstwohnung
  11. Hatte J.D. Vance doch Recht? Wenn Hitler-Vergleiche in Deutschland die Polizei auf den Plan rufen
  12. Papst Leo auf Versöhnungskurs
  13. Einladung zur Novene zum Hl. Josef
  14. 'Ich verstehe Gott nicht': Ältester Deutscher feiert 110. Geburtstag
  15. Junge Katholiken suchen in der Kirche lehramtliche Klarheit und nicht Anpassungsfähigkeit

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz