Login




oder neu registrieren?


Suche

Suchen Sie im kath.net Archiv in über 70000 Artikeln:







Top-15

meist-diskutiert

  1. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  2. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  3. Österreich: Liturgische Kommission wirbt für Kommunion in beiderlei Gestalt
  4. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  5. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  6. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  7. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  8. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  9. Ein Gott, der nichts mehr verlangt
  10. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  11. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  12. Papst antwortet auf Leserbrief eines Atheisten
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  15. Kärntner Ordinaritaskanzler: Rechthaberei in der Kirche überwinden

Früherer Papst-Sekretär Dziwisz: Auch Franziskus wird nicht aufgeben

6. März 2025 in Weltkirche, 2 Lesermeinungen
Druckansicht | Artikel versenden | Tippfehler melden


Polnischer Kardinal und langjähriger Sekretär von Johannes Paul II. äußert sich zur Debatte um einen möglichen Rücktritt des Papstes - Dziwisz über Papst Franziskus: "Die Welt braucht ihn"


Rom/Krakau (kath.net/KAP) Kardinal Stanislaw Dziwisz (85), langjähriger Sekretär von Johannes Paul II. (1978-2005) hat sich in die Rücktritts-Debatte um Papst Franziskus eingeschaltet. Der italienischen Zeitung "Repubblica" (Mittwoch) sagte er: "Man steigt nicht vom Kreuz Christi hinab. Niemals. Das lehrt uns der Heilige Johannes Paul II. Er tat es nicht nach dem schlimmen Attentat 1981 und auch nicht 24 Jahre später, als die Krankheit ihn ans Bett fesselte, ohne Stimme, ohne Kräfte, aber im Dienst an der Kirche mit Herz und Seele und einem wachen Geist."

Über den jetzigen Papst, der seit fast drei Wochen im selben Krankenhauszimmer liegt wie seinerzeit sein Vorgänger aus Polen, sagte Dziwisz: "Ich bin sicher, dass Franziskus es genauso machen wird (...). Er wird die Kirche leiten, solange Gott es will. Er wird das Kreuz weiter fest umarmen und keinen Schritt weichen."


Gemeinsamkeiten mit Johannes Paul II.

Weiter führte der frühere Sekretär von Johannes Paul II. aus, die beiden Päpste zeigten in ihren schweren Krankheiten Gemeinsamkeiten: "Sie sind gezwungen, sich schriftlich und mit Worten zu äußern, die von Mitarbeitern verlesen werden (...), aber sie geben die Führung der Kirche nie auf. Sie sind beide Zeugen einer Theologie des körperlichen Leidens, das alle berührt, Glaubende und Nichtglaubende."

Laut Dziwisz wird Papst Franziskus auch nach einer möglichen Rückkehr in den Vatikan weiter eine prophetische Stimme für den Frieden in der Welt sein. Dies gelte selbst dann, wenn der 88-Jährige nicht mehr öffentlich sprechen könne. "Franziskus ist nicht nur unser Vater, er ist die höchste moralische Instanz, dem es um das Wohlergehen der gesamten Menschheit geht. Die Welt braucht ihn. Beten wir, dass Gott ihm Heilung schenkt und ihn lange leben lässt."

Der frühere Erzbischof von Krakau berichtete, dass derzeit in allen Kirchen Polens und von allen Polen im Ausland für den kranken Papst gebetet werde. Vor allem werde die im Jahr 2000 heilig gesprochene Faustina Kowalska (1905-1938) um Hilfe für den kranken Papst angerufen.

Copyright 2025 Katholische Presseagentur KATHPRESS, Wien, Österreich
(www.kathpress.at) Alle Rechte vorbehalten
Archivfoto Kardinal Dziwisz (c) Polnische Bischofskonferenz


Ihnen hat der Artikel gefallen? Bitte helfen Sie kath.net und spenden Sie jetzt via Überweisung oder Kreditkarte/Paypal!

 





Lesermeinungen

Um selbst Kommentare verfassen zu können müssen Sie sich bitte einloggen.

Für die Kommentiermöglichkeit von kath.net-Artikeln müssen Sie sich bei kathLogin registrieren. Die Kommentare werden von Moderatoren stichprobenartig überprüft und freigeschaltet. Ein Anrecht auf Freischaltung besteht nicht. Ein Kommentar ist auf 1000 Zeichen beschränkt. Die Kommentare geben nicht notwendigerweise die Meinung der Redaktion wieder.
kath.net verweist in dem Zusammenhang auch an das Schreiben von Papst Benedikt zum 45. Welttag der Sozialen Kommunikationsmittel und lädt die Kommentatoren dazu ein, sich daran zu orientieren: "Das Evangelium durch die neuen Medien mitzuteilen bedeutet nicht nur, ausgesprochen religiöse Inhalte auf die Plattformen der verschiedenen Medien zu setzen, sondern auch im eigenen digitalen Profil und Kommunikationsstil konsequent Zeugnis abzulegen hinsichtlich Entscheidungen, Präferenzen und Urteilen, die zutiefst mit dem Evangelium übereinstimmen, auch wenn nicht explizit davon gesprochen wird." (www.kath.net)
kath.net behält sich vor, Kommentare, welche strafrechtliche Normen verletzen, den guten Sitten widersprechen oder sonst dem Ansehen des Mediums zuwiderlaufen, zu entfernen. Die Benutzer können diesfalls keine Ansprüche stellen. Aus Zeitgründen kann über die Moderation von User-Kommentaren keine Korrespondenz geführt werden. Weiters behält sich kath.net vor, strafrechtlich relevante Tatbestände zur Anzeige zu bringen.


Mehr zu








Top-15

meist-gelesen

  1. kath.net ISLAND REISE im JULI 2026 - ANMELDUNG nur mehr bis 25. MÄRZ möglich!
  2. Oktober 2026 - Wunderbares SIZILIEN mit Kaplan Johannes Maria Schwarz!
  3. Deutsche Bischofskonferenz beschließt: Man will in Rom um Erlaubnis für Laienpredigt bitten
  4. "Alle Iraner feiern. Die schlimmsten Menschen der Welt weinen"
  5. Toni Faber und der Zölibat - Beschwerdewelle gegen Wiener Dompfarrer
  6. "Europa hat die Gefahr der islamischen Republik Iran noch immer nicht begriffen"
  7. "Mit Hitler hat es keinen vernünftigen, authentischen und verantwortungsvollen Dialog gegeben!"
  8. Um Gottes willen: „die Waffen nieder“ – Kardinal Brandmüllers Ruf zur liturgischen Vernunft
  9. "Deutsche Kirchen" ersetzen spirituelle Dimension der Fastenzeit durch weltanschauliche Agitation
  10. Ist die Zeit der Barmherzigkeit bald vorbei? Stehen wir kurz vor der Zeit des Gerichts?
  11. Möge die Versöhnung der Kirche in Deutschland gelingen
  12. Brasilianischer Erzbischof droht Teilnehmern an der Alten Messe Exkommunikation an
  13. 'Ein Katholizismus ohne Beichte ist wie ein Krankenhaus ohne Medikamente'
  14. „Gemeinnutz vor Eigennutz“: Bischof erntet Kritik für NS-Vergleich in Richtung AfD
  15. Ein Gott, der nichts mehr verlangt

© 2026 kath.net | Impressum | Datenschutz